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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 11. Der Weg unserer Produkte in die Regale Das Alnatura Verteilzentrum im südhessischen Lorsch ist der Mittelpunkt der Alnatura Logistik. Von hier aus werden die über 130 Alnatura Super Natur Märkte sowie unsere Handelspartner in Deutschland und Europa mit über 4 000 Produkten aus dem Trocken sortiment versorgt. Das Alnatura Logistik-Team und seine Partner sorgen dafür, dass alle Produkte möglichst umweltschonend und kosteneffizient zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Effizienter Transport Rund 60 Alnatura Kolleginnen und Kollegen arbeiten gemeinsam mit rund 140 Kolleginnen und Kollegen unseres Dienstleistungspartners Müller – Die lila Logistik im Verteilzentrum in Lorsch. Die Alnatura Mitarbeitenden planen den Transport von rund 4000 Produkten des Trockensortiments – also nicht gekühlter Produkte wie Reis, Nudeln, Zucker, Mehlen, Säften oder H-Milch. Dazu kommen rund 2100 Drogerie- sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsprodukte. Frische Produkte liefern spezialisierte regionale Naturkostgroßhändler, denn diese Produkte – etwa Joghurt, Butter oder Obst und Gemüse – stellen spezifische Anforderungen an Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit. Artikel des Tiefkühlsortiments verteilen wir seit 2017 über das Speziallager unseres Partners Aryzta Food Solutions GmbH im südhessischen Heppenheim an die Alnatura Super Natur Märkte und unsere Handelspartner. und von dort zu den Handelspartnern bewältigen wir monatlich rund acht Millionen Tonnenkilometer. Das entspricht etwa 3 200 voll ausgelasteten Sattelschleppern, die eine Distanz von 100 Kilometern fahren. Rund 16 Prozent der Transportleistung erfolgt per Schiene, ein kleiner Teil auch per Schiff. So beziehen wir zum Beispiel die Alnatura Passata und die Tomatenstücke in der Dose per Schienenverkehr aus Italien und sparen dadurch über 60 Prozent an CO 2 -Emissionen im Vergleich zum Lkw-Transport ein. Bei jedem neuen Hersteller partner prüfen wir, ob ein Transport nach Lorsch per Bahn umsetzbar ist. Um die Transportemissionen – ebenso wie die Kosten – zu minimieren, planen wir die Transporte in Rundläufen. Nach der Belieferung der Märkte oder der Handelspartner holen die beauftragten Lkw auf dem Rückweg neue Ware von einem Herstellerpartner oder Lieferanten ab, um diese wieder in Lorsch einzulagern und neue Waren zu laden. Dabei achten wir auf eine möglichst hohe Auslastung der Lkw, um Umwege und Zwischenstopps bei anderen Warenempfängern zu vermeiden. Zu den Emissionsquellen zählen die von Alnatura beauftragten Transporte der Trocken- und Drogerieprodukte. Darunter fallen die Transporte von den Herstellerpartnern und den Lieferanten zum Verteilzentrum in Lorsch sowie der Alnatura besitzt keine eigene Fahrzeugflotte, sondern arbeitet mit Speditionsunternehmen zusammen, mit denen langjährige Partnerschaften bestehen oder angestrebt werden. Sie holen die Waren von den Herstellerpartnern und Lieferanten ab, die zu circa 80 Prozent ihren Sitz in Deutschland haben. Jeden Tag beliefern rund 110 Lkw das Verteilzentrum mit Produkten und/oder werden mit Produkten aus dem Verteilzentrum beladen. Täglich werden so rund 3500 Paletten bewegt. Nach der Annahme der Produkte werden diese kontrolliert, eingelagert und an die Alnatura Super Natur Märkte und die Standorte der Handelspartner distributiert. Diese Vorgänge übernehmen die Mitarbeitenden unseres Dienstleisters Müller – Die lila Logistik. Durch den Transport der Ware von den Herstellerpartnern zum Verteilzentrum in Lorsch 48

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 Weiterversand an Handelspartner und Naturkostgroßhändler. Weitere Emissionen entstehen durch die sogenannte Feinverteilung der Frischewaren und der Tiefkühlprodukte an die einzelnen Alnatura Super Natur Märkte. Im Geschäftsjahr 2018/19 verursachte der Versand der rund 84 000 Pakete des Onlineshops zusätzliche Emissionen. Eine Bilanzierung der Treibhausgasemissionen erfolgte – anders als in den Vorjahren – nicht für das Geschäftsjahr 2018/19. Da die bisherige Bilanzierung nur einen Teil der verursachten Transportemissionen abgedeckt hat, planen wir den Aufbau eines Logistikmonitorings, das neben den verursachten Transport-Emissionen auch den Energieverbrauch und das Abfallaufkommen im Verteilzentrum erfasst. Das Monitoring soll im Geschäftsjahr 2020/21 planmäßig in den laufenden Betrieb integriert sein. Das Alnatura Verteilzentrum Das 2010 in Betrieb genommene Alnatura Verteilzentrum in Lorsch bildet den Mittelpunkt unserer Logistik. 2014 wurde das bestehende Gebäude um ein automatisiertes Hochregallager erweitert, in dem im Regelbetrieb ausschließlich Roboter Produkte gemäß den Bestellungen von unseren Märkten und Handelspartnern zusammenstellen. Das beim Zeitpunkt des Baus weltweit größte Hochregallager aus Holz bietet Lager platz für 32 000 Paletten auf 9700 Quadratmetern. Die Fassade und die Regale bestehen aus rund 5000 Kubikmeter PEFC-zertifiziertem Lärchen- beziehungsweise Fichtenholz aus deutschen, österreichischen und tschechischen Wäldern. Durch eine gute Dämmung und die Versenkung des Lagers um 2,5 Meter ins Erdreich können wir auf eine künstliche Klimatisierung und Beheizung verzichten. Im Mai 2017 haben wir ein rund 600 Quadratmeter großes Kleinvolumenlager in das Verteilzentrum integriert. Dadurch können die Alnatura Märkte kleinvolumige Artikel wie Duschgel oder Zahnpasta in gewünschter Anzahl bestellen. Die Artikel werden gemeinsam mit den Trockenprodukten an die Alnatura Märkte verschickt. Der Versand erfolgt in Mehrwegtransportboxen, die zu 80 Prozent aus recyceltem PET bestehen. Auf dem Dach des älteren Gebäudeteils befindet sich auf rund 7800 Quadratmetern eine Fotovoltaikanlage, die jährlich rund eine Million Kilowattstunden Strom produziert und diesen ins örtliche Stromnetz einspeist. Die Leistung entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 250 Vierpersonenhaushalten. Im Alnatura Verteilzentrum – also Bestandsgebäude inklusive Kleinvolumen- und Hochregallager – haben wir im Geschäftsjahr 2018/19 knapp 1,8 Millionen Kilowattstunden Ökostrom aus Wasserkraft verbraucht, den wir von den Elektrizitätswerken Schönau beziehen (siehe S. 44). Anfang 2016 fand das Erst-Energieaudit des Alnatura Verteilzentrums gemäß europäischer Energieeffizienzrichtlinie statt. Wir haben das Audit dazu genutzt, die Hauptverbrauchsquellen zu identifizieren und potenzielle Verbesserungen zu definieren. Da die Beleuchtung wesentlich zum Stromverbrauch des Verteilzentrums beiträgt, haben wir im Oktober 2019 von Halogen- Leuchtstoffröhren auf LED-Technik umgestellt. Im November 2019 fand das Nachaudit statt. Die Ergebnisse werden wir dazu nutzen, an weiteren Einsparpotenzialen zu arbeiten. 49

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