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Alnatura Magazin Oktober 2019

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Alnatura Bio-Bauern-Initiative // Naturkosmetik-Spezial // Warenkunde: Kürbisvielfalt

Aktuelles aus Bio-Welt

Aktuelles aus Bio-Welt und Gesellschaft »Gentechnik – nein danke!« Die US-Firma Cibus hat mithilfe der Genschere CRISPR/ Cas eine herbizidtolerante Rapssorte entwickelt. Da der Pflanze kein fremdes Genmaterial aus einer anderen Art einfügt wurde, wird sie vom Unternehmen als nicht gentechnisch veränderter Organismus (GVO) bezeichnet. Nach EU-Recht ist die Pflanze jedoch unabhängig von der Herkunft des eingebrachten genetischen Materials ein GVO (GMWatch, 21.06.2019). ••• Da passt es ins Bild, dass US-Präsident Trump seine Umweltbehörde EPA und seine Lebensmittelbehörde FDA angewiesen hat, die Zulassung von GVOs zu überarbeiten. Insbesondere soll die Zulassung genomeditierter Pflanzen (also mittels CRISPR/Cas veränderter Pflanzen) erleichtert werden, die laut Trump gesundheitliche, ökologische oder landwirtschaftliche Vorteile versprechen. Zudem soll die Verwaltung einen Aktionsplan entwerfen, um bei den Konsumentinnen und Konsumenten Vertrauen in und Akzeptanz von GV-Lebensmitteln zu erhöhen. Verbraucherorganisationen kündigten Widerstand gegen die Initiative an (Informationsdienst Gentechnik, 20.06.2019). MH Vincent van Goghs (1853-1890) Gemälde begeistern bis heute. Die Sonderausstellung MAKING VAN GOGH im Städel Museum in Frankfurt beleuchtet ab 23. Oktober die Rezeption seiner Werke und dessen Einfluss auf die Malerei in Deutschland. „Kunst ist Mensch plus Natur“ Vincent van Gogh, 1879 PUNKTE SPENDEN – GUTES TUN Weltweite Nothilfe für Geflüchtete MOAS (Migrant Offshore Aid Station) ist eine gemeinnützige Stiftung, deren Aufgabe es ist, Flüchtlingen weltweit Unterstützung und medizinische Hilfe zukommen zu lassen. MOAS war die erste private Rettungsorganisation im Mittelmeer und hat zwischen 2014 und 2017 mehr als 40 000 Menschen aus Seenot gerettet. Unterstützung erfahren auch die Menschen im Jemen. Der Krieg dort fordert viele Tote und Verletzte, auch Hunger und Cholera sind allgegenwärtig. Gemeinsam mit Kooperationspartnern belädt MOAS Container mit Nahrungsmitteln und medizinischen Hilfsgütern, die per Schiff in den Jemen geschickt werden. Um der aus Myanmar geflohenen Rohingya-Minderheit in Bangladesch zu helfen, errichtete die Stiftung in unmittelbarer Nähe von Flüchtlingslagern zwei Krankenstationen, in denen die Menschen medizinische Hilfe erhalten. Alnatura Kundinnen und Kunden können das Engagement von MOAS unterstützen, indem sie ihre PAYBACK Punkte spenden. Das ist bereits ab einem Stand von 200 Punkten möglich. payback.de/spendenwelt Alnatura freut sich auf van Gogh im Städel Museum. Ab 23. Oktober in Frankfurt! Vincent van Gogh, Ernte in der Provence (Detail), 1888, The Israel Museum, Jerusalem, Foto © The Israel Museum, Jerusalem

Dein Essen gegen den Hunger Weltweit litten im Jahr 2018 circa 821 Millionen Menschen Hunger. Der Welthungertag (Welternährungstag) am 16. Oktober soll dazu dienen, möglichst viele Menschen in Deutschland über die aktuelle Ernährungssituation in der Welt zu informieren und mit unterschiedlichen Aktivitäten darauf zu aufmerksam zu machen. Auf welthungertag.de ruft der Förderverein Welthungertag e. V. dieses Jahr dazu auf, das eigene Essen zu spenden: Sie wählen auf einer Symbolliste aus, was Sie heute essen möchten oder gegessen haben, die Kosten werden zusammengerechnet und Sie können den Gesamtbetrag spenden. Lesen Sie auf Seite 50, wie sich der Klimawandel auf den weltweiten Hunger auswirkt und wie die Welthungerhilfe die Ernährungslage nachhaltig verbessert. SIEGELKUNDE BDIH- und NATRUE-Siegel Das Prüfsiegel des Bundesverbands deutscher Industrie- und Handelsun ternehmen (BDIH) ist seit 2001 ein Kennzeichen kontrollierter Naturkosmetik. Produkte mit diesem Siegel erfüllen klar definierte Vorgaben. Pflanzliche Rohstoffe sollten überwiegend aus kontrolliert biologischem Anbau stammen – bei 15 Stoffen, darunter Jojoba- und Olivenöl, ist es sogar stets verpflichtend. Nicht erlaubt sind synthetische Farb- und Duftstoffe, Silikone, Paraffine und andere Erdölprodukte. Erlaubt sind hingegen Stoffe, die von lebenden Tieren produziert wurden, beispielsweise Milch und Honig. Tierversuche sind bei Herstellung, Entwicklung und Prüfung verboten. Das international gültige NATRUE- Siegel erfüllt ähnliche Kriterien. Mineralöle, Silikone, synthetische Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe sind tabu, die Produkte sind tierversuchsfrei. Die zugelassenen Inhaltsstoffe werden in drei Kategorien eingeteilt: natürliche, naturnahe und naturidentische. Je nach Menge der Rohstoffe, die aus biologischem Anbau stammen, gibt es außerdem drei Zertifizierungsstufen – Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Bio-Kosmetik. Bei Unternehmen, deren Produkte das Siegel tragen, müssen mindestens 75 Prozent des Sortiments den NATRUE-Standard erfüllen. Buchtipp »Der Souveränitätseffekt« von Joseph Vogl: Geld regiert die Welt? Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Und müsste auch nicht so sein! Wenn man die Ökonomisierung der Politik nicht als gegeben hinnehmen würde. Der Philosoph Joseph Vogl erklärt die Verquickung von Kapital und Regierung auch in historischen Zusammenhängen. Vogl kommt zu dem Schluss, dass souverän sei, wer es schaffe, »eigene Risiken in Gefahren für andere« umzuwandeln. Das, was die Finanzmärkte und ihre Macher nach wie vor schaffen. Ein anspruchsvolles Buch für alle, die mehr erfahren und verstehen wollen, wie sich die Machtausübung entfesselter Finanzmärkte auf die Politik manifestieren konnte. Der Autor ist Professor für Neuere deutsche Literatur, Lite ratur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Humboldt- Universität zu Berlin und Permanent Visiting Professor an der Princeton University, USA. Erschienen beim Diaphanes- Verlag, erhältlich für 24,95 Euro. SUS KINDERFRAGE Papa, mögen Kühe Sauerkraut Bei einer Spazierrunde mit dem Kind, die Sie häufiger unternehmen, kommen Sie am Bauernhof vorbei, der Milchkühe hält. Ein großer Lagerplatz zwischen zwei Betonwänden am Stall wurde neu befüllt mit Futter, das unter einer schwarzen Plane lagert, die mit alten Autoreifen beschwert ist. Aus der Miete oder – genauer gesagt – dem Fahrsilo riecht es fruchtig-säuerlich. Der Geruch erinnert das Kind an Sauerkraut und es fragt Sie, ob denn Kühe Sauerkraut mögen. »Ja«, können Sie sagen, »Tiere, nicht nur Kühe, fressen tatsächlich ganz gerne so ein Futter. Es wird nach dem Ernten vom Feld in der Miete oder dem Silo fest zusammengepresst. Dadurch säuert es und wird haltbar. Silage nennt die Bauernfamilie das. Aber du kannst genauso gut Sauerkraut dazu sagen. Für die Menschen macht man Sauerkraut aus Weißkohl. Als Tierfutter verwendet man zum Beispiel gehäckselte Maispflanzen oder die Blätter von Zuckerrüben. Sogar Hühner freuen sich gelegentlich über eine Portion davon.« MH Mehr zu diesem Thema auf Seite 22/23. Alnatura Magazin Oktober 2019 41

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