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Alnatura Magazin - Juli 2017

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ALNATURA EINBLICKE

ALNATURA EINBLICKE Bio-Milch, bitte! alnatura.de/milch Was ist das Besondere an Bio-Milch? Mit welchen Initiativen unterstützt Alnatura seine Milchbauern? Hier erfahren Sie es. Milch ist sprichwörtlich ein »Mittel zum Leben«, jeder Säugling braucht Milch. Doch auch als Erwachsene genießen viele einen Latte macchiato, einen fruchtigen Joghurt, Käse in zig Variationen oder einfach ein kühles Glas Milch. Frische Vollmilch enthält ein vielseitiges Nährstoffspektrum; so stecken in einem 200-Milli liter-Glas beispielsweise 240 Milligramm Kalzium und 0,8 Mikrogramm Vitamin B12. Und Bio-Milch? Was macht sie im Vergleich zur konventionellen Milch so besonders? An der Milch zeigt sich, wie eng Mensch, Natur und Tier in der Bio- Landwirtschaft verbunden sind. Beginnen wir unseren Einblick im Stall bei den Kälbern. Sie werden mit Bio- Kuhmilch aufgezogen und nicht mit Milchaustauschern. Später, als Bio-Milchkühe, verbringen sie viel Zeit auf der Weide. Die frische Vielfalt des Grünfutters macht sich an der Milch bemerkbar: Am Geschmack, am höheren Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren – und auch an der Bodenqualität. Weshalb am Boden? Klee, die »Leibspeise« der Kühe, bindet Stickstoff im Boden und macht so die erdölbasierten Stickstoffdünger der konventionellen Landwirtschaft überflüssig. Zusätzlich versorgt der Dung der Kühe das Bodenleben mit Nährstoffen. Synthetische Pestizide kommen auf Bio-Weiden nicht zum Einsatz. Kehren die Kühe in den Stall zurück, finden sie dort reichlich Platz und weiche Einstreu auf den Liegeflächen. Vor allem im Winter erhalten sie Heu, dazu Silage und etwas Bio-Kraftfutter, hauptsächlich Getreide. Die Bio- Höfe, von denen die Alnatura Milch stammt, arbeiten überwiegend nach den besonders strengen Anforderungen der Anbauverbände Demeter, Naturland und Bioland. Zum ausgewogenen Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und Tier gehören nicht nur ein gesunder Boden und das Wohl der Tiere, sondern auch eine wirtschaftliche Sicherheit der Bauern. Deshalb zahlt Alnatura seinen Molkereipartnern für die Milchbauern seit über zehn Jahren faire Preise. So werden sie in die Lage versetzt, die Neugeborenen mit Bio-Kuhmilch zu versorgen. Und dann kann der Kreislauf wieder von vorn beginnen. Fairer Milchpreis Konventionelle Milchbauern unterliegen einem ruinösen Kostendruck, viele Betriebe müssen deshalb schließen. Alnatura will, dass Bio- Milch bauern ihre Höfe wirtschaftlich gesund, ökologisch und langfristig bewirtschaften können. Dank unserer Kunden, die unsere Milchprodukte zu einem fairen Preis kaufen, können auch wir unseren Molkereipartnern für ihre Milchbauern einen fairen Milchpreis zahlen. So tragen wir alle dazu bei, die heimische Milchwirtschaft zu erhalten und zu fördern. Bioland, Demeter und Naturland Alnatura Milchprodukte werden überwiegend auf Bioland-, Demeter- oder Naturland-Höfen erzeugt und in entsprechend zertifizierten Bio-Molkereien verarbeitet. Die Anforderungen dieser Verbände sind besonders streng. So schreibt Bioland unter anderem im Sommer für Milchkühe Grünfutter vor und bei Demeter behalten alle Kühe ihre Hörner. 24 Alnatura Magazin 07.2017

Bio-Bergbauernmilch Die Milch der Alnatura Bergbauernprodukte stammt von Rindern der alten Rasse Pinzgauer. Sie sind nach dem Pinzgau im Salzburger Land benannt. Die kastanienbraunen Pinzgaurinder mit ihrem typischen weißen Keil auf dem Rücken gelten als in ihrem Bestand gefährdete Nutztierrasse. Die Weiden der Bergbauern befinden sich naturgemäß häufig an Hanglagen, technisches Gerät kann dort nur bedingt eingesetzt werden, entsprechend viel Handarbeit ist zu leisten. Durch die regelmäßige Beweidung und Pflege der Almen leisten die Bauern einen wert vollen Beitrag zum Schutz der Kulturlandschaft in den Alpen. Mit dem Kauf der Bergbauernprodukte, wie zum Beispiel der Trinkjoghurt, unterstützen Sie nicht nur die Arbeit der Bauern, sondern auch den Erhalt der selten gewordenen Pinzgaurinder. Heumilch Mehr als andere Milch ist Heumilch vom Lauf der Jahreszeiten beeinflusst. Die warmen Monate verbringen die Milchkühe auf Weiden und Almen. Dort fressen sie Gräser, Kräuter und Klee. Im Winter, wenn die Tiere im Stall sind, erhalten sie das nährstoffreiche Wiesenfutter als würzig duftendes Heu. Weil die Wiesen praktisch nicht gedüngt werden und vor der Mahd etwas länger stehen bleiben, enthält das Heu wie die Weide eine große Vielfalt an Grünpflanzen. Nach Bedarf erhalten die Milchkühe auch etwas Getreide und Mehl von der Lupine, einer eiweißreichen Hülsenfrucht. Auf vergorenes Gras oder Mais (»Silage«) verzichten die Bio-Heumilchbauern. Das aromatische Futter gibt der Bio-Heumilch ihren besonderen Geschmack und macht sie zur idealen Basis für die Käseherstellung. Von Alnatura gibt es im Sortiment drei fruch tige Joghurts, deren feincremige Basis ein Naturjoghurt aus Bergbauern-Heumilch ist. ››› Volker Laengenfelder Ein Beispiel für transparente Qualität und vielfältigen Bio- Landbau. Entdecken Sie weitere besondere Produkte, Projekte und Partnerschaften von Alnatura unter alnatura.de/Bio7Einblicke ALNATURA BIO-BAUERN-INITIATIVE Yoga statt Hamsterrad 42 Höfe stellen aktuell mit Unterstützung der Alnatura Bio- Bauern-Initiative (ABBI) auf den Bio-Landbau um. Die Initiative spendet für das Projekt »Gemeinsam Boden gut machen« des NABU, das Bauern gezielt bei der Umstellung auf Bio-Landbau fördert. Alnatura Kunden unterstützen das Projekt, indem sie ABBI-Produkte mit dem Hinweis »Gemeinsam Boden gut machen« kaufen: Jeweils ein Cent geht an ABBI. Im Alnatura Magazin lernen Sie jeden Monat eine der Bio-Bauernfamilien kennen. Das Mantra bekam er erstmals auf der Fachhochschule zu hören: »Wachse oder weiche, sonst hast du keine Chance!« Zu spüren be kam Andreas Drodofsky diesen Glaubenssatz, als er als aus - ge bildeter Agrarwirt den elterlichen Milchhof in Mönsheim selbst zu verantworten hatte. So malerisch der Sonnenhof zwischen Pforzheim und Stuttgart liegt, so wenig schützt diese Idylle vor Marktgesetzen. Und so musste auch der junge Bauer niedrigste Milchpreise durch Masse ausgleichen. Masse bedeutet zum Beispiel Futter mit industriellen Fetten, kein frisches Gras und Tiere auf engem Raum. Auf die Felder kamen Pestizide, auf den Küchentisch von Andreas und Karoline Drodofsky Bio-Lebensmittel – ein Widerspruch. Der Bruch mit dem Ständig-wachsen-müssen war somit vorprogrammiert. Der Auslöser ist schließlich eine unfreiwillige »Dusche« mit einem Maisherbizid. Der Vater von zwei Kindern entschließt sich 2014 zur Umstellung auf Bio, seine Frau zur Eröffnung eines Yogastudios auf dem Hof. Beides läuft. Natürlich ist die Arbeit auf dem Bioland-Hof seitdem nicht weniger geworden, und die Investitionen in modernstes Gerät und biogerechte Stallanlagen verpflichten auf Jahre hinaus. Doch eine Balance zwischen Aufwand und Ertrag ist gegeben und die Arbeit sinnerfüllt. Vor allem: Der Sonnenhof muss weder wachsen noch weichen. »Das war der einzig richtige Schritt«, sagt der 37-jährige Drodofsky. »Für uns alle ist es unvorstellbar, in die alten Strukturen zurückzukehren.« ››› Volker Laengenfelder alnatura.de/ABBI

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