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Alnatura Magazin September 2019

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Van Gogh im Städel Museum // Olivenöl, Wein und Pasta aus Italien // Pasta-Rezeptideen: Saucenglück

ALNATURA QUALITÄT

ALNATURA QUALITÄT Palmöl – Pro und Contra Über kaum einen Rohstoff wurde in den letzten Jahren so hitzig debattiert wie über das Fett der Ölpalme. Dabei wird dieses in ihrer Heimat Zentral- und Westafrika schon seit dem 15. Jahrhundert genutzt. Nach Europa kam es im ausgehenden 19. Jahrhundert; mit Erfindung der Margarine stieg unser Bedarf rasant an. Heute ist Palmöl in Lebensmitteln, Kosmetika und Treibstoff weit verbreitet. Mit all seinem Für und Wider. Pro Palmöl oder -fett – beides meint das Gleiche – hat viele Vorteile. Es ist das einzige pflanzliche Fett, das bei Zimmertemperatur geschmeidig-fest bleibt. Auch ist es hitzestabil und lange haltbar, beispielsweise im Vergleich zur schnell ranzig werdenden Butter. Eine ideale Zutat also für Kekse, Schokocreme, Margarine und Co.; und obendrein vegan. Ein weiteres Pro: Die Kultur der Ölpalme ist an sich sehr nachhaltig. Keine andere Ölpflanze liefert pro Hektar so viel Ertrag. Zum Vergleich: Während ein Hektar Ölpalmen etwa 3,3 Tonnen Öl liefert, sind es bei Kokospalmen nicht einmal 0,7 Tonnen. Ein Eins-zu-eins-Austausch ist also mit einem sehr hohen Flächenbedarf verbunden und ökologisch nicht vertretbar. * Erfolgt die Palmöl-Erzeugung nach Bio-Richtlinien, ist die Rodung von Primärund Urwald tabu. Bio-Ölpalmen wachsen nur auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das Tolle: Die biologische Landwirtschaft sorgt für Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit. Auch ist Bio-Palmöl für in den Tropen beheimatete bäuerliche Kleinbetriebe eine sehr wichtige Existenzgrundlage. Manche Bio- Palmölplantagen existieren bereits seit über 25 Jahren. * WWF-Studie »Auf der Öl-Spur«, 2016 Contra Palmöl ist ein ausgesprochen begehrter Rohstoff. Nach Schätzungen von Umweltorganisationen kommt es in jedem zweiten Supermarkt-Produkt des konventionellen Handels vor. Entsprechend groß ist die Nachfrage und die ursprünglichen Herkunftsländer können den Bedarf schon lange nicht mehr decken. Weltweit werden etwa 60 Millionen Tonnen konventionelles Palm- und Palmkernöl erzeugt. Die Hauptanbauländer sind heute Indonesien und Malaysia. * Um dort Anbauflächen zu schaffen, werden Regenwälder gerodet, Landrechte missachtet, Menschen vertrieben und der Lebensraum von Pflanzen und Tieren unwiderruflich zerstört. Hinzu kommt, dass durch die Waldrodung sehr humusreiche Urwaldböden freigelegt werden. Hier gebundenes CO ² wird als klimaschädigendes Treibhausgas freigesetzt. Der Inselstaat Indonesien ist nach den USA und China das Land mit dem dritthöchsten CO ² -Ausstoß der Welt. All dies sind Tatsachen, die klar gegen konventionell erzeugtes Palmöl sprechen. Alle Alnatura Produkte sind zu einhundert Prozent Bio-Lebensmittel, konventionelles Palmöl kommt hier nicht zum Einsatz. Neue Rezeptur: Palmölfrei Die Alnatura Zartbittercreme ist ein beliebter veganer Brotaufstrich mit 30 Prozent Kakao. Palmöl findet sich seit Juli dieses Jahres nicht mehr in der Rezeptur. Geschmack lich macht das praktisch keinen Unterschied, lediglich die Konsistenz hat sich etwas verändert. 40 Alnatura Magazin September 2019

HERSTELLER-EMPFEHLUNG* Ernte von Ölpalmenfrüchten Eine Ölpalme kann bis zu 30 Meter hoch werden. Ihre kleinen orangeroten Früchte wachsen in dichten Büscheln, die ein stattliches Gewicht erreichen. Bio-Palmöl in Alnatura Produkten Wir entwickeln die Rezeptur jedes Alnatura Produktes sorgfältig. Wann immer möglich, wird auf Palmöl verzichtet und dieses durch ökologisch vertretbare Alternativen ersetzt. Ist das Öl jedoch für Streichfähigkeit, Haltbarkeit und andere Produkteigenschaften nötig, so verwenden wir Bio-Palmöl aus Brasilien und Kolumbien. Hierfür werden weder Urwälder gerodet noch Menschen vertrieben oder Tieren die Lebensräume entzogen. Unsere Herstellerpartner beziehen das Bio-Palmöl aus nachhaltig und sozial vertretbar be wirtschafteten Quellen. Dies wird regelmäßig und vor Ort kontrolliert. Besonders knusprig und vegan Diese Kekse haben Hafer und Dinkel als Basis, gekeimter Buchweizen unterstreicht die nussige Note. Für ihre feine Knusprigkeit sorgt Bio-Palmöl. Würzig, wild, faszinierend: Der Primitivo Salento IGT von Perrini ist ein spannender und kräftiger Rotwein mit viel Charakter aus dem warmen Süden Italiens. Er passt ideal zu Fleischgerichten und deftiger Pasta. Perrini Bio-Rotwein Primitivo Salento IGT vegan • trockener Rotwein; 2018 • aus Trauben der Rebsorte Primitivo, angebaut in der süditalienischen Region Apulien • dichter Rotwein, trotzdem unbeschwert zu trinken • empfohlene Trinktemperatur: 16–18 °C • vom Bio-Weingut Perrini Organic Vine & Wine in Castellaneta 0,75 l 8,99 € (1 l = 11,99 €) * Bei Produkten, die als »Hersteller-Empfehlung« gekennzeichnet sind, handelt es sich um Anzeigen. Diese Produkte erhalten Sie in Ihrem Alnatura Super Natur Markt.

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