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Alnatura Magazin - März 2017

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SERIE #KunstKochen Ein

SERIE #KunstKochen Ein Pinselstrich, eine Komposition, eine Farbe, ein Motiv: All das kann kulinarisch inspirieren. Mit #KunstKochen begeben wir uns auf einen Streifzug durch die 700 Jahre Kunst umfassende Sammlung des Städel Museums und lassen uns zu außergewöhnlichen Rezeptideen anregen. Hier trifft die Begeisterung für Kunst auf die Freude am Kochen. Blumenstillleben Beim Anblick des farbenprächtigen Blumenstraußes möchte man – wie der Schmetterling am linken Bildrand – am liebsten selbst gern von den Blüten kosten. Dekorativ fanden diese Art von Stillleben auch vermögende Auftraggeber aus dem 17. Jahrhundert, die sich oft zwei Bilder als Pendants an die Wand hängten. Der niederländische Maler Jacob van Walscapelle (1644–1727), geschätzt für seine Blumen- und Früchtestücke, schuf 1677 dieses Stillleben mit Blumenstrauß in einer Terrakottavase. Blumen und Tiere sind gekonnt gemalt. Die kompakte Mitte des Blumenstraußes bilden weiße und rosa Rosen zusammen mit gelben Anemonen und zwei Pfingstrosen; ergänzt um blaue Winden, Türkenbundlilien, eine blaue Schwertlilie, die feinen Blüten einer Kamille sowie eine Erdbeerranke und einen Pflaumenzweig. Wer genau hinsieht, kann einige Tiere im Strauß sowie auf dem steinernen Sockel mit der Terrakottavase entdecken. Eine Eidechse lauert auf ein vor beiflatterndes Tagpfauenauge, eine Fliege labt sich am ausgetretenen Saft überreifer Pflaumen – Sinnbilder der Vergänglichkeit aller irdischen Pracht. Auf den Blüten sitzen eine Libelle, eine Hummel und ein grüner Käfer. Das Gemälde gelangte 1817 ins Städelsche Kunstinstitut. Über van Walscapelles Leben ist wenig bekannt, offenbar war er nur kurze Zeit (von 1667 bis 1685) als Maler tätig. Jacob van Walscapelle (1644–1727) Blumenstillleben, 1677 Öl auf Leinwand, 71 × 58 cm Städel Museum, Frankfurt am Main Städel Museum Im Jahr 1815 von dem Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel begründet, ist das Städel Museum heute die älteste und bedeutendste Museumsstiftung Deutschlands. Die inter national renommierte Sammlung umfasst rund 3 100 Gemälde, 660 Skulpturen, über 4 600 Fotografien und über 100 000 Zeichnungen und Grafiken – darunter Meisterwerke von Rembrandt van Rijn, Claude Monet und Gerhard Richter. staedelmuseum.de

REZEPT Wildkräuter-Blüten-Salat mit Himbeer-Vinaigrette Zutaten für 4 Portionen 150 g Himbeeren, tiefgekühlt / 150–200 g Wildkräutersalat nach Verfügbarkeit (z. B. roter Rucola, Blutampfer, Taubnessel, junge Brunnenkresse, Franzosenkraut, Spitzwegerich, Gartenmelde, Löwenzahn, Kapuzinerkresseblätter; alternativ: Babyspinat und / oder Rucola) / 8 EL Olivenöl / 2 EL Himbeeressig / 2 EL Wasser / Salz und Pfeffer aus der Mühle / 2–3 Prisen Rohrohrzucker / ca. 40 g gemischte Blüten nach Verfügbarkeit (z. B. Pe largonie, Studentenblume, Sonnenblume, Kapuzinerblüten) Zubereitung Himbeeren auftauen lassen. Wildkräutersalat waschen, verlesen und in kleine Stücke zupfen. In einem Küchensieb abtropfen lassen oder trocken schleudern. Für das Dressing Olivenöl, Essig, Wasser und Himbeeren in einen hohen Mixbehälter geben und mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Dressing durch ein feines Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Salat auf Tellern verteilen und mit dem Himbeer-Dressing beträufeln. Blüten oder Blütenblätter ggf. von den Stielen zupfen und auf dem Salat verteilen. • Zubereitungszeit: ca. 15 min (+ ca. 2 h Auftauzeit) • Nährwerte pro Portion: Energie 300 kcal, Eiweiß 2 g, Kohlen hydrate 7 g, Fett 28 g Weitere Infos unter kunstkochen.de Jetzt vormerken: große Mitmachaktion ab 24. April Essbare Blüten selber ziehen? Ab sofort finden Sie Saatgut in Demeter-Qualität in Ihrem Alnatura Super Natur Markt für 1,45 Euro; Auch in der Variante »Bienenschmaus« erhältlich. Alnatura Magazin 03.2017 45

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