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Alnatura Magazin November 2021

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  • Festtagsessen
  • Feldsalat pesto
  • Chai plaetzchen
  • Shortbread
  • Lebkuchensirup
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  • Geschenke aus der kueche
Zeit für Tee // Rezepte: Leckereien liebevoll verschenken // Santaverde: Mit der Kraft der Aloe vera

ALNATURA EINBLICKE Unser

ALNATURA EINBLICKE Unser Projekt-Kaffee Bildung und Umweltschutz fördern Traditionen, Landwirtschaft und Naturschutz sind eins: Quechua-Indigene beim Fest zu Ehren der Mutter Erde. Die Bohnen für unseren Alnatura Peru Café stammen aus fairen und langfristigen Partnerschaften mit kleinbäuerlichen Betrieben in den peruanischen Anbauregionen. Wir tragen Verantwortung, zum Beispiel durch die Unterstützung des Projektes Sumak Kawsay von terre des hommes. Dazu sprechen wir mit Thomas Mortensen, Projektkoordinator des Kinderhilfswerks in Lateinamerika. Herr Mortensen, worum genau geht es im Projekt Sumak Kawsay? »Das Projekt kombiniert das traditionelle Wissen der peruanischen Ureinwohnerinnen und Ureinwohner zur nachhaltigen Landwirtschaft mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt dies in Schulen und Jugendclubs an die junge Generation – als wichtige Basis, um Ernährung und Einkommen zu sichern. Auch ein Kulturwandel hin zu einem respektvolleren Umgang mit der Natur ist notwendig. Nur so können die zukünftigen Generationen noch in einer intakten Umwelt aufwachsen. Denn Peru ist stark vom Klimawandel betroffen, die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung gefährdet. Auch geht ihre Kultur immer mehr verloren, obwohl sie oft überzeugende Antworten auf den Umgang mit der Natur hat. Dem möchten wir entgegenwirken.« Wie sieht die Unterstützung von terre des hommes und Alnatura für dieses Projekt konkret aus? »Es fließen 40 Cent jeder verkauften Packung des Alnatura Peru Cafés an unsere Organisation. Das Geld kommt ohne Abstriche bei uns an, wir investieren es wiede- rum in das Bildungsprojekt. Alnatura Kundinnen und Kunden unterstützen also mit ihrem Kaffee-Einkauf direkt das Projekt. Wir sind sehr glücklich, mit Alnatura einen Partner zu haben, der uns seit 2012 fortlaufend unterstützt.« »Von jeder verkauften Packung Alnatura Peru Café investieren wir 40 Cent in unser Bildungsprojekt.« Thomas Mortensen Worin speziell liegt der Umwelt- und Naturbezug von Sumak Kawsay? »Es verschwinden beispielsweise immer mehr ursprüngliche Saatgutarten. Die Kleinbäuerinnen und -bauern müssen dann von Agro-Konzernen Saatgut kaufen. Sie geraten so in Abhängigkeit. Doch die ursprünglichen Saatgutarten sind meist viel resilienter und sinnvoller für die lokale Natur. Die indigenen Völker sind bewusster und effektiver mit der Natur umgegangen. Genau hier knüpft das Projekt an: Es geht um die Bewahrung der kulturellen Identität, des traditionellen Wissens und Handwerks, den Anbau heimischer Pflanzen, Saatgutvielfalt und generationenübergreifendes Lernen. Es ist eine Bildungskampagne, in der Umweltschutz und Bildung untrennbar miteinander verbunden sind.« Wie unterstützt terre des hommes die Menschen in Peru darüber hinaus? »Unser Engagement im Rahmen der Projekte in Peru ist sehr vielfältig: Wir unterstützen die Kleinbäuerinnen und -bauern beim Kampf für uneingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser, den Erhalt des Wissens über die heimische Natur und dabei, Respekt für ihre Kultur einzufordern. Zentral ist, dass bei terre des hommes die junge Generation immer im Fokus steht, sie gestaltet und bestimmt mit.« MF Der Alnatura Peru Café ist eine Mischung feiner Arabica-Bohnen, angebaut nach Bio-Richtlinien in verschie denen Kaffee regionen Perus. 40 Cent pro verkaufter Packung fließen in das Projekt Sumak Kawsay. 24 Alnatura Magazin November 2021

Konsequent nachhaltig – jetzt zertifiziert Das Siegel für ganzheitlich nachhaltiges Handeln entlang der Lieferkette We Care – wir übernehmen Verantwortung • zertifiziert nachhaltig in den Bereichen Lieferketten- und Umweltmanagement, Mitarbeiterverantwortung sowie Unternehmensführung • bestätigt vom unabhängigen FiBL Deutschland e. V. (Forschungs institut für biologischen Landbau) Mehr erfahren unter alnatura.de/we-care

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