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Alnatura Magazin Juli 2019

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Initiativen rund um die Milch // Rezeptidee: kleine Pause unterwegs // Warenkunde: Salatvielfalt

NATURDROGERIE In der

NATURDROGERIE In der Regel bio Ob Tampon, Binde oder Menstruationstasse: Immer mehr Frauen machen sich Gedanken darüber, welche nachhaltigen ökologischen Alternativen es für ihre Monatshygiene gibt. Damit tun sie sowohl ihrem Körper als auch der Umwelt etwas Gutes. Periodisch gut drauf Wenn Sie Ihren Körper besser kennenlernen wollen, kann eine Zyklus-App helfen (z. B. myNFP oder Clue). Hier tragen Sie täglich Stärke der Blutung, Schmerzen, Stimmung, Basaltemperatur, Beschaffenheit des Zervixschleims u. a. ein. Nach einigen Monaten bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, wie regelmäßig Ihre Tage erfolgen oder wann Ihr Eisprung stattfindet.

Jede Frau im gebärfähigen Alter bekommt circa einmal im Monat ihre Regelblutung, dabei verliert sie etwa 50 bis 80 Milliliter Blut. Die Gebärmutterschleimhaut, die der Körper für eine potenzielle Schwangerschaft aufbaut, wird dabei abgestoßen, wenn sich keine befruchtete Eizelle eingenistet hat. Jede Frau erlebt ihre »Tage« etwas anders; die Stärke der Blutung variiert, manche haben Krämpfe im Unterbauch oder Rücken sowie einen Blähbauch, manche sind vor Einsetzen der Blutung sensibel oder deprimiert oder haben schmerzende Brüste, mögliche Zeichen für das Prämenstruelle Syndrom (PMS). Glücklicherweise ist die Menstruation immer weniger Tabuthema, zumindest Frauen untereinander tauschen sich heute offener darüber aus. Dabei sollte jede Frau auf ihre individuellen Bedürfnisse und ihren Körper hören und darauf achten, was ihr guttut. Es hilft, die monatliche Blutung nicht als Last oder Fluch, sondern als Wunder und Geschenk zu betrachten. Entspannung ist für viele in dieser Zeit wichtig; nach Möglichkeit und je nach Bedürfnis zieht sich so manche Frau während ihrer Tage lieber ein wenig zurück, reflektiert und nutzt die Erneuerungsvorgänge im Körper auch mental zur Vorbereitung auf einen Neustart. Oft ist das im hektischen Alltag natürlich nicht möglich: Es warten Meetings, Geschäftsreisen, Erledigungen für die Familie. Dann ist Wohlfühlen im eigenen Körper umso wichtiger – und das beginnt mit der Wahl der passenden Hygieneartikel. Tampons, Binden und Slipeinlagen aus Bio-Baumwolle Wer genau wissen will, was in seinen Körper, an seine Haut und in den Müllkreislauf gelangt, wählt am besten ökologische Damenhygieneprodukte. Sie sind meist auf Bio-Baumwollbasis, kunststoff- und parfümfrei, chlorfrei gebleicht sowie zu einem hohen Prozentsatz oder gar völlig biologisch abbaubar. So kommen garantiert keine Pestizide, Phthalate, Dioxine oder andere reizende Chemikalien in Kontakt mit dem Intimbereich. Dadurch sind sie auch besonders gut verträglich. Die ökologische Herstellung agiert respektvoll gegenüber Ressourcen und Menschen. Sie berücksichtigt ethische Aspekte durch eine transparente Lieferkette vom Rohstoffanbau bis zur Verarbeitung. Für alle, denen Bio-Tampons unangenehm sind oder denen sie nicht ausreichen, sind Bio-Binden die richtige Wahl. Wer dabei noch Müll vermeiden will, kann auch waschbare Binden aus Stoff ausprobieren. Müllvermeidung durch Menstruationstassen Menstruationstassen (englisch Period Cups) wurden bereits in den 1930er-Jahren erfunden. Doch da Müll ein immer akuteres Problem wird, genießen sie nun eine neue Popularität und sind für eine breite Masse verfügbar. Eine Menstruationstasse wird vor jedem ersten Einsetzen durch Abkochen desin fiziert und ist bis zu 15 Jahre gebrauchsfähig – ein Vorteil im Vergleich zu den Bergen an verbrauchten Tampons und Binden. Die Anwendung erfordert ein wenig Überwindung, Körpergefühl und Übung; auf öffentlichen Toiletten fehlt oft das Waschbecken neben der Toilette, um die Tasse auszuwaschen. Neben der Müllvermeidung lockt die Tasse aber mit weiteren Vorteilen: Sie trocknet die Scheidenschleimhaut nicht aus, durch gutes Scheiden klima entstehen weniger Infektionen mit Bakterien oder Pilzen, sie ist langfristig günstiger als Tampons oder Binden und kann bis zu acht Stunden im Körper bleiben. Man kann also sorglos seinen Alltagsbeschäftigungen nachgehen – nur Mut! MGK Tipps bei Regelschmerzen • Wärmflasche • warme Dusche oder Bad • regelmäßige Einnahme von Magnesium • Präparate oder Tees mit Mönchspfeffer, Traubensilberkerze und Gänsefingerkraut • Sport, Yoga, Entspannungsübungen • auf den Körper hören und unnötigen Stress vermeiden Wenn Sie mehrere Tage lang regelmäßig Schmerzmittel brauchen oder die Beschwerden plötzlich schlimmer werden, sollten Sie Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen aufsuchen. Alnatura Magazin Juli 2019 29

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