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Alnatura Magazin November 2021

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Zeit für Tee // Rezepte: Leckereien liebevoll verschenken // Santaverde: Mit der Kraft der Aloe vera

WAS UNS BEWEGT

WAS UNS BEWEGT Skitourengehen im Einklang mit der Natur Skitourengehen wird immer populärer. Kein Wunder: Es ist ein effektives Ganzkörpertraining vor malerischer Kulisse in majestätischer Landschaft. Mit der passenden Ausrüstung und rücksichtsvollem Verhalten in der Natur steht einem nachhaltigen Wintersporterlebnis nichts im Wege. D as Bild in den Alpen im vergangenen Winter sah in etwa so aus: stehende Lifte aufgrund der Coronapandemie, aber viel Schnee. Der Winter ging vielerorts bis in den Mai hinein. Und zwischen den Liften und Bäumen sah man Skifahrerinnen und -fahrer, die mit Tourenski die Pisten hoch liefen oder auf verschneiten Waldwegen unterwegs waren. Das Bild sollte sich in diesem Winter wiederholen, unabhängig davon, ob die Lifte in den Skigebieten wieder anlaufen oder nicht. Denn das Skitourengehen ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Ohne die tech nische Hilfe eines Lifts erreicht man die gewünschte Berghöhe, von der aus man dann in alpiner Skifahrtechnik ins Tal herunterfahren kann. Der Lift wird also durch den eigenen Willen und Ausdauer ersetzt. Die positive Auswirkung auf das Herz- Kreislauf-System ist für Skitourengängerinnen und -gänger ein wichtiger Aspekt dieser sportlichen Aktivität. Ein anderer ist die Schönheit der winterlichen Landschaft und die Ruhe, die man in ihr finden kann. Gerade bei diesem Wintersport ist die Natur ein wesentlicher Bestandteil des Erlebnisses. Damit geht aber auch eine große Verantwortung jeder Skiwanderin und jedes Skiwanderers einher. Der Deutsche Alpen verein hat deshalb Regeln veröffentlicht, um das Skitouren gehen naturverträglich zu gestalten und negative Auswirkungen auf Flora und Fauna zu vermeiden. Diese umfassen unter anderem die Beachtung von Markierungen, Warnhinweisen, Routenempfehlungen und insbesondere den Respekt vor Schutz- und Schongebieten für Pflanzen und Tiere. 42 Alnatura Magazin November 2021

GUT VORBEREITET AB AUF DEN BERG Für unerfahrene Skitourengängerinnen und -gänger ist es empfehlenswert, vordefinierte Aufstiegsrouten zu nehmen – meist entlang von geöffneten Skipisten. Denn hier bieten sich ideale Bedingungen bei wenig Schnee und insbesondere eine relative Sicherheit bei kritischen Lawinenlagen. Geschlossene Pisten und das Tourengelände sind nicht gesichert, hier muss ein Augenmerk auf den alpinen Gefahren liegen. Wer sich mit den örtlichen Richtlinien vertraut gemacht hat, kann losgehen – vorausgesetzt die spezielle Ausrüstung stimmt: zum Beispiel leichte Freeride-Ski mit Tourenskibindung, Tourenschuhe und sogenannte Skifelle. Letztere benötigt man zum Hochlaufen, damit der Ski am Berg nicht nach hinten wegrutscht. Die Felle haben eine »Wuchsrichtung« – in eine Richtung lassen sie Gleiten zu, in die andere bremsen beziehungsweise blockieren sie. Vor dem Start der Tour werden sie an der Skispitze eingehängt, über den gesamten Ski gezogen und hinten festgeklickt. Die Stiefel sind bei einer Tourenskibindung nur vorne fixiert und schwingen hinten nach oben raus: Je nach Steigung des Gelän des kann die Bindung hinten so va ri iert werden, dass man beim Auftreten praktisch immer in der Waagerechten ist. Es empfiehlt sich, dünne Funktionskleidung, eine dünne Mütze und ausreichend zu trinken mitzunehmen. Denn egal wie kalt es ist, nach nur wenigen Höhenmetern sollte einem ordentlich warm werden. Oben angekommen, heißt es nach einer wohlverdienten Pause: Felle abziehen und verstauen, Bindung verriegeln, Schuhe von »Walk« auf »Ski« umstellen und Schnallen festziehen. Schon kann die Piste heruntergeschwungen werden – und der Aufstieg inmitten der freien Natur aufs Neue beginnen, wenn es denn die Kondition zulässt. MF Viele Informationen und Routentipps gibt es beispielsweise unter alpenverein.de HERSTELLER-EMPFEHLUNG* Die 10 Umweltregeln des DAV Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat eine Liste mit Regeln aufgestellt, die zu beachten sind, um eine Skitour naturverträglich zu gestalten: GSE Bio-Nahrungsergänzungsmittel Vitamin D Compact vegan 1. Informationen einholen Die Routenempfehlungen, Markierungen und Hinweise des DAV beachten. 2. Ruhebereiche einhalten Schutz- und Schongebiete für Tiere und Pflanzen respektieren und Lärm vermeiden. 3. Lebensräume anerkennen Wildtieren möglichst ausweichen und sie nur aus der Distanz beobachten. Futterstellen umgehen und Hunde anleinen. 4. Zeitfenster einhalten Im Hochwinter Gipfel, Rücken und Grate vor 10 Uhr und nach 16 Uhr meiden. 5. Wälder respektieren In Waldgebieten und an der Waldgrenze auf üblichen Skirouten, Forst- und Wanderwegen bleiben sowie Abstand zu Baum- und Strauchgruppen halten. 6. Rücksicht auf Jungpflanzen nehmen Aufforstungen und Jungwald sollten geschont und gemieden werden. 7. Umweltschonend anreisen Am besten öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften nutzen und nur ausgewiesene Parkplätze anfahren. 8. Längeren Aufenthalt planen Eher mehrtägige Aufenthalte statt vieler Tagestouren vorsehen, um umweltbelastende Anreisen so kurz wie möglich zu halten. 9. Gut vorbereiten Touren mit Führern und Karten planen, die das DAV-Gütesiegel »Natürlich auf Tour« tragen. 10. Pistenregeln berücksichtigen Die Regeln für Skitouren auf Pisten in den Alpenländern beachten. Mehr Infos unter alpenverein.de/skitouren-auf-pisten Nahrungsergänzungsmittel zur Versorgung mit pflanzlichem Vitamin D: Das enthaltene Vitamin wird aus dem getrockneten Zweisporigen Egerling gewonnen. Dieser Zucht-Champignon ist der weltweit am meisten angebaute Speisepilz. Alle Inhaltsstoffe stammen aus biologischem Anbau; gluten- und laktosefrei. Empfohlene Dosierung: Einmal täglich eine Tablette mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen. 34 g 24,99 € (100 g = 73,50 €) * Bei dieser Produktvorstellung handelt es sich um eine Anzeige. Sie erhalten das Produkt in Ihrem Alnatura Super Natur Markt. Alnatura Magazin November 2021 43

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