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Alnatura_Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014

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In unserem Nachhaltigkeitsbericht stellen wir zum ersten Mal transparent und umfassend dar, was das konkret bedeutet.

Nachhaltigkeitsbericht 2013 / 14 Bio und Nachhaltigkeit Inwiefern sind Bio-Produkte nachhaltiger als andere Lebensmittel? Die Antwort auf diese Frage ist komplex. Grundlage der ökologischen Landwirt schaft ist der Kreislaufgedanke: Natürliche Wechsel be zie hungen werden genutzt, und es wird im Einklang mit der Natur gewirtschaftet. Damit Kultur Die ökologische Landwirtschaft begreift die Erde als lebendigen Organismus und handelt ent sprechend: Eingriffe in die Natur werden so gering wie möglich Luft Dank des hohen Humusgehalts in ökologisch bewirtschafteten Böden können große Mengen CO 2 gebunden werden. Weitere Klimavorteile entstehen Wasser Das Verbot chemisch-synthetischer Dünge- und steht der ökologische Landbau für eine Landwirtschaft, gehalten und natürliche Wechsel beziehungen des durch den Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger Pflanzenschutzmittel im Öko-Landbau minimiert die Umwelt und Ressourcen schont und sowohl gegen- Öko-Systems genutzt und gefördert. Anstelle groß- (geringere Lachgas-Emissionen), die betriebseigene die Auswaschung giftiger Rückstände und schont wärtigen als auch zukünftigen Gene ra tionen sauberes flächiger Monokulturen entstehen vielfältige Kultur- beziehungsweise regionale Futterproduktion sowie somit Grund- und Ober flächenwasser. Auch der ver- Wasser, gesunde Böden und Nahrung bereit stellen kann. landschaften. die geringere Anzahl an Tieren pro Flächeneinheit. ringerte Einsatz von Tiermedika men ten, die über Entlang der neun Dimensionen unserer Lemnis kate zeigen Gülle und Mist auf die Felder und damit in die Ge- wir den Nachhaltigkeitsmehrwert von Bio im Detail. wässer gelangen, schützt vor übermäßiger Ver unreinigung. Soziales Bio-Lebensmittel helfen, Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Sie weisen deutlich weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und niedrigere Nitratwerte auf, da die Anwen dung entsprechender Techniken und Stoffe verboten ist. In der Tendenz enthalten sie mehr wertgebende Inhaltsstoffe. Da auf treibende Düngemittel verzichtet wird, lagern die Pflanzen weniger Wasser ein und weisen oft höhere Konzentrationen an Mineralien, Vitaminen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen auf. Boden Die natürliche Bodenfruchtbarkeit ist die wichtigste Grundlage der ökolo gischen Kreislaufwirtschaft. Abwechslungsreiche Fruchtfolgen, natürlicher Dünger sowie eine schonende Bodenbearbeitung sorgen für humusreichen und nährstoffhaltigen Boden, der unzähligen Organismen einen Lebensraum bietet. Die gut durchwurzelten Böden sind weniger anfällig für Erosion und helfen Pflanzen durch ihre erhöhte Speicherfähigkeit durch Trocken perio den hindurch. Wirtschaft Intensive landwirtschaftliche Produktion belastet die Umwelt. Folgekosten für die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen trägt die Gesellschaft. Ein Beispiel: Grund wasser reinigungs kosten, verursacht durch Nitrat- und Pestizid belastungen. Ökologische Anbaumethoden verursachen niedrigere volkswirtschaftliche Kosten; die negativen Umweltauswirkungen sind nachweislich geringer. Zusätzlich erhalten und fördern sie grundlegende Ökosystemleistungen. Beispielsweise führt die hohe Artenvielfalt auf ökologisch bewirtschafteten Flächen zu einem vermehrten Insektenaufkommen und somit zu einer höheren Bestäubungsleistung. Energie Die Produktion mineralischer Stickstoffdünger und synthetischer Pflanzenschutzmittel ist energieintensiv. Da Bio-Landwirte vollständig auf ihren Einsatz verzichten, ist der Energieaufwand deutlich geringer als im konventionellen Ackerbau. Tier Der artgerechte Umgang mit Tieren ist ein zentrales Thema im ökologischen Landbau. Rind, Huhn und andere Nutz tiere haben deutlich mehr Platz zur Verfügung als in konventioneller Haltung. Regelmäßiger Auslauf sowie artgemäße Fütte rung erhöhen ihre Lebensqualität. Der vorbeugende Einsatz von Antibiotika ist verboten. Quellen zum Weiterlesen: Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW): 28 Antworten zum Stand des Wissens rund um Öko-Landbau und Bio-Lebensmittel, 2012 (als PDF auf www.boelw.de) Pflanze Die ökologische Landwirtschaft steht für Artenvielfalt und den Verzicht auf Gentechnik. Vielfältige Fruchtfolgen, abwechslungsreiche Landschafts ge staltung sowie der Verzicht auf Herbizide und Pestizide fördern die Biodiversität und erhalten die Stabilität von Lebensräumen. Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL): Merkblatt – Gute Gründe für den Biolandbau, 2011 (als PDF auf www.fibl.org) Biowissen – Fakten und Hintergründe zur biologischen Landwirtschaft und Verarbeitung, 2011 (als PDF auf www.fibl.org)

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