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Alnatura Magazin Oktober 2021

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Mehr Tierwohl dank Bio // Gemeinsam Boden gut machen. Die Alnatura Bio Bauern Initiative // Mit Saisonkalender Obst & Gemüse

ALNATURA EINBLICKE Unser

ALNATURA EINBLICKE Unser Hafer spricht fränkisch Wussten Sie, dass für die Alnatura Hafer Crunchys ausschließlich bayerischer Hafer von unseren Partnerhöfen in die Tüte kommt? Für das Alnatura Magazin haben wir uns auf den kurzen Weg von Südhessen ins benachbarte Bayern begeben, um zwei unserer Partner auf ihren Feldern zu besuchen. D en ersten Halt machen wir auf dem Bioland-Hof Ramnick im unter fränkischen Greußenheim. Pierre Ramnicks Haferfelder liegen umgeben von Wald in einer leicht hügeligen Landschaft. Das ungewöhnlich feuchte und mitunter auch heiße Wetter im Frühsommer hat das Unkraut auf den Feldern in die Höhe schießen lassen. Anders als in der konventionellen Landwirtschaft muss dem ungebetenen Grün hier mechanisch zu Leibe gerückt werden: Einige Wochen nach der Aussaat fährt Ramnick mit einer Art Kamm über den Acker; was im Laufe des Sommers noch nachwächst, darf bleiben oder wird hier und da von Hand ausgerupft. »Ab Juni schauen wir dann mehr oder weniger beim Wachsen zu«, verrät Pierre Ramnick. Bei unserem Besuch, etwa vier Wochen vor der Ernte, sieht das malerisch aus: Zwischen den Rispen des Hafers leuchten Mohn- und Distelblüten, was nicht nur uns, sondern auch den vielen Bienen und Marienkäfern gefällt. Bei der Ernte ist dann gründliches Aussortieren gefragt, damit nur die Haferkörner ihren Weg in die 15 Kilometer entfernte Mühle finden. Dort werden sie eingelagert und bedarfsweise zu Kokos- Hafer-Crunchy weiterverarbeitet. Und was geschieht auf dem abgeern teten Feld? Dem Boden wird wieder etwas zurückgegeben, und zwar in Form einer schnell wachsenden Zwischenfrucht wie Luzerne, die im Herbst noch in den Boden eingearbeitet werden kann. Das macht für Pierre Ramnick die Bio-Landwirtschaft aus: Das Kokos-Hafer-Crunchy und das Hafer-Crunchy von Alnatura enthalten nur Hafer aus Bayern. Was unser Partnerhöfe-Projekt ausmacht REGIONALITÄT: Unsere Partnerhöfe decken den gesamten Hafer-Bedarf für das Alnatura Hafer- und Kokos-Hafer-Crunchy. Der Hafer wird aus einem Umkreis von höchstens 150 Kilometern um die verarbeitende Mühle bezogen, die gesamte Anbaufläche liegt in Bayern. FAIRE PARTNERSCHAFT: In Form einer zunächst dreijährigen Vereinbarung wird der Mühle und den Höfen ein fester Preis für den Hafer und die Abnahme ihrer Ernte gesichert. Die Vorteile: Unsere Partnerlandwirtinnen und -landwirte können für ihre Höfe besser planen und sich auf eine höhere Sicherheit verlassen. Ziel ist es, beständige Partnerschaften aufzubauen und die Zusammenarbeit lang - fristig fortzusetzen. Mehr Infos unter alnatura.de/partnerhöfe 16 Alnatura Magazin Oktober 2021

Kerstin und Pierre Ramnick achten bei der Bewirt schaftung ihrer Felder auf den Erhalt der natürlichen Umgebung und der Bodengesundheit. Denn ihre Region liegt ihnen am Herzen. »Mir liegt der Erhalt der natürlichen Umgebung für Mensch und Tier sehr am Herzen und ich möchte den nächsten Generationen ein unbelastetes Ackerland überlassen.« DAS LIEBLINGSMÜSLI VOM EIGENEN FELD Genauso sehen es die anderen Bio-Landwirtinnen und -Landwirte, die in ihrer und für ihre Region in Bayern tätig sind. Sie sind gut vernetzt und beraten sich zuverlässig untereinander. Diese Zuverlässigkeit schätzen sie auch an der Partnerschaft mit Alnatura, berichtet Pierre Ramnick: »Wir sind durch eine längere Vereinbarung, die über eine Saison hinausgeht, abgesichert. Wir haben die Garantie, dass unsere Ernte abgenommen wird, und das zu einem fairen Preis. Dadurch kann ich zum Beispiel die Fruchtfolgen auf den Feldern besser planen und weiß, wie mein Betrieb in den nächsten Jahren laufen wird.« Nachmittags machen wir halt bei Partnerlandwirt Benedikt Endres. Auch er kann der regionalen Partnerschaft viel abgewinnen und freut sich, dass sein Lieblingsmüsli jetzt auf den eigenen Feldern wächst: »Ich finde es super, dass mein Hafer, der hier vor Ort wächst, auch in unserer Region verarbeitet wird und ich ihn dann sogar auf meinem Frühstückstisch wiederfinde.« Endres’ Felder liegen am Rand des sogenannten Ochsenfurter Gaus südlich von Würzburg, der sich durch äußerst fruchtbare Böden auszeichnet. Neben Hafer wächst hier eine Vielfalt an Feldfrüchten – von Ackerbohnen bis Zuckerrüben. Das Bio-Saatgut vermehrt der Bioland- Landwirt in seinem Betrieb selbst, auch die alte und gegenüber Klimaveränderungen widerstandsfähige Hafersorte, die im Alnatura Hafer-Crunchy steckt: »Da ich mein Saatgut selbst vermehre, weiß ich ganz genau, was ich aussäe. Ich kenne meine Haferpflanzen vom ersten Stadium an.« Im Gegensatz zum konventionellen Hafer stehen diese nicht dicht an dicht, sondern werden mit deutlich mehr Abstand ausgesät. So kann der Wind besser zwischen den »Das schätze ich an der Arbeit im Einklang mit der Natur: Viele Dinge funktionieren einfach auf natürliche Weise, indem man mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet.« Benedikt Endres, Bio-Landwirt Pflanzen hindurch wehen, was die Felder von Endres und den anderen Partnerhöfen gerade in diesem nassen Sommer zuverlässig vor Pilzbefall bewahrt hat. »So haben wir zwar im Vergleich einen niedrigeren Ertrag pro Fläche, können aber auf Pilzbehandlungsmittel gut verzichten. Das schätze ich an der Arbeit im Einklang mit der Natur: Viele Dinge funktionieren einfach auf natürliche Weise, indem man mit der Natur und nicht gegen sie arbeitet.« In diesem Punkt scheinen sich unsere Partnerlandwirtinnen und -landwirte einig zu sein – ganz im Sinne ihrer schönen Region in Bayern. MAG Alnatura Magazin Oktober 2021 17

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