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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2019/2020

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 27 x 44 x 25 x Genuss zu bieten, berücksichtigen wir bei der Weiterentwicklung unseres Markensortiments aktuelle Trends in Ernährung und Gesellschaft. sehr gut gut befriedigend 8 x 7 x ausreichend mangelhaft Testergebnisse Öko-Test und Stiftung Warentest von Alnatura Produkten im Zeitraum 2015 bis 2019 Sie können auch aus sogenannten Beikräutern stammen, die auf den gleichen Flächen wachsen wie die Ackerfrüchte und mit geerntet werden. Gelangen sie so in einen Kräutertee, können die Pflanzenstoffe in geringster Menge auch in das Getränk übergehen. Eine gesetzlich festgelegte Höchstmenge hierfür gibt es bisher nicht, aber ein Minimierungsgebot. Mit der steigenden Messgenauigkeit moderner Analysetechniken können immer kleinere Mengen unerwünschter Stoffe nachgewiesen werden. Gleichzeitig arbeiten Bio-Bauern und -Bäuer innen weiter daran, die Anbau-, Pflege- und Erntemethoden zu optimieren, sodass immer weniger Beikräuter mit erfasst werden. 5 x ungenügend • Vegetarische und vegane Ernährung, pflanzliche Proteine Rund 90 Prozent der Alnatura Produkte sind vegetarisch, etwa 65 Prozent vegan. Neben Produkten, die von Natur aus vegan sind, konzipieren wir neue Produkte mit veganer Rezeptur. Bei Fleischalternativen setzen wir auf Vielfalt: Seitan, Tofu und weitere Sojaprodukte, Lupine und andere Hülsenfrüchte bilden die Basis von Produkten wie Alnatura Falafel oder dem Alnatura Rote-Linsen-Burger. Auch bei den alternativen Milchprodukten haben wir eine breite Produktpalette, angefangen bei den zahlreichen Getreide-, Soja- und Nussdrinks über Frischkäsealternativen bis hin zu verschiedenen Joghurtalternativen auf Soja-, Mandel- oder Kokosnussbasis. Die kritischen Verbrauchermagazine Öko-Test und Stiftung Warentest bewerten regelmäßig Alnatura Produkte. Sie prüfen dabei häufig, ob eine Belastung mit Mineralölspuren vorliegt. Der Alnatura Hafer-Frühstücksbrei Früchte erhielt im August 2019 die Gesamtnote „gut“, bekam jedoch eine Note Abzug aufgrund von Mineralölbestandteilen. In der Verarbeitung kommen die Inhaltsstoffe nicht mit mineralölhaltigen Stoffen in Berührung. Die Spurenfunde im Produkt gehen auf die umweltbedingte Grundbelastung zurück, zum Beispiel durch Feinstaub, den die Getreidepflanzen während des Wachstums aufnehmen können. Durch die breite Anwendung von Mineralölen als Treibstoff, in Druckfarben oder zur Kunststoffherstellung finden sich Mineralölbestandteile inzwischen praktisch überall in der Umwelt in winzigen Spuren. Dennoch: Die Testergebnisse nehmen wir ebenso wie Laborbefunde oder Kundenrückmeldungen zum Anlass, uns konsequent weiterzuentwickeln und gemeinsam mit unseren Herstellern weitere Verbesserungen umzusetzen. Im Fokus unserer Kundinnen und Kunden Um eine vielfältige Bandbreite an Alnatura Bio-Lebensmitteln sowohl für den täglichen Bedarf als auch für den besonderen Immer mehr Menschen möchten ihren Proteinbedarf rein aus pflanzlichen Quellen decken. Wir entwickeln deshalb laufend neue Produkte mit einem hohen pflanzlichen Eiweißgehalt, wie das Alnatura Proteinmüsli, das Alnatura Karotten-Eiweiß-Brot oder den Alnatura Gelbe-Linsen- Kurkuma-Aufstrich. • Produkte für die schnelle Küche und Palmöl Studien belegen, dass die verfügbare Zeit zur Nahrungszubereitung sinkt, der Wunsch nach gesunder Ernährung aber ungebrochen ist. Entsprechend steigt die Nachfrage nach vorgefertigten Lebensmitteln, auch Produkten für die schnelle Küche oder Convenience Food genannt. Daher bieten wir leicht und schnell zuzubereitende Produkte in Bio-Qualität an, etwa tiefgekühlte Kartoffelpuffer oder frischen Pizza- und Blätterteig. Alnatura achtet auf möglichst geringe Salz- und Zuckergehalte sowie schonende Herstellungsverfahren und prüft, wo 34

Nachhaltigkeitsbericht 2019 /20 die Zutat Palmöl wirklich notwendig ist. Palmöl vereint viele Vorteile: Es ist bei Zimmertemperatur streichfähig, lange haltbar, geschmacksneutral und hitzestabil. Zudem ist der Ersatz von Palmöl durch andere Fette wie Rapsöl, Kokosöl oder Butter nicht immer sinnvoll. Einer Studie des WWF von 2016 zufolge weist die Ölpalme mit 3,3 Tonnen Ertrag pro Hektar mit Abstand die beste Flächeneffizienz auf. Würde man Palmöl vollständig durch andere Öle ersetzen, wären große zusätzliche Anbauflächen nötig. Relevant ist das vor allem bei einem Aus tausch durch Soja- oder Kokosöl, die eben falls in den Tropen angebaut werden. Um die hohe Nach frage nach kon ventionell erzeugtem Palmöl zu decken, werden Regenwaldflächen vor allem in Indonesien und Malaysia gerodet. Das Bio-Palmöl für Alnatura Produkte stammt dagegen aus Brasilien und Kolumbien. Der Anbau findet auf bereits zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Es werden weder Urwälder gerodet noch Menschen vertrieben oder Tieren die Lebensräume ent zogen. Unsere Herstellerpartner beziehen das Bio-Palmöl aus nachhaltig und sozial vertretbar bewirtschafteten Quellen. Dies wird entsprechend der Alnatura Policy Sozial standards (siehe S. 27) regelmäßig und vor Ort kontrolliert. • Tierwohl Alle tierischen Alnatura Produkte stammen aus öko - logischer Erzeugung und entsprechen den in der EU-Öko-Ver ordnung festgelegten Vorgaben zu möglichst art ge rechter Tierhaltung. Da Bio-Anbauverbände weitergehende An forderungen an die Tierhaltung stellen, beziehen wir möglichst viele unserer tierischen Produkte von verbandszertifizierten Höfen und Herstellern. Derzeit sind rund 65 Prozent unserer Eier, Fleischund Milchprodukte verbandszertifiziert. Wir engagieren uns aktiv für mehr Tierwohl in der Landwirtschaft, beispielsweise mit dem Alnatura Tierwohlprogramm für Legehennen: Im Rahmen dieses Programms besuchen eigens geschulte Auditoren jährlich alle 28 Hühnerhöfe, die Eier für die Marke Alnatura liefern: Je Audit werden bis zu 25 Hennen aus jeder Herde nach 20 Punkten, vom Gefieder bis zum Kamm, untersucht. Bei Mängeln der Tiergesundheit muss der Betrieb nachbessern. Unsere Kundinnen und Kunden informieren wir etwa auf der Webseite alnatura.de/eier und mit Einlegezetteln in den Eierschachteln über das Tierwohlkonzept und die Eierhöfe. Auch mit dem Alnatura Origin Ei setzen wir uns für das Tierwohl von Hühnern ein. Die Hühner leben auf den verbandszertifizierten Höfen in kleinen Herden in mobilen Hühnerställen. Die gelegten Eier werden regional vermarktet: So stammen die in Berlin erhältlichen Origin Eier aus dem Ökodorf Brodowin (Demeter) in Brandenburg, in den Hamburger Super Natur Märkten kommen sie von Gut Wardow (Bioland) in Mecklenburg-Vorpommern und die Märkte in Nordrhein-Westfalen werden von Ackers Biohof (Bioland) sowie dem Biogut Rosenthal (Bioland) beliefert. Ein weiteres Merkmal der Origin Eier ist die Aufzucht der männlichen Bruderküken. Die Bruderküken-Initiative, die Alnatura 2016 ins Leben gerufen hat, führt dieses Engagement weiter. Seit ALNATURA BR U DERK Ü KEN-INITIATIVE Oktober 2017 gilt für alle Eier der Marke Alnatura: Die männlichen Geschwisterküken aller Legehennen auf den Alnatura Partnerhöfen werden mit aufgezogen. Das Fleisch der aufgezogenen Bruderküken wird beispielsweise zu Alnatura Geflügel-Bratwurst, der Alnatura Hühnchenfleisch-Zubereitung für Kleinkinder, dem Alnatura Geflügel salat und dem Alnatura Hühner-Nudel- Topf verarbeitet. Seit Mai 2019 werden die Alnatura Dinkel-Eierwaffeln ausschließlich mit Eiern aus der Alnatura Bruderküken-Initiative hergestellt. Diese Produkte sichern die Existenz der Hühnerhöfe, die für die Aufzucht der Brüderküken zusätzliche Kosten tragen müssen. Neben diesen Trends wollen wir die Wünsche und Anregungen unserer Kundinnen und Kunden bei der Produktentwicklung berücksichtigen. Unsere Kunden können ihre Ideen auf verschiedenen Wegen an uns herantragen, wie zum Beispiel über die „Feedback“-Wand in den Alnatura Super Natur Märkten, über unser Kontaktformular auf alnatura.de/kontakt und über unsere Social-Media-Kanäle. Für Fragen rund um unsere Produkte stehen die Kolleginnen und Kollegen in den Alnatura Super Natur Märkten gerne zur Verfügung. In Seminaren erarbeiten sie sich umfangreiches Wissen zu Warenkunde, Produktqualität und Bio-Landbau. 35

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