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Alnatura Magazin Dezember 2018

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Raclette-Variationen zum Fest // Warenkunde: Radicchio und Chicorée // Nachhaltig leben: Möbel von Vitra

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18 Alnatura Magazin Dezember 2018 Wissenswertes über Truthühner Begriffsklärung: Männliche Tiere nennt man Puter bzw. Truthahn, die weiblichen Pute beziehungsweise Truthuhn. Meleagris gallopavo lautet ihr wissenschaftlicher Name. Truthühner sind die größte Art der Hühnervögel. Die männlichen Exemplare werden über einen Meter groß, die Weibchen sind etwas kleiner. Die Ahnen des Urtyps der Bronzepute stammen aus Nordamerika, aus dem Gebiet der Südgrenze Kanadas bis zum Golf von Mexiko. Sie wurden bereits von der indigenen Bevölkerung domestiziert, die nicht nur ihr Fleisch aß, sondern die Knochen für Werkzeuge und die Federn für Schmuck und Kleidung nutzte. Im 16. Jahrhundert brachten spanische Seefahrer Truthühner nach Europa. Besondere Merkmale sind das Radschlagen des Truthahns und sein lautes Kollern. Hähne krähen, Truthähne kollern. Kopf und Hals sind unbefiedert mit abwechselnd blauer, weißer und roter Haut. Die Weibchen tragen häufig zartes Flaumhaar auf dem Kopf, die Männchen einen roten Halssack. Ihr Federkleid ist meist schwarz-braun gemustert, bei den Männchen schimmert es bronzen. Trotz ihrer Schwere und obwohl es Laufvögel sind, besitzen sie gute Flugeigenschaften. Bei der konventionellen Putenhaltung können die auf Hochleistung getrimmten Puten mit angezüchtetem Doppelmuskel, eingesperrt im Maststall und wenn nötig am Leben gehalten mit Antibiotika, hingegen oft kaum noch laufen.

Ihre Weihnachtspute können Sie in den Alnatura Märkten bis zum 14. Dezember vorbestellen. Zubereitungs-Tipps erhalten Sie mit der Pute. REZEPT Stefan Mutters Lieblings-Putenbraten Zutaten 1 Waldland-Pute (ca. 5 kg) / Für die Füllung: 1–2 Äpfel / 3–4 kleine Zwiebeln / Für die Würzpaste: 250 ml mittelscharfer Senf / grob gemahlenes Meersalz / Pfeffer / Als Beilage: 2 Karotten / 1 Stange Lauch / 1 Sellerie / 3 Zwiebeln / etwas Rosmarin Links: Bio-Bauer Thorsten Holm (links im Bild) besucht min destens dreimal am Tag seine Puten. Dem Geschäftsführer von Freiland Puten und studierten Agrarwissenschaftler Stefan Mutter liegt das Putenwohl ebenso am Herzen. Oben: Die beiden Herdenschutzhunde sollen Eindringlinge fernhalten. Nachwuchs von sieben Wochen alten Puten, die hier ein gutes – wenn auch kurzes – Leben von weiteren drei Monaten erwartet. Puten sind Omnivoren und recht gefräßig. Ein Truthahn verputzt in seinem Leben circa 50 Kilogramm Futter und damit das Dreifache seines Endgewichts. An der Tränke und den Futterstellen gibt es rund um die Uhr Wasser und eine ausgetüftelte Mischung aus Weizen, Ackerbohnen, E rbsen, Soja, Hafer, Gerste, Mineralstoffen und Vitaminen. Thorsten Holm schaut mindestens dreimal täglich nach seinen Schützlingen. Sie brauchen viel Aufmerksamkeit und Pflege. Als Besucher hat man den Eindruck, dass sich die Tiere wohlfühlen. Sie sind agil, flattern herum, glucksen und zupfen neugierig an der Jacke. Robuste, langsam wachsende Putenrasse Bei der Sorte handelt es sich um die Kelly Bronze®- Puten. Derek und Paul Kelly sind die Züchter und absolute Pioniere. Bereits in den 1970er-Jahren begannen sie, ihre Zuchtziele neu zu definieren. Aus dem konventionellen »schneller, weiter, höher« wurde »langsamer, robuster, traditioneller«. Die Kellys lehnten die übliche Zucht auf hohe Effizienz (möglichst viel Fleisch in möglichst kurzer Zeit aufs Tier zu mästen) ab und es entstand eine gemächlich wachsende Rasse mit niedrigerem Schlachtgewicht und festem, marmoriertem Fleisch. Stefan Mutter, studierter A grarwirt, versteht Menschen, die kein Fleisch essen wollen. Er erhält öfter kritische Zuschrif ten von Veganern und Tierschützern. »Wenn wir Fleisch essen, müssen wir die Tiere auch schlachten. Daran führt kein Weg vorbei. Wir können ihnen aber mit Respekt und Achtsamkeit begegnen in ihrem Leben, vor und nach ihrem Tod, wenn sie als Fleisch auf unsere Teller kommen.« SUS Zubereitung Pute ca. 30 min vor der Zubereitung aus dem Beutel nehmen. Hals und Innereien aus der Bauchhöhle entfernen, den Vogel unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Danach bei Raumtemperatur ruhen lassen. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Äpfel entkernen und in Würfel schneiden, Zwiebeln schälen und halbieren. Beides vermischen und in den Bauch geben. Für die Würzpaste Senf mit Meersalz und Pfeffer vermischen. Mit einem Backpinsel auf der Pute verteilen. Wenn möglich, den Hals der Pute zu einem Ring zusammenbinden und die Pute mit der Brust nach unten auf diesen Ring legen, damit das Fett vom Rücken durch den ganzen Körper fließen kann und die Brust so saftig bleibt. Karotten, Lauch, Sellerie und Zwiebeln putzen und grob würfeln, salzen und pfeffern und zusammen mit dem Rosmarin in die Backform um die Pute herum legen. Alles in den vorgeheizten Backofen schieben. 2 h 15 min bei 180 °C und weitere 45 min bei 150 °C garen. Zum Schluss den Braten auf den Rücken drehen und mit dem Grill auf höchster Stufe ca. 15 min knusprig backen. Während des Bratvorgangs 3- bis 4-mal Bratensaft über die Pute geben. Der Braten ist fertig, wenn beim Stich zwischen Bauch und Keule eine helle, klare Flüssigkeit austritt. Tipp: Die Innereien können zur Herstellung einer Sauce oder einer Vorspeisensuppe genutzt werden.

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