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Alnatura Magazin Mai 2018

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Aktuelles aus Bio-Welt

Aktuelles aus Bio-Welt und Gesellschaft Buchtipp »FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen« von Frank Herrmann: Fair und grün reisen, das möchten viele, aber wie funk tioniert das konkret? Autor Frank Herrmann hat mithilfe von Länderexperten 500 nachhaltige Reisetipps aus 30 Ländern zusammengetragen. Wie finde ich umweltfreundliche Hotels, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffe? Wie kompensiere ich Klimagase, die meine Reise verursacht? Wie kann ich klimafreundlicher Ski fahren? Wer Antworten auf diese und weitere Fragen sucht, wird in dem Buch fündig. oekom verlag, München 2016, 19,95 Euro (D). Gutes tun mit Lemonaid und ChariTea Lemonaid-Bio-Limonade oder ChariTea-Bio-Eistee genießen und dabei Gutes tun: Pro verkaufter Flasche Lemonaid und ChariTea gehen fünf Cent an Bildungsund Sozialprojekte in den Anbau regionen. Im Jahr 2017 kamen so durch den Verkauf bei Alnatura 15.221,90 Euro zusammen. Auch der neuste Spross, Lemonaid Ingwer, brennt für die gute Sache. Lemonaid unterstützt die Ingwer-Kleinbauernkooperative aktiv auf ihrem Weg zur Fairtrade-Zertifizierung, unter anderem mit einer garantierten Abnahmemenge. PUNKTE SPENDEN – GUTES TUN Den Kampf gegen Blutkrebs unterstützen Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Vielen Patienten bleibt nur die Hoffnung auf einen passenden Stammzellspender. Mit über sieben Millionen registrierten Stammzellspendern ist die DKMS gemeinnützige GmbH der weltweit größte Dateien verbund im Kampf gegen Blutkrebs. Doch noch immer findet jeder siebte Betroffene keinen passenden Stammzellspender. Denn für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale von Spender und Patient fast zu einhundert Prozent übereinstimmen – eine Wahrscheinlichkeit von eins zu 20 000 bis eins zu mehreren Millionen. Ziel der DKMS ist es, für möglichst jeden Blutkrebspatienten, der auf eine Stammzelltransplantation angewiesen ist, den geeigneten Lebensspender zu finden. Mit jeder Geldspende können noch mehr potenzielle Lebensretter in die Datenbank aufgenommen werden. Alnatura Kunden können die Arbeit der DKMS unterstützen, indem sie ihre PAYBACK Punkte spenden. Das ist bereits ab einem Punktestand von 200 Punkten möglich. payback.de/spendenwelt »Gentechnik – nein danke!« »Nabe 15« heißt eine ohne Anwendung von Gentechnik, stattdessen klassisch durch Selektion gezüchtete »Superbohne«, die in Afrika Hoffnung gibt auf ein wirkungsvolles Instrument gegen den Hunger. Die Bohne wird bei Bauern in Uganda immer beliebter, besonders in den nördlichen Landesteilen, wo es zahlreiche Flüchtlinge gibt. Sie wurde von der National Agricultural Research Organisation of Uganda (NARO) in Zusammenarbeit mit dem International Center for Tropical Agriculture (CIAT), Kolumbien, gezüchtet. Die schnellwüchsige Bohnensorte ist trockenen Bedingungen gewachsen und resistent gegen viele Schädlinge und Krankheiten. Zudem ist sie ertragreich, schnell gar und schmeckt gut (orf, 05.02.2018). MH 38 Alnatura Magazin Mai 2018

»Wer für Bio ist, darf kein Fleisch essen.« Was antworten Sie, wenn Ihnen das Argument begegnet: Wer für Bio ist, der darf kein Fleisch essen? Sie staunen und fragen, warum. Denn landwirtschaftliche Tiere verzehren Futter von Flächen und Ernterückstände, die für die menschliche Ernährung nicht taugen. Ihre Ausscheidungen sind wertvoller Dünger, ohne den es schwieriger wird, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten. Tiere schließen also den Nährstoffkreislauf eines landwirtschaftlichen Betriebes. In der Bio-Landwirtschaft sind die Viehdichten je Flächeneinheit deutlich geringer als im konventionellen Durchschnitt, sodass Überweidung oder Überdüngung nicht passieren. Das ist zudem besser für die Klimabilanz. Die Tierbestände auf Bio-Betrieben sind außerdem meist kleiner als die von konventionellen Vergleichsbetrieben. Auf dem Bio-Hof steht den Tieren – gesetzlich geregelt – mehr Fläche im Stall und draußen zur Verfügung, sie werden wesensgemäßer gehalten. Und schließlich tragen tierische Lebensmittel – mit Maßen genossen – zu einer harmonischen und ausgewogenen Ernährung bei. Dass Bio-Fleisch teuer ist, spiegelt die Wertschätzung, die diesem Produkt gebührt. MH Große Vogelzählaktion Vom 10. bis 13. Mai veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland (NABU) zum 14. Mal die »Stunde der Gartenvögel«. Bundesweit sind möglichst viele Menschen dazu aufgerufen, Vögel in Gärten, Parks, Friedhöfen, aber auch in Innenhöfen oder auf Balkonen zu zählen und zu notieren. Mit den Ergebnissen erstellt der NABU eine bundesweite Auswertung nach Vogelarten, Bestandszahlen und Beobachtungsorten. ZEIT FÜR MICH Schwierige Emotionen anerkennen Wenn wir achtsam sind, nehmen wir unser Erleben bewusst wahr. Dann beobachten wir, wie Gefühle im Körper entstehen, und entdecken die Gedanken, die sie begleiten. Das befreit uns davon, den Geschichten zu glauben, die wir uns selbst erzählen. Wir haben Gedanken und Gefühle, wir sind sie nicht. Negative Gedanken erzeugen negative Gefühle, Stress und reflexhafte Reaktionen. Nehmen wir aber die Gefühle an, können wir entscheiden, wie wir auf sie reagieren wollen. Ängstliche Gedanken sind erlaubt, bekommen ihren Raum und wirken deshalb weniger bedrohlich. Fünf-Minuten-Meditation Wir kommen zur Ruhe und lassen den Körper gleichmäßig atmen. Welche Gefühle, Gedanken und Empfindungen erleben wir im Körper und im Geist? Wie fühlt es sich an, die Aufmerksamkeit vom Kopf in den Körper zu bringen? Wähle ein Gefühl aus, das sich unbequem anfühlt und das vielleicht mit Angst verbunden ist. Wie fühlt sich dieses Gefühl im Körper an? Wir lassen die gewohnten Geschichten los, die unsere Gefühle sonst begleiten. Wir erleben nur die gefühlte Erfahrung des Körpers. Wie fühlt sich diese Angst an? Entstehen Verengungen in der Brust oder in einem anderen Bereich? Schwitzen die Handflächen? Wird der Atem vielleicht schneller oder flacher? Wir lassen eine sanfte Intention mitschwingen: »Ich beobachte meine Gedanken und Gefühle mit dem Ziel, zu lernen und zu verstehen. Ich will sie weder beurteilen, auswerten, kritisieren noch vergleichen.« Wir sind weder unsere Meinung noch unsere Gefühle. Wir haben sie. Sie können uns nicht definieren. Fühlt sich der Körper im Augenblick ruhig und gelassen an? Wir erkennen den Mut an, der nötig ist, einem solchen Gefühl zu begegnen und mit ihm intim zu sein. Diese Beziehung schafft den Raum, um bewusst zu handeln, anstatt impulsiv zu reagieren. ››› Gerald Blomeyer Podcast hören: blomeyer.berlin/podcasts.html Mehr Informationen unter stunde-der-gartenvoegel.de Alnatura Magazin Mai 2018 39

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