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Alnatura Magazin Juli 2019

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Initiativen rund um die Milch // Rezeptidee: kleine Pause unterwegs // Warenkunde: Salatvielfalt

ALNATURA NACHHALTIGKEIT

ALNATURA NACHHALTIGKEIT Der Alnatura Campus: Lernen, arbeiten, gestalten Die Verwandlung der Kelley-Baracks zum Alnatura Campus in Darmstadt ist ein Beispiel, wie aus einer brach liegenden, zubetonierten Fläche ein offenes, gemeinschaftliches und ökologisches Areal entstehen kann. Einst standen an diesem Ort Kasernen und Panzerhallen, jetzt befindet sich hier Europas größtes Bürogebäude mit Lehmwänden. Auch ein Waldorfkindergarten. Und ein vegeta risches Restaurant. Pacht- und Erlebnisgärten. Ein großer Naturteich. Wo bis 2008 amerikanische Soldatinnen und Soldaten die Szenerie beherrschten, gehen heute nachhaltig engagierte Menschen ein und aus. Fast 30 Jahre lang war das nahe gelegene Bickenbach der Alnatura Firmensitz. Doch die Erweiterungsmöglichkeiten waren irgendwann erschöpft. Bei der Suche nach einem neuen Standort stieß Alnatura auf ein rund 55 000 Quadratmeter großes ehemaliges Kasernengelände im Südwesten Darmstadts. Viel Raum zur Gestaltung also und dazu noch naturnah. Entsprechend lautete der Auftrag an das Architektur- und Planungsteam: Die Fläche soll renaturiert werden und darauf für 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine attraktive Arbeitsumgebung und für die Öffentlichkeit ein Erholungs- und Begegnungsort entstehen. Und der Alnatura Campus soll ein Lernort werden, zum Beispiel durch Erlebnisgärten. Sie veranschaulichen die Entstehung von Bio- Lebens mitteln von der Aussaat bis zum fertigen Produkt. Vielfalt ist das Wesen des Campus, sein Herz die Alnatura Arbeitswelt. Seit Januar 2019 arbeiten über 400 Menschen in dem Gebäude. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist eine lichte, offene Bürolandschaft mit schlichter Ästhetik und höchstem ökologischen Anspruch entstanden. Der Gebäudebetrieb erfolgt weitestgehend klimaneutral Photovoltaik- und Geothermieanlagen sorgen für Strom und Wärme, eine riesige unterirdische Zisterne sammelt Regenwasser zur Bewässerung der Grünanlagen sowie der Toilettenspülungen. Ein Erdkanal versorgt die Räume mit Frischluft aus dem angrenzenden Wald. Das offen gestaltete Innenleben wird von hohen Wänden, tageslichtdurchfluteten Räumen und flexiblen Arbeitsplätzen bestimmt. Doch der eigentliche Clou der Alnatura Arbeitswelt ist Lehm, der älteste Baustoff der Kulturgeschichte. 384 tonnenschwere Lehmelemente wurden vor Ort mittels der selten eingesetzten Stampflehmtechnik zur Außenfassade verbaut. Lehm aus dem Westerwald, Lavaschotter aus der Eifel und recyceltes Material aus dem Tunnel aushub von Stuttgart 21 wurden zu 3,5 Meter langen, 1 Meter hohen und circa 70 Zentimeter breiten Elementen gestampft. Im Inneren schlängeln sich Leitungen für wärmendes oder kühlendes Wasser. Die massiven Lehmwände sorgen für eine natürliche Klimatisierung der Räume. Einzelbüros findet man in diesem offenen Raum um das große Atrium genauso wenig wie feste Schreibtische. Man sieht sich auf allen drei Stockwerken, doch man hört sich nicht. Es ist fast flüsterleise – die Architektur und ausgesuchte Materialien machen es möglich. Für dieses besonders umweltfreundliche, ressourcenschonende und funktionale Konzept wurde die Alnatura Arbeitswelt von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit Platin, dem höchst möglichen Zertifikat, ausgezeichnet. Unser Zeichen für Nachhaltigkeit Wie kann man Nachhaltigkeit bildhaft machen? Wir haben uns für die Lemniskate entschieden, das mathematische Zeichen für Unendlichkeit. Die Lemniskate zeigt die Wechselwirkung zwischen Mensch und Erde auf, verdeutlicht durch die Dimensionen der Nachhaltigkeit. Sie steht für einen Kreislauf zwischen Umwelt, Wirtschaft, Sozialem und Geistig- Kulturellem. Im Radhaus wird repariert In die Bewertung der DGNB floss auch das Mobilitätskonzept des Alnatura Campus. Zu diesem Bereich trieb eine zentrale Frage das Planungsteam des Campus: Wie kann den mehreren Hundert Menschen, die täglich denselben Ort ansteuern, ein möglichst umweltfreundliches und dennoch individuelles Mobilitätsangebot gemacht werden? Die Antworten sind so vielfältig wie der Campus selbst. Wer auf ein Auto angewiesen ist, sich aber kein eigenes kaufen möchte, kann ein Carsharing-Angebot nutzen. Auch bei den Fahrgemeinschaften – Alnatura unterstützt das Zustandekommen – steht der Sharing- 38 Alnatura Magazin Juli 2019

Mehr über unser Nachhaltigkeitsengagement finden Sie unter alnatura.de/nachhaltigkeit ANZEIGE ROSE tonic Für die trockene und empfindliche Haut Gedanke im Vordergrund. Und weil es immer mehr E-Autos gibt, können Beschäftigte und Gäste ihre Fahrzeuge an Ladepunkten kostenlos laden. Diejenigen, die den öffentlichen Nahverkehr nutzen, erhalten ein rabattiertes Jahresticket. Besonders interessant ist das Alnatura Mobilitätskonzept für alle, die Fahrrad fahren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Anspruch auf ein geleastes Dienstrad. Wer sich für ein E-Bike entscheidet, findet im witterungsgeschützten Radhaus Ladeschränke für Akkus und bei Bedarf auch eine eigene Reparaturstation. Wer nur ab und zu oder spontan das Fahrrad nutzen möchte, mietet sich einfach ein Zweirad an der campuseigenen Mietstation. VL Die Ackerhelden bieten auf dem Campus- Gelände Pachtgärten an. Ihr Buch liefert wichtige Grundlagen rund um das Bio- Gärtnern, Porträts von vielen Gemüsekulturen, Beeren und Kräutern sowie praktische Tipps zur Lagerung und Konservierung der Ernte. Sanft duftende Hautpflege - harmonisierend und beruhigend OHNE Alkohol. Glycerin. Mit reinen Pflanzen-Auszügen. Opalglas statt Kunststoff. Mit gutem Gewissen kaufen: IHTN Betriebsnr. H 501 099 ALLE unsere Produkte sind Demeter-zertifiziert. Martina Gebhardt Naturkosmetik GmbH, Klosterhof 4, D-82405 Wessobrunn www.martina-gebhardt-naturkosmetik.de Infos & Probenset 5,00 €. Haben Sie Fragen? Tel. 0049 (0) 8809-82899-17

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