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Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016

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Sinnvoll für Mensch und Erde – das ist seit mehr als 30 Jahren unsere Vision von Nachhaltigkeit, die wir bei Alnatura denken und leben. In unserem neuen Nachhaltigkeitsbericht stellen wir zum zweiten Mal transparent und umfassend dar, was das konkret bedeutet.

Nachhaltigkeitsbericht 2015 / 16 Nachhaltigkeitsbericht 2015 / 16 10. Der Weg unserer Produkte in die Regale Die Aufgabe eines Handelsunternehmens ist es, den Kunden die gewünschten Produkte am richtigen Ort zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen. Die Versorgung unserer rund 100 Filial standorte und unserer Handelspartner erfordert ein modernes, möglichst umweltschonendes Logistiksystem. Dem Verteilzentrum in Lorsch kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. 2014 wurde das bestehende Verteilzentrum um ein vollautomatisiertes Hochregallager aus Holz erweitert. Es trägt wesentlich dazu bei, unsere Logistik umweltschonend und nachhaltig zu gestalten. Unser Logistiknetzwerk Die Produkte kommen auf unterschiedlichen Wegen in die Regale. • Trockensortiment Das Trockensortiment bei Alnatura umfasst alle Produkte, die nicht zu den Frischwaren gehören. Dazu zählen beispielsweise Reis und Nudeln, Zucker und Mehl, Säfte und H-Milch, Konserven und Öle oder auch Tee und Kaffee. Diese Produkte werden von unseren Herstellerpartnern und Lieferanten in der Regel zunächst zum Verteilzentrum in Lorsch transportiert. In einigen Fällen werden unsere Handelspartner auch auf direktem Weg beliefert. Im Lorscher Verteilzentrum angekommen, werden die Produkte erfasst und eingelagert. Nach dem Bestelleingang erfolgen die Kommissionierung der Artikel sowie der Versand an die Handelspartner und die Alnatura Super Natur Märkte. Die Alnatura Filialen, die im Umkreis des Verteilzentrums liegen, bekommen das Trockensortiment direkt aus Lorsch geliefert. Bei weiter entfernten Filialen übernehmen sechs regionale Bio-Großhändler die Feinverteilung. Ein Großteil der Warentransporte wird vom Verteilzentrum aus geplant, gesteuert und kontrolliert. Für den Transport beauftragen wir ausgewählte Logistikdienstleister. In einigen Fällen veranlassen auch unsere Handelspartner den Transport der Produkte. Entlang der gesamten Lieferkette bewältigen wir mit den von Alnatura beauftragten Transporten monatlich circa 6,2 Millionen Tonnenkilometer, was etwa 2 600 voll beladenen Lkw entspricht, die eine Strecke von 100 Kilometern fahren. Rund 18 Prozent der erbrachten Transportleistung erfolgen auf der Schiene, ein kleiner Teil auch über den Seeweg. Die Alnatura Passata und die Tomatenstücke in der Dose beziehen wir beispielsweise per Schienenverkehr aus Italien und sparen so über 60 Prozent an CO 2 -Emissionen im Vergleich zum Lkw-Transport ein. Da es sehr schwierig ist, den einzelnen Streckenabschnitten Verbräuche zuzuweisen, wurden die verursachten Treibhausgasemissionen gemäß der DIN EN 16258 zur Berechnung von Treibhausgasemissionen bei Speditionen und in der Logistik berechnet. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2013/14 circa 4600 Tonnen CO 2 -Äquivalente – dies entspricht der Umrechnung definierter Treibhausgase in CO 2 – durch die von Alnatura beauftragten Transporte des Trockensortiments emittiert. Sofern möglich, planen wir alle Transporte in Rundläufen, um bei der Belieferung eines Handelspartners auf dem Rückweg neue Ware von einem Herstellerpartner abzuholen. Wir streben außerdem stets an, die Lkw optimal auszulasten. Dazu werden bei großen Herstellerpartnern immer volle Lkw-Ladungen bestellt und die Ware von mehreren kleineren Herstellerpartnern gebündelt abgeholt. • Obst & Gemüse, Brot & Backwaren, Frische- & Drogerie-Artikel Produkte, die nicht zum Trockensortiment gehören, wie zum Beispiel Obst und Gemüse, Backwaren und Frischeprodukte wie Fleisch, Milch und Eier, werden nicht über unser Verteilzentrum verschickt, sondern direkt an die Filialen oder an einen der sechs Bio-Großhändler. Um den Transport kümmern sich in diesen Fällen unsere Herstellerpartner und Lieferanten. Die Bio-Großhändler verteilen die Produkte anschließend zusammen mit den Artikeln des Trockensortiments an die entsprechenden Filialen und sorgen für einen effizienten und umweltschonenden Transport. Das Alnatura Verteilzentrum Über 3 000 verschiedene Produkte des Trockensortiments durchlaufen auf dem Weg zur Filiale oder zum Handelspartner unser 2010 in Betrieb genommenes Verteilzentrum in Lorsch, das wir 2014 um das weltweit größte Hochregallager aus Holz erweitert haben. Das Hochregallager steht auf einer fußballfeldgroßen Fläche und bietet Platz für 32 000 Paletten. Insgesamt 20 000 Kubikmeter Erde haben wir für den Bau bewegt und einen Teil davon umliegenden Landwirten zur Verfügung gestellt. Alle Gebäudeteile sind nach ökologischen Kriterien gestaltet. Die Fassade besteht aus PEFC-zertifiziertem Lärchenholz, die Regale aus PEFC-zertifiziertem Fichtenholz. Das Holz stammt aus Deutschland, Österreich und Tschechien. Der große Vorteil gegenüber herkömmlichen Hochregallagern aus Stahl: Der nachwachsende Rohstoff Holz bindet CO 2 , während für die Herstellung von Stahlträgern sehr viel Energie benötigt und somit CO 2 emittiert wird.

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