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Nachhaltigkeit bei Alnatura

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Wie wir Nachhaltigkeit verstehen

Boden Der Boden ist ein

Boden Der Boden ist ein lebendiger Organismus. Die unvermehrbare feste Erdoberfläche ist Lebensraum unzähliger Organismen und bietet Halt für die Wurzeln der Pflanzen. Der Boden bildet die elementare Grundlage der Nahrungserzeugung für den Menschen. Nur wenn wir seine Fruchtbarkeit erhalten, Erosion vermeiden und eine gute Wasserhaltefähigkeit ermöglichen, kann die Bodenfläche der Erde in Zukunft genug Nahrung für alle Menschen hervorbringen.

Dimensionen der Nachhaltigkeit Das Leitbild des Bio-Anbaus ist der sorgsame Umgang mit der Natur und insbesondere den Böden als Grundlage für Tier- und Pflanzenleben. Daher findet eine möglichst schonende Bodenbearbeitung statt. Organische Düngung mit Kompost und Mist sowie vielseitige Fruchtfolgen wirken sich positiv aus. Sie verhindern einen einseitigen Nährstoffverbrauch. Schädlinge breiten sich weniger stark aus. Der nährstoffreiche Boden bietet einen guten Lebensraum: In mehreren Vergleichsstudien wurden in Bio-Äckern fast doppelt so viele Regenwürmer, Insekten und Spinnen nachgewiesen wie in anderen landwirtschaftlichen Böden. Sie durchwühlen den Boden, sorgen für eine natürliche Durchlüftung und Humusbildung und schaffen gute Bedingungen für Mikroorganismen. Dieses rege Bodenleben fördert die Fruchtbarkeit. Die gut durchwurzelten Böden sind weniger anfällig für Erosion und können Wasser besser speichern, sodass sie den Pflanzen durch Trockenperioden hindurchhelfen. Dank seines hohen Humusgehalts bindet der Bio-Boden CO 2 . Ist der Mehrwert von Bio messbar? Dieser Frage sind wir nachgegangen: In einer Gesamtkostenanalyse untersuchte Soil & More in unserem Auftrag die externen Kosten, die bei der landwirtschaftlichen Erzeugung von Milch der Demeter-Molkerei Schrozberg entstehen. Dies umfasst eine Analyse aller Kosten, die über die Produktionskosten hinausgehen, sowie externe Kosten wie etwa Treibhausgasemissionen, Erosion und Wassernutzung. Der Studie zufolge erbringt die biodynamische Bewirtschaftung der Böden einen ökologischen Mehrwert von 5 Cent je Kilogramm Milch oder 170 Euro je Hektar. Bei der Einrichtung der Alnatura Märkte bevorzugen wir natürliche und recycelte Materialien, bei denen die Rohstoffgewinnung mit weniger Eingriffen in die Natur und geringerem Flächenverbrauch einhergeht. Seit 2010 verbauen wir Bodenfliesen, die im Wesentlichen aus naturbelassenen Erden mit unterschiedlichen Zusammensetzungen bestehen. Die Erden werden im Tagebau abgebaut und stammen aus der EU, zu über 50 Prozent aus Deutschland. Die Nachfrage nach Bio wächst schneller als die Bio-Anbaufläche: Deshalb engagieren wir uns im Rahmen der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) für das Förderprojekt „Gemeinsam Boden gut machen“ des Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU). Das Projekt unterstützt Bauern in Deutschland bei der Umstellung ihrer Höfe auf den Bio- Landbau. Mit dem Kauf dieser und weiterer Produkte unterstützen Sie die Initiative. GEMEINSAM BODEN GUT MACHEN. Die Alnatura Bio Bauern Initiative 17

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