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Alnatura Magazin März 2019

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Jubiläum: 25 Jahre Baby- und Kleinkindsortiment // Lebensmittelverschwendung: Ideen zur Resteverwertung // Warenkunde: Sprossen

NATURDROGERIE Nachhaltig

NATURDROGERIE Nachhaltig waschen, putzen und reinigen Ökologische Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel (WPR) basieren auf natürlichen Substanzen und sind deshalb besonders schonend für Mensch und Umwelt. Das WPR-Sortiment in den Alnatura Super Natur Märkten umfasst etwa 150 Produkte – Tendenz steigend. Um ein breites Angebot zu ermöglichen und den Richtlinien zu entsprechen, behält das Sortimentsmanagement von Alnatura den Überblick. Doch worauf wird bei der Auswahl der Produkte geachtet? Wie sehen die Richtlinien aus, denen sich Alnatura verpflichtet hat? Und welche Trends lassen sich im WPR-Bereich erkennen? Wir sprachen mit Alexander Stabel, Sortimentsmanager für Drogerie und Nichthandelswaren. Redaktion: Welche Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel kommen in die Alnatura Super Natur Märkte und welche Kriterien gibt es bei der Auswahl? Alexander Stabel: »Es kommen ausschließlich ökologische oder bio-zertifizierte Waschmittel in unser Sortiment. Diese müssen den Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) entsprechen. Ziel ist es, ein Sortiment anzubieten, das alle Kundenbedürfnisse erfüllt. Die Kundin beziehungsweise der Kunde soll das finden, was sie oder er vor Ort sucht, und das in entsprechender Bio- Qualität. Dabei sollen möglichst alle Preissegmente von Einstiegs- bis Premiummarken in den Alnatura Märkten vertreten sein, sodass für jedes Portemonnaie etwas dabei ist. Das Sortiment wird konsequent weiterentwickelt, die einzelnen Bereiche werden regelmäßig im Detail durchleuchtet und angepasst.« Wie sehen die Richtlinien des BNN konkret aus? »Der BNN ist ein Zusammenschluss verschiedener Fachhändler, deren Sortimentsrichtlinien deutlich über das klassische Bio hinausgehen. Es wird auch mehr gefordert, als die Standard-Bio-Zertifizierung abdeckt. Alnatura verpflichtet sich den BNN-Richtlinien freiwillig und aus eigenem Antrieb. Neben der Einhaltung der klassischen Bio-Standards wie Ecocert oder Nature Care Products bedeutet das für den Bereich Wasch- und Reinigungsmittel, dass die Inhaltsstoffe, die ins Wasser gelangen, biologisch abbaubar sein müssen. Der Verzicht auf Gentechnik sowie der Verzicht auf chemische Stoffe wie Schwermetalle oder Chlor, die in konventionellen Waschmitteln enthalten sind, ist selbstredend. Absolut tabu als Ingredienzen sind nach den BNN-Richtlinien Kunststoffe und Nano-Plastik.«

Mehr Infos zu rechtlichen Vorschriften und Siegeln im WPR-Bereich finden Sie auf S. 37. Damit haben sich Alnatura und andere Fachhändler zu strengeren Richtlinien verpflichtet, als sie es müssten. Warum? »Das stimmt, gerade im Vergleich zum konventio nellen Handel, bei dem in der Regel Bio-Zertifikate ausreichen. Aber manche Marken mit Bio-Etikett haben möglicherweise dann doch irgendwelche Stoffe in den Produkten, die den BNN- Standards nicht entsprechen. So etwas möchten wir ausschließen und sicher gehen, dass nur hochwertige Bio- Produkte vertrieben werden. Denn das ist der Anspruch von Alnatura.« Wie viele Produkte umfasst das WPR-Sortiment bei Alnatura und ist hier eine Wachstumsrate zu verzeichnen? »Das Sortiment im Bereich der Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel besteht aus etwa 150 Artikeln. Wir verzeichnen hier ein starkes Wachstum, was auch ein Stück weit mit einem Umdenken in der Gesellschaft zusammenhängt. Vielen wird bewusst, welche Umwelt- und Gesundheitsbelastungen mit den konventionellen Mitteln einhergehen. Und qualitativ kann ökologisches mit jedem Waschmittel mithalten, da gibt es überhaupt keinen Unterschied mehr. Ich bin der festen Überzeugung: Wer einmal ökologisches Waschmittel ausprobiert hat, wird kein anderes mehr verwenden wollen.« Welche Besonderheiten weist das WPR-Sortiment bei Alnatura auf? »Wir haben ein Sortiment, das zu hundert Prozent ökologische Alternativen anbietet, sehr breit ist und eine schöne Produktvielfalt bietet. Es finden sich viele Marken, mit denen wir schon lange zusammenarbeiten, da entstehen auch besondere Beziehungen und Formen der Zusammenarbeit. Wir testen beispielsweise in Freiburg mit der Firma Sonett seit Anfang Dezember ein Unverpackt-Konzept. Dort gibt es zehn Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel in Befüllstationen. Jede Kundin und jeder Kunde kann seine eigenen Gefäße mitbringen, sie befüllen lassen und so seinen individuellen Bedarf decken. Das ist der erste Versuch in dieser Richtung und es wird bisher sehr gut angenommen. Außerdem bieten wir Marken an, die im Handel sonst nicht zu finden sind. Ein Beispiel ist hier Seepje, ein Start-up aus den Niederlanden, dessen Produkte wir exklusiv für ein Jahr in Deutschland vertreiben. Es gibt auch Hersteller, die in Sachen Nachhaltigkeit sehr innovativ sind und zum Beispiel mit Verpackungen aus recyceltem Plastik arbeiten.« Recycling, Unverpackt-Konzepte – welche Trends sind sonst noch im WPR-Bereich zu beobachten? »Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt derzeit extrem an Bedeutung bei der Kundschaft, das ist im WPR- Bereich genauso wie in anderen Bereichen auch. Wir sehen das an Recyclingflaschen, Einsparen von Verpackung und Plastik oder alternativen Verpackungsmethoden. Auch Nachfüllpackungen sind extrem nachgefragt. Und Unverpackt-Konzepte stehen definitiv ebenfalls auf der Agenda, es bleibt spannend, wie das Konzept weiterhin angenommen wird. Ein Trend thema ist auch Flüssigwaschmittel, dessen Wasch leistung identisch mit der von Pulverwaschmittel ist. Ein Dufttrend ist eindeutig Lavendel.« Testen Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen vom Sortimentsmanagement das eine oder andere Produkt auch selbst? »Das machen wir tatsächlich, denn wenn wir neue Marken ins Sortiment aufnehmen, ist es natürlich wichtig, sich von der Qualität zu überzeugen. Wir wollen sehen, ob die Versprechen, mit denen Hersteller werben, auch erfüllt werden. Wir testen sie deshalb einerseits, um die Qualität zu sichern. Andererseits sind wir natürlich auch neugierig auf die spannenden Produkte. Wir möchten qualitativ hochwertige Artikel in den Märkten verkaufen, hinter denen wir auch selbst stehen können.« CT Alexander Stabel, Sortimentsmanager Drogerie und Nichthandelswaren, Bereich Einkauf, Sortiment und Filialmarketing Alnatura Magazin März 2019 29

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