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Alnatura Magazin - Januar 2017

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Das kostenlose Kundenmagazin von Alnatura mit folgenden Themen: Kostenloses, monatliches Kundenmagazin der Alnatura Super Natur Märkte. Top-Themen in diesem Monat: Ideen für die Bio-Wohlfühlküche - so verstehen wir "Clean Eating"; Rund um den Honig - Warenkunde und Rezepte; Alnatura Aktion #KunstKochen

NATURTEXTILIEN Manomama

NATURTEXTILIEN Manomama – fair zu Mensch und Natur Manomama ist eine Textilfirma – aber eine ganz besondere: Seit 2010 produziert Sina Trinkwalder mit ihrem Modelabel nach öko-fairen Maßstäben Bekleidung und Taschen. Angefangen mit einer Handvoll Freunden und Mitarbeitern, haben heute 150 Menschen in der Augsburger Firma einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden. Das Alnatura Magazin sprach mit Gründerin Sina Trinkwalder über ihre Ideen und Visionen. Redaktion: Frau Trinkwalder, welche Idee steckt hinter Manomama? Sina Trinkwalder: Normalerweise gründet man eine Firma, weil man eine Idee für ein Produkt oder eine Dienst leistung hat. Bei mir stand aber von Anfang an der Mensch im Mittelpunkt. Ich wollte einen Raum schaffen, wo sich jeder – unabhängig von seinem Lebenslauf, Alter und den bisherigen Be rufs erfahrungen – seinen Lebensunterhalt selbst erwirtschaften kann. Wieso gerade mit Textilien? Textilien haben den Vorteil, dass sie tatsächlich greifbar sind, von Menschen »gemacht« wurden. Zugleich lässt sich der Produktionsprozess in viele kleine Arbeitsschritte zerlegen. So findet jeder Einzelne, auch der mit geringen Fähigkeiten, seinen Platz. Nicht umsonst heißt Ihr Unternehmen Manomama? Genau. Der Begriff ist nicht nur der Ausruf meines kleinen Sohnes an mich, wenn er sich beschwert. Sondern es handelt sich um eine Wortschöpfung aus Mano, angelehnt an das lateinische per manus für »mit den Händen« und Mama für Mutter. Denn anfangs hatte ich vor allem Mütter und Frauen über 50 im Blick. Sie bekommen heutzutage kaum noch einen Chance auf einen Arbeitsplatz. Nicht wenige meiner Mitarbeiterinnen haben übrigens in der Bekleidungsbranche angefangen, denn Augsburg war lange Zeit ein wichtiges Zentrum der Textilindustrie. So lange, bis die Produktion in sogenannte Billiglohnländer verlegt wurde und die hiesigen Firmen dichtmachen mussten. Wie gestaltet sich Ihr Sortiment? Die Auswahl reicht inzwischen von einfachen Stofftaschen aus Bio-Baumwolle bis zu Bekleidung wie individuellen Sweatshirts oder Berufsbekleidung. Taschen haben dabei unter anderem den Vorteil, dass hinter der Fertigung einfache Handgriffe stehen. Menschen mit wenig Näherfahrung können daran lernen und sie tun das hier immer wieder mit liebevoller Hingabe. Vielleicht können Sie in diesem Zusammenhang noch einmal erläutern, was für Sie Fairness bedeutet? Fair ist es zunächst einmal, wenn wir respektvoll miteinander umgehen und nur so viel Freiheit ausleben, dass die Freiheit anderer dadurch nicht eingeschränkt wird. Ein anderer Punkt betrifft das Arbeitsverhältnis. Meiner Ansicht nach braucht der Mensch Wertschätzung, Sinn – und auch Sicherheit. Es bringt nicht viel, wenn jemand befristet oder als Leiharbeiter, quasi als Mensch zweiter Klasse, arbeiten soll. Ich habe daher nur Festangestellte mit unbefristeten Arbeitsverträgen und einem Stundenlohn von zehn Euro. Wenn ich Verantwortung für einen Menschen übernehme, dann ganz und ohne Hintertür. Ich kann nicht mit den Menschen »spielen«! »Bio ist für mich kein Marketing instrument, sondern Grundvoraussetzung für einen gesunden Arbeitsplatz.« Sina Trinkwalder, Gründerin Manomama

HERSTELLER-EMPFEHLUNG* Was hat Fairness dann mit Umwelt zu tun? Für mich steht dahinter die klassische Definition für Nachhaltigkeit – nur so viele Ressourcen zu verbrauchen, wie wieder nachwachsen können. Dass wir den Platz, wo wir leben, mindestens so verlassen, wie wir ihn vorgefunden haben. Lieber aber, dass wir ihn besser machen. Das ist fair. Welche Rolle spielt Bio dabei? Bio heißt, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Dass zum Beispiel beim Anbau keine Pestizide angewendet werden und dass in der Wertschöpfungs kette petrochemische Produkte und schädliche Chemikalien wo immer möglich zu vermeiden sind. Letztendlich sollen auch meine Mitarbeiter keine belasteten Stoffe in den Händen halten müssen. Seit drei Jahren haben Sie eine strategische Partnerschaft mit dem Bioland-Verband. Was verbindet Sie? Auch wenn Bioland tatsächlich primär ein klassischer deutscher Bauernverband ist, beschäftigt er sich seit ein paar Jahren mit Textilien. Was uns hauptsächlich verbindet, ist aber der Wunsch nach regionaler Wertschöpfung und Wertschätzung. Die Bio-Baumwolle müssen wir naturbedingt einführen. Genauer gesagt stammt sie aus Tansania, wo die Rohbaumwolle gleich zu Fasern verarbeitet wird. Weil ich wissen will, wo meine Rohstoffe herkommen, fahre ich übrigens jedes Jahr für ein paar Wochen hin. Die angelieferten Baumwollballen werden dann in Nordrhein-Westfalen zu Stoffen verwoben, verstrickt und gefärbt. Andere Materialen beziehen wir aber regional, etwa die Wolle von Augsburger Schäfern, den Hanf aus dem Taubertal oder Leder über einen Erlanger Schlachthof. ››› Das Gespräch führte Bettina Pabel. Sanft zur Haut, aber stark gegen Schmutz! Mit dem Geschirrspülmittel Calendula von Sonett wird lästiges Abwaschen zu einem Fest für die Sinne – dank ätherischer Öle und dem warmen Duft nach Süßorange. Die milde Formel trocknet die Haut nicht aus. SONETT GESCHIRRSPÜLMITTEL CALENDULA • mit Ringelblumenessenz aus feinen ätherischen Ölen in Bio-Qualität • die rein pflanzlichen Tenside sind zu 100 % biologisch abbaubar und schonen die Umwelt • hohe Fettlösekraft und sehr gute Hautverträglichkeit • sehr ergiebig im Gebrauch • in verschiedenen Größen erhältlich 300 ml 1,99 € (1 l = 6,63 €) Alnatura Magazin 01.2017 31 * Bei Produkten, die als »Hersteller-Empfehlung« gekennzeichnet sind, handelt es sich um Anzeigen. Diese Produkte erhalten Sie in Ihrem Alnatura Super Natur Markt.

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