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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 Tonnen 20 20,6 20,6 20,4 Papier, Pappe, Kartonagen 17,8 Restmüll (Abfall zur Verwertung) 15 Bio-Abfall (verpackt und unverpackt) 10 Folie 5 5,7 3,0 5,7 3,2 5,4 2,8 5,2 2,9 0,6 0,6 0,6 0,6 0 GJ 13/14 GJ 14/15 GJ 15/16 GJ 16/17 Abfallaufkommen pro Filiale: Im Geschäftsjahr 2016/17 eröffneten wir überproportional viele neue Alnatura Super Natur Märkte. Sie setzen zunächst weniger Waren um als bestehende Filialen. Daher sank das durchschnittliche Aufkommen an Pappe, Papier und Kartonagen pro Filiale um rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Abfallaufkommen und -entsorgung Die mit Abstand größte Abfallfraktion in unseren Filialen bilden Papier, Pappe und Kartonagen aus Transport- und Umverpackungen. Im Geschäftsjahr 2016/17 eröffneten wir mit 19 Alnatura Super Natur Märkten deutlich mehr Filialen als in den Vorjahren. Wir verkaufen in ihnen zunächst weniger Waren als in Bestandsfilialen. Damit sinkt auch das Aufkommen an Transportverpackungen. Durch den hohen Anteil neuer Filialen reduzierte sich das durchschnittliche Aufkommen an Papier, Pappe und Karton je Alnatura Filiale im Geschäftsjahr 2016/17 um rund 13 Prozent. Durch ein optimiertes Warenmanagementsystem und die Weitergabe von Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen haben wir den Bio-Abfall um gut drei Prozent gesenkt. Das Restmüllaufkommen sank über die vergangenen vier Geschäftsjahre um rund neun Prozent. Der Großteil des Abfalls unserer Filialen wird von kommunalen oder privaten Entsorgern abgeholt. Kartonagen und sortenrein gesammelte Folie werden teilweise auch von unseren regionalen Naturkostgroßhändlern (siehe S. 37) nach der Belieferung mit frischer Ware mitgenommen und dem Recycling zugeführt. fünf Prozent der Lebensmittelabfälle, was rund 550 000 Tonnen entspricht. Zum Vergleich: Um diese Menge Lebensmittel zu trans portieren, wären 22000 Standard-Sattelschlepper vonnöten. In den Alnatura Super Natur Märkten legen wir großen Wert auf einen achtsamen Umgang mit Lebensmitteln. Unser Warenwirtschaftssystem bezieht neben Verkaufsprognosen auch Feiertage und Ferienzeiten sowie Großveranstaltungen wie Fußballspiele und Stadtfeste ein und ermöglicht es den Filialkollegen, die erforderliche Warenmenge für den jeweiligen Tag zu bestellen. Bei Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeits- Lebensmittelverschwendung vermeiden Jedes Jahr werden rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland entsorgt. Die Universität Stuttgart ermittelte 2012 in einer umfangreichen Studie, dass 60 Prozent dieser Abfälle in Privathaushalten entstehen. Danach folgen mit je 17 Prozent Industrie und Großverbraucher. Lebensmittelhändler verursachen 97 Prozent der Alnatura Super Natur Märkte arbeiten mit gemeinnützigen Einrichtungen wie der Tafel zusammen, denen sie noch verzehrfähige Lebensmittel spenden. 40

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 oder Verbrauchsdatum zeitnah abläuft, gewähren wir Preisnachlässe und arbeiten mit gemeinnützigen Partnern zusammen. In 97 Prozent unserer Filialen holen Tafeln oder andere gemeinnützige Einrichtungen sowie Food-Sharing-Initiativen regelmäßig verzehrfähige Lebensmittel ab. Lebensmittelab fälle können so auf ein Minimum reduziert werden. Kühlmöbel und Klimatisierung Ein hoher Anteil des Stromverbrauchs der Alnatura Filialen entfällt auf die Kühl- und Tiefkühlmöbel sowie die Klimaan lage. Daher arbeiten wir kontinuierlich daran, den Verbrauch durch den Einsatz moderner stromsparender Geräte zu reduzieren. Bei jeder neuen Filiale prüfen wir unter anderem, ob es sinnvoll ist, Verbundanlagen einzubauen, bei denen die Abwärme aus den Kühlregalen zum Heizen der Filiale eingesetzt wird. Da diese nur in Standardgrößen verfügbar sind, eignet sich ihr Ein bau nicht für jeden Alnatura Super Natur Markt. Mittlerweile nutzen rund 90 Filialen eine solche Anlage. Durch Messung des CO 2 -Gehalts der Luft in den Filialen, der je nach Kundenfrequenz schwankt, können wir zudem die Lüftungsanlagen energieoptimiert steuern. Wir haben verschiedene Kältemittel im Einsatz, die sich in ihrer Umweltwirkung erheblich unterscheiden. Bei den Kühlregalen nutzen wir seit 2011 in allen neuen Filialen die synthetisch hergestellten Kältemittel R134a und R410a, die ein halb so großes Treibhauspotenzial wie das zuvor verwendete R404a aufweisen. Bei älteren Filialen erfolgt die Umstellung schrittweise, da sie meist den vollständigen Austausch der Kühl systeme und damit sehr hohe finanzielle Investitionen erfordert. Bei den Klimaanlagen nutzen wir zu 100 Prozent das Kälte mittel R410a. Seit rund zehn Jahren setzen wir in allen neu eröffneten Filialen und bei größeren Umbauten das natürliche Kältemittel Propan für Tiefkühltruhen ein. Das Ziel, ab 2020 alle Tiefkühltruhen und steckerfertigen Kühltruhen mit diesem Kältemittel zu betreiben, haben wir bereits im Frühjahr 2017 erreicht. Bei den Filiallager-Tiefkühltruhen setzen wir inzwischen ausschließlich das natürliche Kältemittel Isobutan ein. Sowohl Propan als auch Butan weisen ein stark reduziertes Treibhauspotenzial im Vergleich zu synthetischen Varianten auf. Auch künftig werden wir deshalb die Entwicklung im Bereich natürlicher Kältemittel weiterverfolgen und den Einsatz prüfen. So haben wir im Herbst 2017 erstmalig einen Alnatura Super Natur Markt eröffnet, den wir zu 100 Prozent mit natürlichen Kältemitteln betreiben. Für die Klimatisierung und die Kühlregale verwenden wir CO 2 , die übrigen Kühlund Tiefkühlmöbel werden mit Butan und Propan betrieben. Energieeffiziente Beleuchtung Neben der Kühlung verursacht die Beleuchtung der Filialen einen hohen Stromverbrauch. Nachdem wir zunächst die Wattzahl der Lampen von 70 auf 50 Watt reduziert und Präsenzmelder installiert haben, stellen wir nun von Halogen- Lampen auf LED-Technologie um. Ab dem Geschäftsjahr 2017/18 werden wir alle Filialen sukzessive mit LED-Technik ausrüsten. Die Umstellung wird voraussichtlich bis 2021 abgeschlossen sein. Vorteile der LED-Technik bestehen neben dem geringen Stromverbrauch auch in der längeren Haltbarkeit der Lampen und dem reduzierten Wartungsaufwand. Zudem werden wir prüfen, wie sich die verminderte Wärmeentwicklung der rund 250 LED-Lampen in der Filiale auf die Raumtemperatur auswirkt. Seit 2008 verwenden wir Glastüren vor den Kühlregalen und senkten dadurch den Energiebedarf der Regale um rund 60 Prozent. Rund 250 Lampen sorgen für Helligkeit und eine angenehme Atmosphäre in den Filialen. 41

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