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Alnatura Nachhaltigkeitsbericht 2017/2018

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Der Alnatura Nachhaltigkeitsbericht stellt unseren Beitrag für Mensch und Erde gebündelt und umfassend dar.

Unser Beitrag für die

Unser Beitrag für die Erde

Nachhaltigkeitsbericht 2017 /18 5. Bio und Nachhaltigkeit Der biologische Landbau steht für eine Landwirtschaft, die Umwelt und Ressourcen schont und sowohl gegenwär tigen als auch zukünftigen Generationen sauberes Wasser, gesunde Böden und Nahrung bereitstellen kann. Grundlage der biologischen Landwirtschaft ist der Kreislauf- und Organismusgedanke: Natürliche Wechselbeziehungen werden genutzt, und es wird im Einklang mit der Natur gewirtschaftet. Alnatura handelt entsprechend seiner Vision Sinnvoll für Mensch und Erde seit der Gründung vor über 30 Jahren ausschließlich mit Bio-Produkten und fördert die Verbreitung und den Anbau biologischer Lebens mittel. Auf dem Feld Ein fruchtbarer Boden ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Landwirtschaft und das gesunde Wachstum von Pflanzen. Dafür sorgen im Bio-Landbau abwechslungsreiche Fruchtfolgen, organischer Dünger und eine schonende Bodenbearbeitung. Sie erhalten den wertvollen Humus im Boden und fördern die natürlichen Wechselwirkungen zwischen Boden und Pflanzen. Ein gesunder Boden bietet vielen Organismen Lebensraum: So ergab ein Dauerversuch über 20 Jahre vom Forschungsinstitut Biologischer Landbau in der Schweiz, dass in biologisch bewirtschafteten Ackerflächen 25 Prozent mehr Boden lebewesen vorkommen. Ein gesunder Boden bindet zudem bis zu 15 Prozent mehr Kohlenstoff als konventionell bewirtschaftete Böden und leistet dadurch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Gentechnisch veränderte Organismen oder Produkte werden im Bio-Landbau nicht verwendet. Auch mineralische Stickstoffdünger und chemisch-synthetische Pestizide kommen nicht zum Einsatz. Stattdessen werden Hülsenfrüchte wie Klee angebaut, die Stickstoff aus der Luft im Boden binden und so den für das Wachstum von Pflanzen benötigten Nährstoff bereitstellen können. Durch den Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger spart der Bio-Landbau zudem Energie zur Herstellung von Düngern ein: umgerechnet auf den Ertrag rund 20 Prozent Energie im Vergleich zur konventionellen Land wirtschaft. mit Tageslicht zur Verfügung sowie regelmäßigen Auslauf an der frischen Luft. Eingriffe wie das Kupieren der Schwänze, Stutzen der Schnäbel oder Abkneifen der Zähne dürfen in der ökologischen Tierhaltung nicht systematisch, sondern nur im begründeten Ausnahmefall durchgeführt werden. Die Gesundheit der Tiere sichern Bio-Landwirte vorbeugend: über eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung, eine niedrige Besatzdichte und die Wahl geeigneter Rassen. Krankheiten werden bevorzugt mit pflanzlichen oder anderen alternativen Mitteln behandelt. Der vorbeugende Einsatz von Antibiotika ist verboten. Synthetische Medikamente werden nur verabreicht, wenn alternative Behandlungsmethoden keinen Erfolg versprechen. Die Behandlungsart und -dauer werden genau dokumentiert. Nach dem Medikamenteneinsatz ist die vorgeschriebene Wartezeit, bis ein Lebensmittel von dem behandelten Tier gewonnen werden darf, doppelt so lange wie in der konventionellen Tierhaltung. Gemäß dem Ideal eines weitgehend geschlossenen Betriebskreislaufs halten Bio-Bauern nur so viele Tiere, wie von ihrer Betriebsfläche ernährt werden können. Eignen sich die Flächen nicht für den Anbau einer ausgewogenen Mischung an Futtermitteln, decken Bio-Betriebe maximal die Hälfte ihres Bedarfs durch den Zukauf zertifizierter Bio-Futtermittel. Mist und Gülle der Tiere dienen auf dem Acker als hochwertige Dünger. Durch die flächengebundene Tierhaltung müssen nicht mehr Ausscheidungen entsorgt werden, als der Boden aufnehmen kann. Nitratwerte im Sickerwasser der Böden von Bio-Viehbetrieben sind dreimal geringer als bei konventionellen Viehbetrieben. Tierhaltung Artgerechte Tierhaltung ist ein zentrales Anliegen des ökologischen Landbaus. Die Tiere haben in der Regel mehr Stall fläche 25

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Teil 8/12: Ökologie
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