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Alnatura Magazin März 2018

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Der Boden ist als

Der Boden ist als Grundlage der Landwirtschaft unendlich wichtig und seine Qualität wirkt sich auf unsere Lebensmittel aus. SLOW FOOD Landschaften schmecken Heutzutage mangelt es der Mehrzahl unserer Lebensmittel, die uns in konventionellen Supermärkten angeboten werden, am Bezug zu ihrem Herkunftsort. Gerade weil Lebensmittel mit regionalem Bezug durch die Lebensmittelindustrie marginalisiert werden, setzt sich Slow Food für das Lebensmittelhandwerk ein. Die industrielle Lebensmittelproduktion hat das Gros der Verbraucher an monotone und künstliche Einheitsgeschmäcker gewöhnt. Viele wissen nicht mehr um die unglaubliche Sorten- und Artenvielfalt zum Beispiel von Gemüsen und Getreiden. Doch die Kartoffel aus Brandenburg oder Baden-Württemberg, die Möhre aus Sachsen oder Nordrhein-Westfalen stammen aus unterschiedlichen Böden, was sich im Geschmack widerspiegelt. Allerdings kommt der Hauptteil unserer Lebensmittel inzwischen größtenteils aus monokulturellem Intensivanbau, oftmals unter hohem Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden herangezüchtet, und wird mithilfe von Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen weiterverarbeitet. Der geschmackliche Bezug zur Region ist dann nicht mehr herzustellen. Das Lebensmittelhandwerk erhält die Geschmacksvielfalt der Landschaften Erfreulicherweise gibt es aber Alternativen – dank Erzeugern und Händlern, die sich unser Ernährungssystem anders wünschen. Und es gibt auch die kritischen Verbraucher, die direkt beim kleinen, zukunftsfähig arbeitenden Erzeugerbetrieb oder beim Lebensmittelhandwerker, auf Spezialmärkten oder im Bio-Fachhandel einkaufen. Im Vergleich zu ihren industriell gefertigten Pendants machen solche kulinarischen Erzeugnisse den Boden, dessen geologische Eigenschaften sowie das regionaltypische Klima erfahrbar. Die agrar-kulturelle Entstehung solcher Grundnahrungsmittel kann sich über ihren einzigartigen Geschmack erschließen. Es sind nicht nur die spezifischen Produktionsbedingungen, sondern auch das Wissen und das Können der Menschen, die Nahrung einen individuellen Geschmack verleihen. Während die verkürzten und vereinheitlichten Prozesse der Lebensmittelindustrie den Bezug zur Landschaft eliminieren, erhalten die Produktions- und Verarbeitungsmethoden des Lebensmittelhandwerks den Bezug zur Herkunft: So schaffen es handwerkliche Käseerzeuger zum Beispiel, den einzigartigen Geschmack der Region – des Bodens und der Pflanzen – im Endergebnis schmeckbar zu machen durch die Nutzung von Milch aus Gras, die Beigabe von natürlichem Lab statt künstlicher Enzyme und die Käsepflege. Bei tierischen Produkten wird die Geschmacksvielfalt auch auf das Futter zurückgeführt: Der unterschiedliche Milchgeschmack aus Alp weide, Talwiese oder mit Silage gefütterten Tieren im Stall lässt die Vielfalt spezifischer Boden-, Klima- und Graseigenschaften der Landschaft auch für den Konsumenten erahnen. 44 Alnatura Magazin März 2018

Slow-Food-Messe 5.–8. April 2018 in Stuttgart HERSTELLER-EMPFEHLUNG* Kulinarische Lebensmittel sind nicht nur Geschmacksträger, sie sind obendrein Landschaftsvermittler, -gestalter und -erhalter. Denn Lebensmittel, Pflanzen und Tiere, die in kleinbäuerlicher Landwirtschaft erzeugt und verarbeitet werden, haben sich über Jahrhunderte durch die kluge Arbeit von Bauern an ihren Standort angepasst. Ihr besonderes Potenzial entfalten sie nur hier. Denken wir beispielsweise an die Frühsommerwiesen, bunt und artenreich. Sie werden von besonders geländegängigen Rinder- und Schafrassen der süddeutschen Bergwelten wie Steinschaf oder Murnau-Werdenfelser Rindern beweidet. Deren Fleisch und Milch entwickeln eine einzigartige Geschmacksvielfalt. Wenn die Verbraucher ihre Bezugsquellen mit Bedacht wählen, erzielen sie das beste qualitative und geschmackliche Ergebnis. Und letztlich leben damit alle an der Wertschöpfungskette Beteiligten genussund verantwortungsvoller. Durch den Griff zu autochthonen, also vor Ort vorkommenden Obst-, Reb- und Gemüsesorten leisten sie Gutes für den Erzeuger und die Region, für die Umwelt, den Erhalt der Arten- und Sorten vielfalt. ››› Gastbeitrag Slow Food Deutschland e.V. Unten Apfelvielfalt verschiedener Regionen aus der Slow-Food-Arche des Geschmacks. Ganz unten Die alte Rinderrasse Murnau­ Werdenfelser Rind wurde traditionell als Dreinutzungsrind gehalten: als Arbeits tier, Milch- sowie in beschränktem Umfang als Fleischlieferant. Slow Food macht sich mit Bildungsprojekten und Veranstaltungen in über 170 Ländern dafür stark, die Art, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren, zukunftsfähig zu gestalten. Ziel ist eine bäuerlich-öko logische Landwirtschaft, die Förderung des traditionellen Handwerks sowie Verbraucher, die Genuss und Verantwortung miteinander verbinden. Seit 1995 baut Slow Food Deutschland e.V. Kompetenz im Bereich Ernährung bei Jung und Alt auf. Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie Slow Food dabei, seine Ziele zu verwirklichen. slowfood.de Dank seiner seifenfreien und leicht schäumenden Textur ist das Cattier Familien-Duschgel und -Shampoo ideal für die tägliche sanfte Reinigung von Körper und Haar geeignet – für Groß und Klein. Cattier Familien Duschgel & Shampoo • der beruhigende und feuchtigkeitsspendende Joghurt-Extrakt unterstützt dank Proteinen die natürliche Abwehrfunktion der Haut • verleiht dem Haar Glanz und leichte Kämmbarkeit • Bio-Kornblumenwasser beruhigt und pflegt die Haut • extragroße Flasche mit Pumpspender • Anwendung: täglich auf Körper und Haar auftragen, aufschäumen und danach abspülen • Natur- und Bio-Kosmetik nach dem Ecocert-Standard durch Ecocert Greenlife zertifiziert 500 ml 8,99 € (1 l = 17,98 €) * Bei Produkten, die als »Hersteller-Empfehlung« gekennzeichnet sind, handelt es sich um Anzeigen. Diese Produkte erhalten Sie in Ihrem Alnatura Super Natur Markt.

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