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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 Bei der Umsetzung unserer Ansprüche an Verpackungen sind uns Grenzen gesetzt. Der wesentliche Grund: Wir sind auf die bestehenden Verpackungsanlagen unserer Herstellerpartner angewiesen. Sie können häufig nur bestimmte Materialien und Größen verarbeiten. Aluminiumfolie durch Folie aus Kunststoff oder Holzfaser zu ersetzen, ist demnach häufig nicht möglich. Da die Umrüstung oder gar der Ersatz einer Verpackungsanlage zudem sehr kostenintensiv ist, erfolgt die Umstellung unserer Verpackungen meist schrittweise. Entscheidend ist nicht zuletzt, wie unsere Kunden Verpackungen wahrnehmen und wertschätzen. Dies spielt insbesondere bei einem Wechsel der verwendeten Verpackungsmaterialien eine wesentliche Rolle, da Gewohnheiten aufgebrochen und neu vermittelt werden müssen. Einen Test hierfür starteten wir im April 2017 mit der Alnatura Tomatensauce Basilikum im umweltfreundlichen Verbundkarton (combibloc), die zuvor nur im Glas erhältlich war. Dieses und weitere Beispiele für optimierte Verpackungen sind: Papier, Pappe, Karton 1 049 t Kunststoff 1 057 t Kartonverbunde 1 141 t Metall 984 t Sonstiges 203 t Verpackungsaufkommen der Alnatura Produkte im Geschäftsjahr 2016/17 Glas 11 786 t Seit Juni 2017 setzen wir für unseren Heumilch Joghurt auf Frucht sogenannte 3-Komponenten-Becher ein, die zusätzlich ein Sichtfenster am Boden haben. Dadurch konnten wir den Kunststoffanteil des Bechers von 8,2 auf 3 Gramm reduzieren. Der sogenannte Verbundkarton der Alnatura Tomatensauce Basilikum, wie er auch für Milch, Säfte oder Eistee verwendet wird, besteht zu 75 Prozent aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und ist optimal recycelbar. Im Vergleich zu Glas hat der Verbundkarton einen rund 63 Prozent kleineren CO 2 -Fußabdruck und schont so das Klima. Mit nur 31 Gramm ist er zudem deutlich leichter und damit umweltfreundlicher als Glas. Seit Juni 2016 kommt der Alnatura Camembert ohne die vorher verwendete zusätzliche Pappschale aus. Durch den Verzicht sparen wir pro Jahr etwa 3,1 Tonnen Papier ein. Zusätzlich zur Umverpackung werden für kleinteilige Produkte häufig sogenannte Innentrays eingesetzt. Sie schützen beispielsweise Kekse vor dem Auseinanderbrechen und sind meist schwarz oder golden. Sortiermaschinen im Recyclingwerk können diese nicht erkennen; so werden sie, statt recycelt zu werden, verbrannt. Bereits bei der Produktentwicklung des Alnatura Dinkel Mandel Spekulatius achteten wir daher darauf, ein transparentes Tray einzusetzen. Aus dem gleichen Grund besteht die Folie aus nur einem Material, statt, wie üblich, einem Verbundmaterial. 34

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 7. Unser Sortiment In den Alnatura Super Natur Märkten bieten wir ein Vollsortiment mit durchschnittlich 6 500 verschiedenen Produkten an. Für alle Produkte halten wir uns an die Sortimentsrichtlinien des Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. und legen einen besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern. Klare Linie im Sortiment Neben den rund 1300 Produkten der Marke Alnatura bieten wir circa 5200 Produkte von weiteren Naturkostfachmarkenherstellern, Bäckern und Landwirten an. Ein großer Teil dieser Produkte stammt von Naturkostherstellern der ersten Stunde, mit denen wir auf eine lange und erfolgreiche Partnerschaft zurückblicken können. Gluten- und laktosefreie Lebensmittel, Naturkosmetik, Nahrungsergänzungsmittel, Wasch-, Putz- und Reinigungsartikel sowie Naturtextilien runden das Sortiment ab. Bei den von uns in den Alnatura Super Natur Märkten angebotenen Produkten richten wir uns konsequent an den Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) e.V. aus. Das heißt, dass unser Lebensmittel-Sortiment mindestens den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung entsprechend Bio-zertifiziert ist. Die BNN- Richtlinien sind darüber hinaus maßgeblich für Produkte, für die die EG-Öko-Verordnung (siehe S. 26) keine Regelung trifft – zum Beispiel bei Naturkosmetik, Wasch-, Putzund Reinigungsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln ohne Bio-Siegel sowie Fisch aus Wildfang – und stellen die Erzeugung und Verarbeitung dieser Waren nach ökologischen Standards sicher. Die Einhaltung der Richtlinien wird seit 2010 im Zweijahresrhythmus durch unabhängige Öko-Kontrollstellen geprüft und zertifiziert. Bei Fisch aus Wildfang bedeutet dies beispielsweise, dass kontrolliert wird, ob unabhängige Institutionen wie Greenpeace die Gewinnung des Fischs als vertretbar eingestuft haben. Dazu müssen unter anderem die Wildfischbestände ausreichend groß und die Fangmethoden schonend sein. Zudem erfüllen wir folgende, interne Vorgaben für das Sortiment der Alnatura Super Natur Märkte: • Produkte mit den Siegeln der Bio-Anbauverbände wie Demeter, Bioland oder Naturland nehmen wir bevorzugt ins Sortiment auf. • Papierwaren wie Taschentücher oder Toilettenpapier sind nach dem Standard des Blauen Engels oder des Forest Stewardship Councils (FSC) zertifiziert. • Naturtextilien, zum Beispiel Kinderbekleidung und die Alnatura Baumwoll-Tragetaschen, sind ökologisch und sozial verantwortungsbewusst hergestellt und ent sprechen mindestens dem Global Organic Textile Standard (GOTS). • Naturkosmetik-Produkte entsprechen den Richtlinien und Vorgaben anerkannter Zertifizierungssysteme der Naturkosmetikbranche, wie beispielsweise dem BDIH- Standard oder dem Natrue-Label. Das schließt den Einsatz von synthetischen Tensiden, Duft- und Farbstoffen, Silikonen und Mikroplastik aus, ebenso wie Gentechnik und Bestrahlung. Regionale und handwerklich hergestellte Produkte Die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und der Sortimentsrichtlinien des Naturkostfachhandels sind Grundvoraussetzungen für die Aufnahme neuer Produkte in das Alnatura Sortiment. Insbesondere bei Obst und Gemüse, Brot und Backwaren sowie Eiern und Käse legen wir darüber hinaus unseren Fokus auf die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern, auf traditionelle Verarbeitung und auf langjährige Partnerschaften. Obst und Gemüse Unsere Alnatura Super Natur Märkte haben über 180 feste Partnerhöfe in Deutschland, von denen sie Obst und Gemüse der Saison beziehen. Um zu bewerten, ob Obst und Gemüse regional ist, betrachten wir zunächst den Regierungsbezirk. Darüber hinaus beziehen wir das Bundesland und die Region mit ein. Zwei Beispiele: Unser Partner für den Regierungsbezirk Karlsruhe beliefert ausschließlich die Filialen in Karlsruhe, Pforzheim und Ettlingen mit Zucchini, Kartoffeln und Salat. Unser Partner für die Stuttgarter Filialen beliefert dagegen auch unsere Filialen in Tübingen mit Demeter-Gemüse. Maßgeblich ist in diesem Fall die Region Schwaben, auch wenn der Regierungsbezirk ein anderer ist. Bei Obst besteht ein höheres Ernteausfallrisiko als bei Gemüse. Denn Frost zur Blütezeit kann den Totalausfall der Obsternte für das Jahr bedeuten. Aus diesem Grund arbeiten wir beim 35

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