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Alnatura Magazin Juni 2019

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  • Plastikfrei
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Gegen Lebensmittelverschwendung // Rezeptidee: Auf zum Picknick // Warenkunde: Bier

Aktuelles aus Bio-Welt

Aktuelles aus Bio-Welt und Gesellschaft »Gentechnik – nein danke!« Was haben Ackerpfennigkraut, Borstenhirse, Mais und Tomaten gemeinsam? Sie und etliche weitere Pflanzen wurden in ihrem Erbgut mit Methoden des Genome Editing (zum Beispiel durch CRISPR/Cas) verändert und dürfen in den USA ohne weitere Einschränkungen angebaut und in den Verkehr gebracht werden. Es wird lediglich geprüft, ob die Pflanze mit bekannten Pflanzenkrankheiten in Verbindung gebracht werden kann oder ob es sich um ein Problemunkraut für die Landwirtschaft handelt. In Europa gilt Genome Editing als Gentechnik, in den USA nicht (»Am I regulated«, techbiotech.org). Die Folge davon: Wenn betroffene Pflanzen in den USA im Bio-Landbau Verwendung finden und dann mit der Ernte nach Europa gelangen, sind sie hier verkehrsfähig. Dies ist aufgrund eines Vertrages zwischen der EU und den USA möglich, in dem die beiden gesetzlichen Regeln zur Bio-Landwirtschaft als gleichwertig eingestuft werden. Ein Grund mehr dafür, Produkte aus heimischer Erzeugung oder von unseren europäischen Nachbarn zu bevorzugen. MH UN-Umweltbericht Geo-6: Millionen Menschenleben gefährdet Mitte März ist die bisher ausführlichste Umweltstudie der Vereinten Nationen, Geo-6, erschienen. 250 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Fachleute aus über 70 Ländern haben daran mitgearbeitet. Daraus geht hervor, dass Millionen Menschenleben auf dem Land und in den Städten bis 2050 in Gefahr sind, weil beispielsweise wirksame Medikamente aufgrund von Antibiotika-Resistenzen fehlen, vielen Menschen wegen fehlender Infrastruktur und Technologie kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht, die Ozeane durch Plastik vermüllen oder die Lebensräume von Pflanzen und Tieren durch Besiedelung, Verkehr und Ausbeutung der Natur so zerstückelt werden, dass Flora und Fauna nicht überleben können und es zu einem noch weitaus stärkeren Artensterben kommen wird als heutzutage. Gesundheit und Wohlstand der Menschen hängen direkt vom Zustand un seres Planeten ab. Es ist fünf vor zwölf und entschiedenes Handeln dringend erforderlich (unenvironment.org/ global-environment-outlook). MH Volksinitiativen zum Schutz der Artenvielfalt Nach dem Erfolg des Volksbegehrens zum Schutz der Bienen in Bayern gibt es in zwei weiteren Bundesländern Initiativen, um die Lebensgrundlage bedrohter Arten zu bewahren. Unter dem Motto »Artenvielfalt retten – Zukunft sichern« setzen sich NABU und BUND in Brandenburg für den Artenreichtum von Biene, Hummel und Co. ein. Angestrebt wird ein Pestizidverbot in Schutzgebieten, eine Begrenzung des Einsatzes von mineralischem Stickstoffdünger sowie eine Erhöhung des Bio-Landwirtschafts-Anteils. artenvielfalt-brandenburg.de Analog zum bayerischen Leitsatz »Rettet die Bienen!« gibt es eine Petition in Baden-Württemberg, initiiert von der gemeinnützigen Organisation proBiene. Forderungen sind, den Anteil des Bio-Landbaus bis 2035 auf 50 Prozent zu erhöhen, Staatsflächen zu einhundert Prozent nach ökologischen Vorgaben zu bewirtschaften und eine Halbierung der Pestizidmenge bis 2025 zu erreichen. volksbegehren-artenschutz.de SIEGELKUNDE Schutz von Herkunft und Tradition Das EU-Recht schützt sowohl die Herkunftsangaben von Lebensmitteln als auch traditionelle Spezialitäten durch drei Siegel: Geschützter Ursprung (g. U.) Produkte mit diesem Siegel müssen in einem festgelegten Gebiet nach bestimmten Kriterien erzeugt und verarbeitet werden. Dabei müssen sämtliche Produktionsschritte in der Region erfolgen. Beispiel: Allgäuer Bergkäse. Hier stammt nicht nur die Milch aus der Bergregion, sondern auch die Käserei selbst muss im Allgäu erfolgen. Geschützte geografische Angabe (g. g. A.) Trägt ein Produkt dieses Siegel, so muss lediglich eine Herstellungsstufe im definierten Herkunftsgebiet stattfinden. Beispiel: Nürnberger Lebkuchen. Diese Gebäckspezialität muss in Nürnberg hergestellt werden, während die Zutaten nicht zwingend aus der Region kommen. Garantiert traditionelle Spezialität (g. t. S.) Die Herstellung eines Produktes mit diesem Siegel ist nicht an eine Region, sondern an eine traditionelle Rezeptur oder ein spezielles Herstellungsverfahren gebunden. Beispiel: Mozzarella. Dieser allseits beliebte Käse kann in Deutschland, Italien oder andernorts hergestellt werden, sein Herstellungsverfahren aber ist überall das Gleiche. 36 Alnatura Magazin Juni 2019

PUNKTE SPENDEN – GUTES TUN Nothilfe nach Wirbelsturm Idai Mosambik, Malawi und Simbabwe wurden Mitte März von einem der schlimmsten Wirbelstürme getroffen, die jemals in dieser Region Südostafrikas aufgetreten sind. Rund drei Millionen Menschen sind von den Folgen des Sturms Idai betroffen, viele davon haben alles verloren und wurden obdachlos. Häuser, Schulen und Krankenhäuser wurden erheblich beschädigt oder komplett zerstört, Straßen blockiert und ganze Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten. Die Menschen vor Ort benötigen dringend Hilfe beim Neuanfang und -aufbau. Die Hilfsorganisation CARE arbeitet mit erfahrenen Nothilfe-Teams in allen drei Ländern und versorgt die Gemeinden in den betroffenen Gebieten mit dem Nötigsten. Sie stellt Notunterkünfte, Werkzeuge zum Wiederaufbau der Häuser und Hygienepakete bereit und versorgt die Menschen mit sauberem Trinkwasser. Alnatura Kundinnen und Kunden können das Engagement von CARE unterstützen, indem sie ihre PAYBACK Punkte spenden. Das ist bereits ab einem Stand von 200 Punkten möglich. payback.de/spendenwelt Die mit dem CARE-Paket KINDERFRAGE Tante, mäht der Mann im Trecker da den Rasen? Sie gehen spazieren. Auf einer Wiese ist gerade der Bauer in einem Trecker mit Mähwerk unterwegs. Das Kind fragt, ob der Mann dort Rasen mäht. So könnten Sie antworten: »Das ist ein Bauer. Er holt Futter für seine Tiere. Wir sind gerade an seinem Bauernhof mit Kuhstall und Auslauf vorbeigekommen. Wir haben sogar ein paar Kälbchen gesehen. Kühe fressen gerne Gras und Kräuter. Auf der Weide können sie sich das selbst suchen. Aber manchmal bringt der Bauer das Futter zu den Tieren, zum Beispiel frisch gemähtes Gras. Der Bauer, den wir hier sehen, macht Heu. Siehst du, dass hinter dem Mähwerk das gemähte Futter in langen Streifen auf der Wiese liegt? Die warme Sonne wird es jetzt in zwei bis drei Tagen trocknen. Dazu wird der Bauer das Mähgut ein paarmal wenden. Dann presst er es mit einer anderen Maschine zu Heuballen. Die werden in der Scheune gelagert und dann im Winter an die Tiere verfüttert. Da können die Kühe nach Herzenslust kauen und wiederkäuen. Das tut ihnen gut.« MH Pflanzwettbewerb für Bienen Mehr als 40 Prozent der 561 heimischen Wildbienenarten sind in ihrem Bestand gefährdet, obwohl sie die Bundesartenschutzverordnung besonders schützt. Am 1. April startete der Pflanzwettbewerb »Wir tun was für Bienen« der Initiative »Deutschland summt!«. Durch gezieltes Anpflanzen heimischer Gewächse, die pollen- und nektarreiche Blüten tragen, können alle dabei mithelfen, kleine und große Flächen lebenswert für Bienen und andere Insekten zu machen. Teilnehmende können bis zum 31. Juli Fotos einschicken, die darlegen, was sie mit ihrer Aktion erreicht haben. Eine Fachjury bewertet die Beiträge und vergibt bei der Prämierungsfeier am 14. September in Berlin Geld- und Sachpreise. Einen Extrapreis gibt es für die beste Interpretation des Bienensongs »Wir tun was für die Bienen« von Kinderliedermacher Reinhard Horn. Weitere Infos unter wir-tun-was-für-bienen.de Alnatura Magazin Juni 2019 37

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