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Alnatura Magazin Mai 2020

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Bunte Rezepte für die ganze Familie // Naturdrogerie-Spezial: nachhaltiges Zuhause // Alnatura Obst und Gemüse: rundum regional

ALNATURA OBST UND

ALNATURA OBST UND GEMÜSE Rundum regional Beste Bio-Qualität hat bei Alnatura immer oberste Priorität. Zusätzlich wird in den Alnatura Märkten die Menge an Bio-Produkten aus der Region kontinuierlich erhöht. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff ­regional und was hat Rosenkohl damit zu tun? Woran denken Sie, wenn Sie regionale Bio-Produkte in Ihren Einkaufswagen legen? Daran, dass die Produkte aus dem Ort stammen, in dem Sie leben? Oder aus dem Bundesland, in dem ihr Wohnort liegt? Oder daran, dass das Produkt in Deutschland produziert wurde? Nichts davon ist falsch. Denn: Bei dem Thema Regionalität gehen die Empfindungen und Herangehensweisen der Menschen auseinander. Meist liegt das Ganze im Auge des Betrachters und hat viel mit dem Gefühl von Zugehörigkeit zu einem bestimmten Ort oder einer Region zu tun. Bei Alnatura lautet das Credo: So regional wie möglich! Wenn ein Produkt aus der Region verfügbar ist, dann wird es den Kundinnen und Kunden in der Regel auch angeboten. Regionale Besonderheiten Dennoch gibt es eine Menge Faktoren zu beachten, denn nicht überall gedeiht das gleiche Obst oder Gemüse gleich gut. »Rosenkohl beispielsweise wird vermehrt im Norden angebaut, weil man im Süden Deutschlands aufgrund der wärmeren Temperaturen viele Probleme mit der Kohlfliege hat. Dort sind die Erträge schlecht bis gar nicht vorhanden«, erklärt Daniel Reinhard, Sortimentsmanager Obst und Gemüse bei Alnatura. Die etwas kühleren Temperaturen im Norden sorgen für eine wesentlich bessere Rosenkohlernte. Die süddeutschen Super Natur Märkte erhalten darum entweder die Ware aus dem Norden oder aber französischen Bio-Rosenkohl aus der Provence. »Für den Rosenkohl in einem Freiburger Markt ist die Anreise aus der Provence nämlich beispielsweise kürzer als aus dem nördlichen Hamburg«, sagt Daniel Reinhard. Denn auch das gehört zu den Kriterien, die man bei Alnatura prüft, wenn es um Regionalität geht – sinnvolle Logistikmöglichkeiten und möglichst kurze Wege vom Pro duzenten in den Markt. Für mehr Bio aus der Region Nicht immer ist genügend hochwertige Bio-Ware in einer Region verfügbar. Aus diesem Grund hat Alnatura sich entschieden, in den Super Natur Märkten auch Obst und Gemüse von Höfen anzubieten, die sich in Umstellung auf biologische Erzeugung befinden. »Weil man diese Produkte als Umstellungsware kennzeichnen muss, machen viele das nicht gern oder gar nicht«, sagt Daniel Reinhard. Doch Bei Alnatura lautet das Credo: So regional wie möglich! 14 Alnatura Magazin Mai 2020

17_P_0140_Magnet_Ovale_aus_der_Region_160x114.indd 1 21.06.17 13:58 ANZEIGE »Am sogenannten Regional- Stecker können Sie in Ihrem Alnatura Markt Produkte aus der Region erkennen. Oft werden auch die konkreten Erzeuger genannt. Wenn das mal nicht auf dem Schild steht, geben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne aus Auskunft, woher die Waren stammen.« Daniel Reinhard der Region gerade diese Umstellungsbetriebe benötigen Unterstützung auf ihrem Weg in die ökologische Landwirtschaft, die Alnatura gern anbietet. Immer noch gibt es viel zu wenig Bio-Landbau in Deutschland. Auch deswegen hat Alnatura 2015 die sogenannte Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) ins Leben gerufen, die Bäuerinnen und Bauern finanziell dabei unterstützt, von konventionellem auf ökologischen Landbau umzustellen. Die Sortimentsmanagerinnen und -manager versuchen, diese Betriebe in die Planungen mit einzubinden. »In diesem Jahr beispielsweise haben wir Anbauverträge mit zwei großartigen ABBI- Bauern abschließen können«, freut sich Daniel Reinhard. »In der Region Südhessen dürfen sich die Kundinnen und Kunden künftig über Walnüsse von der Lochwald-Riednuss GbR aus dem hessischen Ried und über delikate Tafeltrauben vom Bio- Hof Schütz aus Groß-Umstadt freuen.« Ein Gewinn für alle Deutsche Walnüsse in der Qualität, wie Frank Flasche und Christine Straub von Riednuss sie anbauen, sind eine Besonderheit. Vor allem auf den seit Jahrzehnten durch Unternehmen und Agro-Industrie belasteten Böden im hessischen Ried. Doch die gelernte Forstwirtin und der gelernte Forstwirt haben es durch eine konsequent praktizierte ökologische Landwirtschaft geschafft, eine Menge unterschiedlicher schmackhafter Walnusssorten anzusiedeln. »Über diese Partnerschaft freuen wir uns sehr, sie bietet uns und den Produzenten eine Sicherheit für die nächsten Jahre«, sagt Daniel Reinhard. Alnatura Kundinnen und Kunden kommen so in den Genuss der edlen regionalen Walnüsse, die Höfe haben Sicherheit für ihre künftige Planung und mit Alnatura einen verlässlichen Partner an der Seite. »Das Obst-und-Gemüse-Team ist nie offline und immer ansprechbar für die Produzenten, ein vertrauensvoller Austausch ist uns sehr wichtig«, erklärt Daniel Reinhard. So lassen sich in bestimmten Situationen wie beispielsweise bei Über- oder Unterproduktion oder bei unvorhergesehenen Wetterkapriolen, mit denen man die Bäuerinnen und Bauern nicht allein lassen will, schnell gemeinsame Lösungen finden. Das Engagement trägt Früchte: Dank der durch den ökologischen Landbau belebten, humusreichen und pestizidfreien Böden fühlen sich im hessischen Ried nicht nur die Walnussbäume wohl. Es haben auch wieder zahlreiche Regenwürmer, Amphibien, Fasane und Rebhühner eine neue Heimat gefunden. RS

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