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Teil 9/12: Kunst

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Anthroposophische Perspektiven - In dieser Aufsatzreihe stellen Autoren beispielhaft Perspektiven der Anthroposophie auf das Lebensgebiet ihrer Berufspraxis vor.

Greet Helsen, Aufbruch,

Greet Helsen, Aufbruch, 2008, Acryl auf Leinwand, 140 × 110 cm Die Bestimmung des Gesamteindrucks durch die Form, wie sie zum Beispiel bei einer Tasse eine große Rolle spielt, tritt dort vergleichsweise zurück. Die Beschaffenheit der Wand (Material) wird eine Rolle spielen und der Farbton: Ist es ein »mittleres« Rot, oder ist es orangefarben, violett oder bräunlich? »Das Rot« wird nie erscheinen, ich kann seiner nur innerlich ansichtig werden: als Summe aller Möglichkeiten, die Rot in sich birgt. Dazu kann ich nur »im Geiste« einen Bezug aufnehmen. Und dieses Erlebnis der Potenzialität treibt (bewusst oder unbewusst) den Maler an, schöpferisch tätig zu werden. In Steiners Philosophie der Freiheit heißt es: »Der Künstler sucht dem Stoffe die Ideen seines Ich einzubilden, um das in seinem Innern Lebende mit der Außenwelt zu versöhnen. Auch er fühlt sich unbefriedigt von der bloßen Erscheinungswelt und sucht ihr jenes Mehr einzuformen, das sein Ich, über sie hinausgehend, birgt.« DIE AUTORIN Greet Helsen, geboren 1962 in Hoogstraten, Belgien. Studium der Malerei bei Beppe Assenza in Dornach. Mitbegründung einer Malschule in Dortmund, später am Niederrhein. Seit 1998 Dozentin an der Assenza Malschule in Münchenstein bei Basel (CH). Regelmäßige Ausstellungstätigkeit in der Schweiz und in Deutschland. www.greethelsen.ch LESE-TIPPS Steiner, Rudolf: »Das Wesen der Farben«, Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1894. Goethe, Johann Wolfgang von: »Farbenlehre«, hrsg. von Gerhard Ott und Heinrich O. Proskauer, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2003. Maul, Giesela/Giersch, Ulrich (Hrsg.): »Goethes Experimente zu Licht und Farbe. Ein Experimentierkasten«, Klassik Stiftung Weimar, Verlag Bien & Giersch, Berlin 2007. 8 Eine Publikation von

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