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Alnatura Magazin Juni 2019

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  • Plastikfrei
  • Naturdrogerie
  • Nachhaltigkeitstage
  • Picknick
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Gegen Lebensmittelverschwendung // Rezeptidee: Auf zum Picknick // Warenkunde: Bier

BIO-RESTAURANTS »Alter

BIO-RESTAURANTS »Alter Wirt« in Grünwald bei München Wir kaufen Bio-Lebensmittel. Nur wenn wir essen gehen, fragen viele weder nach der Herkunft der Zutaten noch achten sie darauf, ob das Restaurant zertifizierte ökologische Produkte verarbeitet. Das Alnatura Magazin stellt an dieser Stelle jeden Monat ein von den Redakteurinnen und Redakteuren entdecktes Bio-Restaurant vor. Unsere Kriterien: ein klares Bekenntnis zu biologischen Produkten – und schmecken muss es. Alter Wirt – Bio-Restaurant und Bio-Hotel Marktplatz 1, 82031 Grünwald Telefon 089 6419340, alterwirt.de täglich geöffnet Etwa 25 Minuten brauchen S-Bahn und Tram vom Münchner Zentrum, dem quirligen Viktualienmarkt beispielsweise, nach Grünwald. Steigt man ein paar Stationen eher aus, so lässt sich noch ein Waldspaziergang durch den Grünwalder Forst genießen. Das Ziel ist allemal lohnenswert: der Alte Wirt. Hier empfängt die Familie Portenlänger seit 1919 ihre Gäste. Diese hundertjährige Geschichte lässt sich erahnen, sobald man den Gastraum betritt. Hier trifft man nicht nur auf traditionell bayerische Gemütlichkeit, sondern auch auf Moderne. Und das in Einrichtung und Speisekarte; Letztere seit 2006 bio-zertifiziert. Ebenso an der Karte ablesbar ist die tiefe Verwurzlung der Familie ins Münchner Umland. So kommt das Gemüse bevorzugt von Bio-Höfen der Gegend, Brot und Brötchen von der benachbarten Bio-Bäckerei Brotzeit und ein Großteil des Rindfleisches vom Bio-Hof der Familie Kratzer in Lageltshausen bei Freising. Von dort werden meist ganze Tiere geliefert, denn es gehört zum Anspruch des Restaurants, nicht nur Edelteile zu verwerten. Gemäß dem Grundsatz »from nose to tail« finden auch gebackener Kalbskopf oder Lebergeschnetzeltes ihren Weg auf die Speisekarte. Je nach Verfügbarkeit, versteht sich. Selbiges gilt für Gemüse und Co. – die Saison inspiriert die Köche. Entsprechend abwechslungsreich ist die Karte, auf der natürlich auch vegetarische Gerichte einen großen Stellenwert haben. In den Frühlings- und Sommermonaten gibt es grünen Spargel, Paprika oder Zucchini, während in den Wintermonaten eher Chicorée, Radicchio und Feldsalat auf den Teller kommen. Dabei wird die Hauptkarte immer auch durch eine Saisonkarte ergänzt, die – mit Kreide auf eine große Schiefertafel geschrieben – von Tisch zu Tisch getragen wird. Und als wäre dies an Auswahl nicht genug: Man sollte Platz für Nachtisch lassen. Sehr zu empfehlen ist beispielsweise die vom Küchenchef persönlich gerührte Zartbitter-Mousse. Bei den Kleinen beson ders beliebt: das hausgemachte Eis aus frischen Bio-Zutaten. Überhaupt trifft man im Alten Wirt – ob in der Gaststube oder auf der großzügigen Sonnenterasse – Groß und Klein, Jung und Alt, gemütliche Zweiergruppen und auch größere Familien feiern. Nur sollte man dafür besser reservieren. Für all jene, die am Abend nicht mehr zurückkehren möchten, bietet sich eine Übernachtung im Hotel der Portenlängers an. Ein zertifiziertes Bio-Hotel mit großzügigen, gemütlichen Zimmern, die ökologisch und nach baubiologischen Gesichtspunkten gestaltet wurden. AW 48 Alnatura Magazin Juni 2019

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