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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 2. Energieeffiziente Beleuchtung 1. Kühlmöbel und Klimatisierung 1. Kühlmöbel und Klimatisierung Ein hoher Anteil des Stromverbrauchs der Alnatura Märkte entfällt auf die Kühl- und Tiefkühlmöbel sowie die Klimaanlage. Bei Neueröffnungen und bei größeren Umbauten verbauen wir moderne Geräte, die energieeffizienter sind als ihre Vorgängermodelle. Wenn es die baulichen Voraussetzungen im Markt zulassen, bauen wir sogenannte CO 2 -Verbundanlagen ein, bei denen die Abwärme aus den Kühl regalen zum Heizen des Marktes eingesetzt wird. Mittlerweile nutzen drei Märkte solch eine Anlage. Weitere Einsparungen erzielen wir unter anderem durch die seit 2008 installierten Türen vor den Kühlregalen. Bei allen Neueröffnungen und Umbauten setzen wir natürliche Kältemittel wie CO 2 oder Propan für unsere Kühlmöbel ein. Diese weisen ein stark reduziertes Treibhausgaspotenzial auf, im Vergleich zu den bisher verwendeten synthetisch hergestellten Kältemitteln. Inzwischen verwenden wir bei sieben Märkten natürliche Kältemittel. Bei älteren Märkten erfolgt die Umstellung schrittweise, da dabei ein vollständiger Austausch der Kühlmöbel sowie der Technik notwendig ist und dies hohe finanzielle Investitionen erfordert. Seit 2017 betreiben wir alle Tiefkühltruhen und steckerfertigen Kühltruhen mit dem natürlichen Kältemittel Propan. Bei den Lager- Tiefkühltruhen setzen wir ausschließlich das natürliche Kältemittel Isobutan ein. Auch zukünftig werden wir an weiteren Optimierungen arbeiten und innovative und umweltschonende Lösungen testen. Beispielsweise verfolgen wir die Entwicklung von Eisbrei als Kälteträger und den Einsatz von Sole als Kühlflüssigkeit. Bei den Klimaanlagen nutzen wir die Kältemittel R32 und R410a. Durch Messung des CO 2 -Gehalts der Luft in den Märkten, der je nach Kundenfrequenz schwankt, wird zudem die Lüftungsanlage energieoptimiert gesteuert. Je nachdem, wie viele Kundinnen und Kunden im Markt sind, wird die Luftzufuhr automatisch erhöht oder reduziert. 2. Energieeffiziente Beleuchtung Durch die stetige Reduktion des Stromverbrauches und der Verwendung von 100 Prozent Ökostrom reduzieren wir die negativen Umweltwirkungen der Alnatura Märkte kontinuierlich. Seit 2018 stellen wir sukzessive die Beleuchtung aller Märkte von Halogen-Lampen auf LED-Technik um und sparen dadurch knapp 15 Prozent Strom ein. Fast 80 Märkte nutzen bereits LED-Technik, die Umstellung der restlichen Märkte erfolgt bis 2021. Vorteile der LED-Technik bestehen neben dem geringen Stromverbrauch auch in der längeren Haltbarkeit der Lampen und dem reduzierten Wartungsaufwand. Im Zuge der Umrüstung prüfen wir, wie sich die reduzierte Wärmeentwicklung der rund 250 LED-Lampen im Markt auf die Raumtemperatur auswirkt und ob die Grundleistung für die Kälteerzeugung verringert werden kann, was weitere Einsparpotenziale ermöglichen würde. 3. Umweltschonende Ladeneinrichtung Die Regale, die Beleuchtung und die Farbgebung sind harmonisch aufeinander abgestimmt und schaffen eine angenehme Einkaufs- und Arbeitsatmosphäre. Naturbelassene Fliesen in Cotto-Optik, eine geschwungene Abhangdecke und Regale aus 46

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 3. Umweltschonende Ladeneinrichtung 4. Lebensmittelverschwendung vermeiden Holz prägen die Alnatura Super Natur Märkte. Das Fichten- und Buchenholz für die Regale – unser größter Holzposten – stammt aus Deutschland und wird in Südhessen verarbeitet. Für die Lackierung setzen wir umweltverträgliche Lösemittel und mineralölfreie Farben auf Schellackbasis ein. Bei der Entscheidung, ob und welche Bodenbeläge und Deckensysteme wir einsetzen, spielt neben ökologischen Faktoren das Gesamterscheinungsbild des Marktes eine wesentliche Rolle. Die Abhangdecke sorgt durch Lichtreflexion für viel Helligkeit. Der Recycling-Aluminiumanteil beträgt mehr als 75 Prozent. Den Materialeinsatz für die abgehängten Decken und die Boden fliesen versuchen wir zu verringern. In ausgewählten Märkten testen wir daher Alternativen, wie Sichtestrich als Bodenbelag und andere Deckensysteme. Wir möchten einen verringerten Materialeinsatz erreichen, ohne das Gesamterscheinungsbild des Marktes und die Lichtverhältnisse zu beeinträchtigen. 4. Lebensmittelverschwendung vermeiden Jedes Jahr werden rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland entsorgt. Das Johann Heinrich von Thünen-Institut hat zusammen mit der Universität Stuttgart das Aufkommen der Lebensmittelabfälle nach Sektoren berechnet. 52 Prozent der Abfälle entstehen in den privaten Haushalten, 18 Prozent bei der Verarbeitung, 14 Prozent bei der Außer-Haus-Verpflegung, 12 Prozent in der Landwirtschaft und 4 Prozent im Groß- und Einzelhandel. Jede Verbraucherin und jeder Verbraucher wirft durchschnittlich etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. In den Alnatura Super Natur Märkten legen wir großen Wert auf einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln. Unser Warenwirtschaftssystem bezieht neben Verkaufsprognosen auch Feiertage und Ferienzeiten ein und ermöglicht es den Marktkolleginnen und -kollegen, die erforderliche Warenmenge für den jeweiligen Tag zu bestellen. Bei Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum zeitnah abläuft, gewähren wir Preisnachlässe und arbeiten mit gemeinnützigen Partnern zusammen. In 98 Prozent unserer Märkte holen Tafeln oder andere gemeinnützige Einrichtungen sowie Foodsharing-Initiativen regelmäßig verzehrfähige Lebensmittel ab. Um die anfallenden Lebensmittelabfälle weiter zu reduzieren, arbeiten wir seit Juli 2019 in allen Berliner Märkten mit Too Good To Go zusammen. Seit Januar 2020 steht die Zusammenarbeit allen Alnatura Märkten offen. Bleiben am Ende des Tages Obst und Gemüse oder Brot und Backwaren übrig, die am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden können, werden diese Produkte zu einem reduzierten Preis interessierten Kundinnen und Kunden per App zur Reservierung zur Verfügung gestellt und können im Markt abgeholt werden. Pro Markt werden im Schnitt zwei bis drei Tüten kurz vor Ladenschluss verkauft und die Produkte dadurch vor der Entsorgung gerettet. Lebensmittelabfälle reduzieren wir so auf ein Minimum. 47

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