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Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016

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Sinnvoll für Mensch und Erde – das ist seit mehr als 30 Jahren unsere Vision von Nachhaltigkeit, die wir bei Alnatura denken und leben. In unserem neuen Nachhaltigkeitsbericht stellen wir zum zweiten Mal transparent und umfassend dar, was das konkret bedeutet.

Nachhaltigkeitsbericht 2015 / 16 Nachhaltigkeitsbericht 2015 / 16 9. Umweltschonende Alnatura Super Natur Märkte Tonnen 18 16 14 16,5 16,8 17,4 17,7 Papier, Pappe, Kartonagen Restmüll (Abfall zur Verwertung) Mit den Alnatura Super Natur Märkten wollen wir moderne Einkaufsstätten für Bio-Lebensmittel bieten. Durch die bewusst naturnahe Gestaltung der Filialen möchten wir eine angenehme Arbeits- und Einkaufsatmosphäre schaffen und unseren Einfluss auf die Umwelt positiv gestalten. Echter Ökostrom Einen wesentlichen Hebel, unsere negativen Umweltauswirkungen zu reduzieren, sehen wir in dem Bezug von Ökostrom. 98 von 99 Alnatura Filialen, der Bickenbacher Firmensitz sowie das Verteilzentrum in Lorsch nutzen zu 100 Prozent Ökostrom von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS). In einer Filiale und in zwei zusätzlich zum Unternehmenssitz gemieteten Bürostandorten können wir den Stromanbieter nicht selbst wählen und beziehen 360000 Kilowattstunden herkömmlichen Strom. Bei Wahlfreiheit beziehen wir immer 100 Prozent Ökostrom. Die EWS bieten ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung an. Sie sind unabhängig von Atomkraftwerksbetreibern und deren Tochterunternehmen (keine Kapitalbeteiligungen) und auf regionale Energieversorgung ausgerichtet. Eine Kilowattstunde des EWS-Stromes für Alnatura – im Geschäftsjahr 2014/15 zu rund 92 Prozent aus Wasser- und 8 Prozent Windkraft bestehend – verursacht im Durchschnitt lediglich sieben Gramm CO 2 -Emissionen. Zum Vergleich: Der bundesdeutsche Strommix verursacht über 550 Gramm. Bei einem Gesamtverbrauch von 19,1 Millionen Kilowattstunden Ökostrom im Geschäftsjahr 2014/15 haben wir somit rund 10 355 Tonnen CO 2 eingespart. Das entspricht den durchschnittlich verursachten jährlichen CO 2 -Emissionen von 900 Menschen in Deutschland. Energieeffiziente und umweltschonende Filialen Wir wollen unsere Standorte möglichst energieeffizient und umweltschonend betreiben. Das erfordert einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, sowohl für bestehende als auch für neue Filialen. Beispielsweise setzen wir seit 2013 in einigen Filialen Kühlmöbel mit Verbundanlage und -steuerung ein. So kann die Abwärme der Kühlregale zum Heizen der Alnatura Super Natur Märkte verwendet werden. Das hilft, den zusätzlichen Bezug von Wärmeenergie zu reduzieren und Ressourcen zu sparen (siehe S. 40). Diese und viele weitere Maßnahmen haben dazu geführt, dass der Energieverbrauch je Quadratmeter Verkaufsfläche in den vergangenen Geschäftsjahren kontinuierlich gesunken ist. Nachdem wir im Geschäftsjahr 2011/12 erstmalig weniger als 400 Kilowattstunden je Quadratmeter verbrauchten, konnte der Energiebedarf in 2014/15 auf nunmehr 329 Kilowattstunden gesenkt werden. Mio. kWh 18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 14,1 415 GJ 10/11 15,3 398 GJ 11/12 15,9 368 GJ 12/13 16,4 345 GJ 13/14 17,2 329 GJ 14/15 kWh/m 2 Stromverbrauch der Filialen gesamt und in Relation zur Verkaufsfläche: Der Energieverbrauch je Quadratmeter Verkaufsfläche ist bei Alnatura in den vergangenen fünf Geschäftsjahren um 21 Prozent gesunken. 600 550 500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0 12 10 8 6 4 2 0 5,8 3,5 0,6 GJ 11/12 GJ 12/13 GJ 13/14 GJ 14/15 Abfallaufkommen pro Filiale: Durch zahlreiche Optimierungsmaßnahmen ist es uns seit dem Geschäftsjahr 2011/12 gelungen, den Restmüll und den Bio-Abfall pro Filiale zu senken. Bei Papier, Pappe und Kartonagen ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Dies hängt vor allem mit einer höheren Anzahl an verkauften Produkten zusammen. Entsorgung von Abfällen Die Entsorgung in den Filialen übernehmen kommunale und private Entsorger sowie unsere Großhandelspartner. Den Großteil der entstehenden Abfälle führen sie dem Recycling zu. Es handelt sich dabei vor allem um Transportverpackungen der Produkte aus Pappe und Folie. Für das Geschäftsjahr 2014/15 waren dies rund 67 Prozent der Filialabfälle. Insbesondere die höhere Anzahl verkaufter Produkte hat dazu geführt, dass unser Papier-, Pappe-, Kartonagen-Abfall seit dem Geschäftsjahr 2011/12 um 7,2 Prozent gestiegen ist. Beim Bio-Abfall ist es uns durch ein verbessertes Warenmanagement sowie die Weitergabe von Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen in den vergangenen vier Geschäftsjahren gelungen, den Bio-Abfall um rund neun Prozent zu senken. 5,8 3,4 0,6 5,7 3,0 0,6 Um zu erreichen, dass weniger Transportverpackungen anfallen, haben Mitte 2013 Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen das Projekt Optimierung der Alnatura Transportverpackungen initiiert und den bestehenden Alnatura Verpackungsleitfaden (siehe S. 34) um Anforderungen an die Transportverpackungen ergänzt. Im Rahmen dieses Projekts haben wir zum Beispiel die Transportverpackung der Alnatura Mini-Schokoladentafeln aus Kunststoff durch eine neue aus Recyclingkarton ersetzt, was Ressourcen schont und die Umwelt schützt. Weitere Optimierungspotenziale prüfen wir kontinuierlich. Lebensmittelverschwendung vermeiden Ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln ist bei Alnatura sehr wichtig. Wir sind daher bestrebt, Lebensmittelverschwendung in den Alnatura Filialen zu vermeiden. Unser Warenwirtschaftssystem ermöglicht es den Filialkollegen, punktgenau die erforderliche Warenmenge für den jeweiligen Tag zu bestellen. Dabei beziehen wir nicht nur Erfahrungswerte und Verkaufsprognosen ein, sondern auch Ferienzeiten und Großveranstaltungen. Durch dieses Vorgehen gelingt es uns in der Regel, die Balance zwischen Bestellund Verkaufsmengen zu wahren. Bleiben am Ende des Tages in der Filiale Lebensmittel übrig, deren Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum bald erreicht ist, ergreifen wir verschiedene Maßnahmen, damit die Lebensmittel nicht weggeworfen werden müssen. Neben der Gewährung von Preisnachlässen arbeiten rund 85 Prozent unserer Filialen mit Tafeln, Food-Sharing-Initiativen, Obdachlosenheimen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen zusammen. Diese Organisationen holen regelmäßig die Lebensmittel ab, die nicht von Kunden gekauft wurden. Kostbare Lebensmittel werden so sinnvoll verwendet. 5,7 3,2 0,6 Bio-Abfall (verpackt und unverpackt) Folie 38 39

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