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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 6. Die Alnatura Produkte Mit dem Anspruch Beste Bio-Qualität in ästhetischer Anmutung zum günstigsten Preis entwickeln wir gemeinsam mit unseren rund 150 Herstellerpartnern beständig neue Bio-Produkte. Großen Wert legen wir dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellerpartnern, strenge Kontrollen der Produktqualität und eine systematische Qualitätssicherung. Alnatura Leitfaden Produktentwicklung Jedes Alnatura Produkt durchläuft einen komplexen Entwicklungsprozess, der garantiert, dass unsere strengen Qualitätsgrundsätze eingehalten werden. Für die Produktentwicklung gibt der Alnatura Leitfaden Produktenwicklung den Produktmana gern Entscheidungshilfen an die Hand, die teilweise über die Richtlinien der EG-Öko-Verordnung hinausgehen. Er umfasst zum Beispiel: • Biologische Zutaten Seit der Gründung im Jahr 1984 setzen wir konsequent und ausschließlich auf Produkte, deren Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. So werden gemäß den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung beim Anbau unter anderem weder gentechnisch veränderte Organismen noch mineralische Stickstoffdünger oder Pestizide eingesetzt (siehe S. 25). • Verbandsware Nach Möglichkeit beziehen wir Rohwaren von Landwirten, die nach den Richtlinien von Bio-Anbauverbänden wie Demeter, Bioland und Naturland zertifiziert sind. So sind aktuell nahezu 50 Prozent unserer Molkerei- und Fleischprodukte verbandszertifiziert, im gesamten Alnatura Sortiment beträgt der Anteil an Verbandsware rund 23 Prozent. • Klare Rezepturen Die Rezepturen unserer Produkte bestehen aus möglichst wenig verschiedenen Zutaten. Zusatzstoffe setzen wir nur ein, wenn sie unverzichtbar sind, zum Beispiel, um die Konsistenz eines Produktes zu stabilisieren. • Echter Geschmack Geschmacksgeber unserer Produkte sind die Hauptzutaten, Kräuter, Gewürze sowie Salz und Zucker. Hefeextrakt setzen wir in weniger als 20 Produkten ein. • Heimische Rohwaren Heimische Rohwaren wie Kartoffeln, Soja oder Äpfel beziehen wir bevorzugt aus Deutschland. Sind sie nicht in ausreichender Menge oder Qualität verfügbar, setzen wir Rohwaren aus Europa ein. Nur im Aus nahmenfall greifen wir auf Rohwaren aus dem nicht-europäischen Ausland zurück (siehe S. 26 f.). Von der Idee zum Produkt Ideenphase Alnatura möchte seinen Kunden gerne kaltgepresste Säfte und Smoothies aus der Kühlung anbieten. Dafür gibt es ein Hochdruckverfahren (HPP = High Pressure Processing), das die Säfte nach der Kaltpressung länger haltbar macht. So bleibt der frische Geschmack erhalten und es muss keine Erhitzung stattfinden. Analyse- und Konzeptphase Das Produkt wird dem Arbeitskreis Qualität (AQua) vorgestellt, dem Expertengremium, das Alnatura bei der Entwicklung neuer Produkte berät. Der AQua diskutiert mit dem Alnatura Qualitäts- und Produktmanagement das HPP-Verfahren. Es können nur PET-Flaschen eingesetzt werden, daher veranlasst der AQua Tests, die untersuchen, ob der Druck auf die Flasche zu einer Migration von Kunststoffpartikeln in die Säfte führt. Nach eingehender Prüfung genehmigt der AQua das Verfahren. Entwicklungsphase Es werden PET-Flaschen mit dem höchstmöglichen Recyclinganteil von 30 % ausgewählt. Gemeinsam mit dem Hersteller werden die Rezepturen für vier Smoothies und Mischsäfte mit hohem Gemüseanteil von 40 % und zwei kaltgepresste Mono- Säfte entwickelt: Grüner Smoothie, Roter Smoothie, Grüner Saft, Roter Saft, Orangensaft und Kokoswasser. Alle Zutaten ent sprechen den Vorgaben der Alnatura Policy Sozialstandards. 28

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 Arbeitskreis Qualität Bereits seit 1985 berät ein externes, unabhängiges Expertengremium Alnatura bei der Entwicklung neuer und der Überarbeitung bestehender Produkte: der Arbeitskreis Qualität. Aktuell besteht das Gremium aus der Fachfrau für Baby- und Kinderernährung Dr. Petra Kühne, dem Rechtsanwalt Hanspeter Schmidt, dem Experten für Ökolandbau und Qualitätssicherung Dr. Thomas Dewes, der Lebensmittelingenieurin und Spezialistin für Lebensmittelsicherheit Dr. Regula Bickel und der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Carola Strassner. Fünfmal im Jahr kommen sie mit den Alnatura Produkt- und Quali tätsmanagern zusammen und besprechen anstehende Produktentwicklungen. Jedes Produkt wird hinsichtlich seiner Rezeptur, des Verarbeitungsverfahrens, der Herkunft der Zutaten sowie seiner Ver packung geprüft. Ein Beispiel: Für Alnatura Produkte, die Bio-Palmöl enthalten, sind nur die Zertifizierungsstufen Identity Preserved und Segregated zulässig. Ihre Herkunft kann transparent auf einzelne Plantagen rückverfolgt werden. Stets gilt: Der Arbeitskreis Qualität hat bei allen Qualitätsfragen ein ausdrückliches Vetorecht. Erst wenn er ein Produkt freigibt, wird es realisiert. Mehr Informationen zum Arbeitskreis Qualität und seiner Arbeit gibt es auf unserer Homepage unter alnatura.de/arbeitskreisqualitaet Qualitätssicherung und -kontrolle Unsere Herstellerpartner führen umfangreiche Qualitätskontrollen der eingekauften Rohwaren, der Verarbeitungsprozesse und der von ihnen produzierten Alnatura Produkte durch. Zusätzlich lassen wir selbst alle Alnatura Produkte laboranalytisch auf eine Vielzahl von Parametern überprüfen. Die Mitarbeiter der Abteilung Qualitätsmanagement veranlassen die Analysen risikoorientiert und werten die Ergebnisse aus. In enger Abstimmung mit unserem Verbraucherservice nutzt das Qualitätsmanagement auch Kundenrückmeldungen zur stetigen Verbesserung der Produktqualität. Alle eingehenden Reklamationen werden erfasst und bearbeitet, die Dokumentation wird regelmäßig ausgewertet und auf mögliche Auffälligkeiten geprüft. In den vergangenen Jahren wurden von jeder Million verkaufter Alnatura Produkte durchschnittlich 14 Produkte reklamiert. Dank der immer höheren Messgenauigkeit moderner Analyseund Labortechnik kann heutzutage präzise bestimmt werden, ob sich unerwünschte Stoffe in einem Produkt befinden. So sind inzwischen geringste Spuren nahezu jedes Stoffes nachweisbar. Der Bio-Landbau wird so streng überwacht wie keine andere Form der Landwirtschaft. Aufgrund der allgemeinen Umweltverschmutzung und der Arbeit konventioneller landwirtschaftlicher Nachbarn werden auch in Bio-Produkten immer wieder Verunreinigungen entdeckt. So wird beispielsweise das Insektenvernichtungsmittel Chlorpyrifos in der konventionellen Landwirtschaft häufig gegen Bodenschädlinge eingesetzt und kann beim Ausbringen kilometerweit durch die Luft getragen werden, auch auf Bio-Äcker. Auch auf natürlichem Wege gelangen unerwünschte Stoffe in Bio-Lebensmittel, beispielsweise Pyrrolizidinalkaloide. Diese Stoffe bilden Pflanzen als Schutz vor Fraßfeinden selbst aus. Sie können auch aus sogenannten Beikräutern stammen, die auf den gleichen Flächen wachsen wie die Ackerfrüchte und bei der Ernte mit erfasst werden können. Gelangen sie so in einen Kräutertee, können die Pflanzenstoffe in geringster Menge auch in das Getränk übergehen. Eine gesetzlich festgelegte Höchstmenge hierfür gibt es bisher Realisierungsphase Die kaltgepressten Säfte und Smoothies werden den Handelspartnern als Produktneuheiten vorgestellt und die Bestellmengen werden abgestimmt. Listungsphase Die kaltgepressten Säfte und Smoothies werden abgefüllt und ausgeliefert. Sie stehen in den Alnatura Super Natur Märkten und bei den Alnatura Handelspartnern im Kühlregal. Feedbackphase In unseren Filialen, über unsere Homepage, Facebook und unseren Verbraucherservice erhalten wir Feedback von unseren Kunden zu den kaltgepressten Säften und Smoothies. Diese Rückmeldungen nutzen wir, um unsere Produkte weiter zu verbessern und unser Sortiment auszubauen. 29

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