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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 Unser Nachhaltigkeitsbild: die Lemniskate Das klassische Nachhaltigkeitsverständnis umfasst die drei Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Unserer Auffassung nach bedürfen sie einer weiteren, verbindenden Dimension, der Kultur. Sie steht dafür, wie wir über Mensch und Erde denken und für unsere Ansicht, dass nachhaltiges Handeln aus nachhaltigem Denken folgt. Wir bilden unser Nachhaltigkeitsverständnis als Lemniskate, dem Unendlichkeitszeichen, ab. Diese hat einen engen Bezug zur Vision Sinnvoll für Mensch und Erde und symbolisiert die Verbundenheit und die Wechselbeziehungen aller Nachhaltigkeitsdimensionen. Die Dimensionen Kultur, Soziales und Wirtschaft werden unmittelbar vom Menschen gestaltet. Die ökologische Dimension haben wir untergliedert in Boden, Pflanze, Tier, Wasser, Luft und Energie. Sie würden auch ohne den Menschen existieren, werden aber von ihm beeinflusst und gestaltet. Unser Bild vom Menschen Den Menschen sehen wir als ein selbstbestimmtes Indi viduum an, das fähig zur Erkenntnis ist: Er kann Dinge verstehen und aus diesem Verständnis heraus handeln. Das wichtigste Ziel einer Gesellschaft ist unserer Auffassung nach, dass alle Menschen sich frei entwickeln können. Wir möchten sinnvoll für den Menschen handeln, indem wir langfristige Partnerschaften mit Land wirtinnen und Landwirten und Herstellerpartnern anstreben, unseren Kundinnen und Kunden ökologische und hochwertige Lebensmittel anbieten und unseren Mitarbeitenden eine Arbeit ermöglichen, mit der sie etwas bewirken und Aufgaben sinnvoll gestalten können. Unser Bild von der Erde Die Erde betrachten wir nicht als Rohstofflager mit unendlichen Ressourcen, sondern als einen lebendigen Organismus mit Bedürfnissen. Wie sich jeder lebendige Organismus entwickelt, verändert sich auch die Erde ständig. Der Mensch kann die Natur so fördern, dass sie sich besser entfalten kann als ohne die Unterstützung durch den Menschen. Der Bio-Landbau kann dies sehr gut leisten, denn er arbeitet im Einklang mit der Natur. Wir möchten sinnvoll für die Erde handeln, indem wir die Ausweitung des Bio-Anbaus fördern und konsequent mit Bio-Lebensmitteln handeln. Zudem streben wir danach, unsere Unternehmensprozesse, etwa in der Logistik, möglichst umweltschonend zu gestalten. Entscheidenden Einfluss auf den Menschen als auch auf die Erde übt die Wirtschaft aus. Unserer Überzeugung nach sollte die Wirtschaft dem Menschen dienen, indem sie ihm alles zur Verfügung stellt, was er braucht. Indem Unternehmen soziale und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, können sie dazu beitragen, dass alle an der Wirtschaft Beteiligten einen fairen Lohn erhalten und sich durch ihre Arbeit entwickeln können. 12

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 Bei den Aktionstagen Nachhaltigkeit konnten sich Alnatura Kundinnen und Kunden über Nachhaltigkeit und Lebensmittelverschwendung informieren und darüber hinaus eigene Tipps teilen. den Einsatz für mehr Nachhaltigkeit sowohl bei unseren Mitarbeitenden als auch bei unseren Kundinnen und Kunden zu wecken. Denn große Wirkung entsteht, wenn möglichst viele Menschen im beruflichen und privaten Umfeld bewusst nachhaltig agieren. Seit 2011 führen wir eintägige Nachhaltigkeitsseminare für unsere Lehrlinge im ersten Lehrjahr durch. Im Anschluss setzen sie einen eigenen Nachhaltigkeitsimpuls an ihrem Arbeitsort um. 2019 fanden die Impulse erstmals im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Diese wurden 2012 vom Rat für nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen, um nachhaltiges Handeln sichtbar zu machen und öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu schaffen. Alnatura stellte die Aktionstage 2019 unter das Motto „Lebensmittel sind kostbar – Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung“. Über die Nachhaltigkeitsimpulse hinaus fanden in den Märkten vielfältige und kreative Aktionen statt, wie die Einrichtung sogenannter „Rettungszonen“ für Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum zeitnah abläuft. Infoplakate zur richtigen Lagerung von Obst und Gemüse und das vom Team der Alnatura KostBar entwickelte und in den Märkten zubereitete „Resto-Pesto“ luden zum Ausprobieren und Nachmachen ein (siehe S. 24). Strukturen für Nachhaltigkeit Gemeinsam mit den Fachbereichen gestaltet die Abteilung Nachhaltigkeit sowohl fachbereichsspezifische als auch -übergreifende Themen, vereinbart Ziele und pflegt ein Kennzahlensystem, um die zu bearbeitenden Themen und unsere Weiterentwicklung messbar zu machen. Die Abteilung Nachhaltigkeit ist Teil des Bereichs Recht und Nachhaltigkeit und berichtet direkt an den Alnatura Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn. Zusammen mit den drei weiteren Geschäftsführenden Kristina Büttner, Rüdiger Kasch und Herwarth von Plate sowie den Bereichsverantwortlichen bildet er das Beratungs- und Entscheidungsgremium von Alnatura, den Leitungskreis. Dieser leitet und fördert die Entwicklung der Alnatura Arbeitsgemeinschaft und ist für die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens verantwortlich. Wesentliche Themen Die für Alnatura im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit bedeutendsten Themen bilden wir in der Alnatura Wesentlichkeitsmatrix entsprechend ihrer Relevanz ab. Themen mit hoher Relevanz wie Tierwohl oder Einsatz für Biodiversität gehen wir vorrangig an. Hinsichtlich der in der Wesentlichkeitsmatrix erfassten Themen berücksichtigen wir kritische Berichte in der Öffentlichkeit und gesellschaftliche Entwicklungen und beziehen Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen wie Mitarbeiterservice und -entwicklung und Verbraucher service in die Themensammlung ein. Die so ausgewählten Themen analysieren wir: Je höher die Erwartungen von Interessengruppen (Stakeholdern) wie Kundinnen und Kunden, Mitarbeitenden oder Geschäftspartnern und je höher die Chancen und Risiken für unseren Unternehmenserfolg sind, umso wesentlicher stufen wir das Thema in der Matrix ein. Die Gewichtung der Themen in der Matrix überprüfen wir jährlich unter Einbeziehung verschiedener Interessengruppen wie des Alnatura Leitungskreises, Mitarbeitenden aus zehn Fachbereichen, dualen Studierenden sowie Kundinnen und Kunden. 2018 haben wir unsere Wesentlichkeitsmatrix infolge einer Onlinebefragung unter unseren Newsletterlesern, unseren Mitarbeitenden inklusive dem Alnatura Leitungskreis und Ehemaligen des Traineeprogramms Ökolandbau umfassend 13

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Teil 6/12: Pädagogik
Teil 7/12: Eurythmie
Teil 8/12: Ökologie
Teil 9/12: Kunst
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Teil 11/12: Naturwissenschaften
Teil 12/12: Landwirtschaft
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