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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 Taschen und Recyclingpapier Der Einsatz umweltschonender und recycelter Materialien ist wesentlicher Bestandteil bei der Einrichtung neuer Filialen. Jeder 13. Kunde greift im Kassenbereich auf unser Taschenund Tütensortiment zurück. Am häufigsten werden die Alnatura Papiertüten gekauft, die zu 100 Prozent aus Recyclingpapier bestehen. Alle Baumwolltaschen, die unsere Kunden in den Filialen kaufen können, sind nach den ökologischen und sozialen Richtlinien des Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert. Es wird ausschließlich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet und zur Weiterverarbeitung dürfen nur als unbedenklich eingestufte Hilfs- und Färbemittel zum Einsatz kommen. Die Sozialstandards bei den Herstellerpartnern entsprechen den Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation. Seit 2015 führen wir Mehrwegtaschen, hergestellt aus recycelten PET-Flaschen – laut der Deutschen Umwelthilfe die ökologischste Tragetaschenvariante. Ihr Recyclinganteil liegt bei 70 Prozent, was pro Tasche ungefähr zwei großen PET-Flaschen entspricht. Für gekühlte Produkte haben wir unsere Tiefkühltragetasche im Sortiment. Sie besteht aus PET und einer dünnen Isolationsschicht aus Aluminium. Der PET-Recyc linganteil liegt bei rund 45 Prozent. Umweltschonende Ladeneinrichtung Bei der Ladeneinrichtung achten wir darauf, eine naturnahe und angenehme Atmosphäre für unsere Kollegen und Kunden zu schaffen. Die Beleuchtung, die Regale und die Farbgebung sind harmonisch aufeinander abgestimmt. Wir setzen bevorzugt natürliche und recycelte Materialien ein. Das Fichtenholz für die Regale – unser größter Holzposten – stammt aus Deutschland und für die lackierten Möbel setzen wir umweltverträgliche lösemittel- und mineralölfreie Farben auf Schellackbasis ein. Boden und Decke Bei der Entscheidung, ob und welche Bodenbeläge und Deckensysteme wir einsetzen, spielen neben ökologischen Faktoren das Gesamterscheinungsbild der Filiale und die Wirkung auf Kunden und Mitarbeiter eine wesentliche Rolle. So prägen seit 1987 naturbelassene Fliesen in Cotto-Optik die Böden unserer Filialen, die ein warmes und angenehmes Raumgefühl vermitteln. Die Abhangdecke sorgt durch Lichtreflexion für viel Helligkeit. Zudem konnten wir ihren Aluminium-Recyclinganteil über die letzten Jahre auf über 70 Prozent ausbauen. Sowohl die Bodenfliesen als auch die Abhangdecken bedeuten allerdings einen hohen Materialeinsatz. Wir testen daher Sichtestrich als Bodenbelag sowie ein Deckensystem, das weniger Material benötigt, ohne das Gesamterscheinungsbild der Filiale und die Lichtverhältnisse zu beeinträchtigen. Unsere Arbeits- und Verbrauchsmaterialien bestehen zu einem großen Anteil aus Papier. Bereits ab 2011 haben wir unser Aktionsflugblatt, das Alnatura Kundenmagazin und die Mitarbeiterzeitschrift auf Recyclingpapier in Blauer-Engel-Qualität umgestellt. Dem Blauen Engel liegen strenge Richtlinien zur Zusammensetzung des Altpapiers, zum Energie- und Wasserverbrauch sowie zur Verwendung von Chemikalien im Produktionsprozess zugrunde. Inzwischen nutzen wir fast ausschließlich Recyclingpapier, das mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist. Nachdem wir die Produkte umgestellt haben, die einen hohen Anteil unseres Papierverbrauchs verursachen, prüfen wir nun den Austausch verbliebener Ausnahmen wie Aufkleber oder Etiketten. In begründeten Ausnahmefällen verwenden wir Papiere mit anderen anerkannten Recyclinglabeln oder aus nachhaltiger Waldwirtschaft mit dem FSC-Siegel. Über 90 Prozent unseres Gesamtpapierverbrauchs decken wir mit Recyclingpapier, das mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist. 42

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 9. Der Weg unserer Produkte in die Regale Alle Waren möglichst umweltschonend und kosteneffizient zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen, darin liegt die Aufgabe der Logistik-Kollegen im Verteilzentrum in Lorsch. Gemeinsam mit unseren Partnern organisieren sie die Versorgung der 126 Alnatura Super Natur Märkte und unserer Handelspartner. 2017 haben wir im Verteilzentrum ein automatisiertes Kleinvolumenlager integriert, das durch Bündelung der Drogerie- sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsprodukte hilft, Transportwege und damit CO 2 -Emissionen einzusparen. Effizienter Transport Die Mitarbeiter im Verteilzentrum im südhessischen Lorsch planen den Transport von rund 3 700 Trockensortimentsprodukten wie Reis und Nudeln, Tomatensaucen, Zucker und Mehle, Säfte und H-Milch. Seit Integration des Kleinvolumenlagers (siehe S. 45) in das bestehende Verteilzentrum können wir zusätzlich rund 2 000 Drogerie- sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsprodukte über Lorsch ausliefern. Frische Produkte, wie beispielsweise Obst und Gemüse, die spezifische Anforderungen an Temperatur, Licht- und Luftfeuchtigkeit stellen, werden von spezialisierten regionalen Naturkostgroßhändlern (siehe S. 37) geliefert. Die Artikel des Tiefkühlsortiments verteilen wir über das Speziallager unseres Partners Aryzta Food Solutions GmbH in Heppenheim an die Alnatura Super Natur Märkte und unsere Handelspartner. Zudem prüfen wir regelmäßig, ob Produkte auf direktem Weg von unseren Herstellerpartnern und Lieferanten zu unseren Handelspartnern transportiert werden können, um unnötige Umwege und somit Emissionen zu vermeiden. Alnatura besitzt keine eigene Fahrzeugflotte, sondern arbeitet mit Speditionsunternehmen zusammen, mit denen langjährige Partnerschaften bestehen oder angestrebt werden. Sie holen die Waren von rund 250 Herstellerpartnern und Lieferanten ab, die zu circa 80 Prozent ihren Sitz in Deutschland haben. Die Produkte werden in Lorsch angenommen, kontrolliert, eingelagert und an die Alnatura Super Natur Märkte oder die Standorte der Handelspartner distribuiert. Diese Vorgänge übernimmt seit 2014 unser Dienstleister Müller – Die lila Logistik, Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategie 2011“. Durch den Transport der Ware von den Herstellerpartnern zum Verteilzentrum in Lorsch und von dort zu den Handelspartnern bewältigen wir monatlich rund acht Millionen Tonnenkilometer. Das entspricht etwa 3 200 voll ausgelasteten Sattelschleppern, die eine Distanz von 100 Kilometer fahren. Bei jedem neuen Produkt prüfen wir zudem, ob ein Transport der Ware per Bahn nach Lorsch möglich ist. So beziehen wir zum Beispiel die Alnatura Passata und die Tomatenstücke in der Dose per Schienenverkehr aus Italien und sparen dadurch über 60 Prozent an CO 2 -Emissionen im Vergleich zum Lkw- Transport ein. Rund 16 Prozent der erbrachten Transportleistung beim Versand der Waren von den Herstellern zum Verteilzentrum erfolgen derzeit per Schienentransport, ein kleiner Teil auch per Schiff. 43

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