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Alnatura Magazin August 2020

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Rezepte mit Nektarine und Pfirsich / Hersteller-Reportage: Gemüse- und Kartoffelchips von Yellow Chips / ALLE FÜRS KLIMA: Wasserressourcen schützen

Links: Die Wildblumen,

Links: Die Wildblumen, die auf dem Fabrikdach wachsen, sorgen für Isolation und locken zahlreiche Insekten an. Rechts: »Wir suchen tagtäglich Antworten auf die Frage, wie wir unsere Produkte noch nachhaltiger machen können, das ist unsere Motivation und unser Ziel«, erklärt Tom Domen, Innovationsmanager bei Ecover. HERSTELLER-REPORTAGE Mit der Vision einer sauberen Zukunft Der Reinigungsmittelhersteller Ecover setzt seit mehr als 40 Jahren Maßstäbe für den Umweltschutz. Was mit der Entwicklung eines der ersten Öko-Waschmittel ohne den Einsatz von Phosphaten und Phosphonaten, aber mit pflanzenbasierten Inhaltsstoffen begann, trägt bis heute den Nachhaltigkeitsgedanken in jedem Baustein des Unternehmens – von der Verpackung bis zu den Fabrikmauern. Nachhaltigkeit steckt in jeder Faser Wenn Werksleiter Vincent Mertens am frühen Morgen die Lichter der Ecover-Produktionshalle im belgischen Malle anknipst, startet er den Betrieb eines ganz besonderen Fabrikgebäudes für Wasch- und Reinigungsmittel. »An meinem ersten Tag bei Ecover wurde ich gebeten, eine ökologische Fabrik zu bauen. Alle dachten, wir wären verrückt«, erzählt der Werksleiter. Doch was zunächst als Hirngespinst betrachtet wurde, sollte schon kurz nach der Fertigstellung 1992 zum gefeierten Öko-Design werden. Statt Stahl und Beton verwendete das Unternehmen Holz, statt Dachziegeln sorgen Gras und Wildblumen für die Isolation und einen inzwischen beliebten Lebensraum für Wildtiere, wie sogar den Stein adler. Das Gebäude wurde so konstruiert, dass viel Licht hineinfällt: Das schafft für die Angestellten eine angenehme Arbeitsatmosphäre und senkt gleichzeitig den Heizbedarf sowie den CO 2-Verbrauch. »Wenn ich die Fabrik heute betrete, bin ich noch genauso stolz wie damals«, sagt Mertens. Mehr als 90 Prozent der eingesetzten Baustoffe bestehen aus recycelten oder erneuerbaren Materialien. Vom Secondhandkauf der Kieferbalken bis zu den Niedrigenergie-Ziegelsteinen der Mauern. Bei Ecover wird buchstäblich klar: Der ökologische Gedanke findet sich in jedem Baustein des Unternehmens wieder. »Nachhaltigkeit steckt gewissermaßen in allem, was wir tun«, erklärt Key-Account-Manager Roman Gießwein, »in unseren Reinigungsprodukten, der Verpackung, im Herstellungsprozess sowie in der Arbeitsweise unserer Mitarbeitenden.« Das war schon dem Firmengründer Frans Bogaerts ein Herzensanliegen. Er sah, dass durch phosphathaltige Reinigungsmittel große Mengen Schaum die Flüsse und Stauanlagen verunreinigten, und gründete die Firma 1979 mit dem Ziel, Waschmittel aus biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen herzustellen. Seitdem setzte Ecover auf pflanzenbasierte und mineralische Inhaltsstoffe, verzichtete auf umweltschädliche Phosphate und revolutionierte bereits in den 1980er-Jahren das Herstellungsverfahren für Waschmittel. »Wir begreifen unsere Rolle als eine Art Katalysator auf dem Markt. Häufig waren wir eines der ersten Unternehmen, die eine nachhaltige Innovation auf den Markt brachten – 34 Alnatura Magazin August 2020

Unterstützung in der Krise: Im Zuge der Corona-Pandemie hat Ecover die Prioritäten in der Fabrik geändert und eigens produziertes Handdesinfektionsmittel an Feuerwachen, Krisenzentren und Pflegeheime in Belgien gespendet. Essenzielles liefert Effizienz Ecover kurz gefasst Belgischer Hersteller von nachhaltigen Wasch-, Putzund Reinigungsmitteln. Produziert wird in der nachhaltig gebauten Öko-Fabrik, die die TRUE-Zero- Waste- Zertifizierung in Platin erhielt. Vertrieb weltweit in mehr als 40 Länder. Gründung 1979 von Frans Bogaerts Unternehmenssitz Malle bei Antwerpen (Belgien) Beschäftigte europaweit ca. 280 und erkannten dann, dass diese schnell auch von anderen aufgegriffen wurde«, sagt Tom Domen, Innovationsmanager bei Ecover und einer der Visionäre des Unternehmens. In dieser Rolle hat Ecover bereits zahlreiche Meilensteine gesetzt. Sei es die Entwicklung von Bio- Tensiden – Reinigungssubstanzen, die mithilfe von Hefe aus Rapsöl und Zucker hergestellt werden – oder 2011 eines damals innovativen Flaschenkörpers aus grünem Polyethylen auf Zuckerrohrbasis. Heute bestehen fast alle Flaschenkörper zu hundert Prozent aus recyceltem und wiederverwertbarem Material. »Wir optimieren ständig unsere Produkte, um noch nachhaltiger zu werden«, sagt Roman Gießwein. »Für uns ist die Verantwortung für die Umwelt und unsere Mitmenschen kein Gegensatz zu wirtschaftlichem Erfolg.« Das zeigt eine Kampagne aus dem Jahr 2001, für die Ecover ein Werbe plakat mit der eigenen Waschmittelformel bei der Konkurrenz aufhängte. Die Botschaft: »Stehlt unsere Innovation, Hauptsache, wir bewegen auch andere dazu, umweltfreundlich zu produzieren.« Ein anderer Meilenstein, der das Credo der Marke transportiert, ist die Entwicklung der Ecover-Essential-Reihe. Sie kam 2017 in Deutschland exklusiv für den Bio-Fachhandel auf den Markt und ist nach den strengen Richtlinien des Ecocert-Siegels zertifiziert. Durch diesen Nachhaltigkeitsstandard werden nicht nur die Inhaltsstoffe der Wasch- und Reinigungsmittel kontrolliert, sondern auch die Herstellung, Verpackung, Etikettierung, Lagerung und der Vertrieb. »Die Duftstoffe werden natürlich gewonnen und sind von einem speziellen Team aus Fachleuten ausgewählt worden«, erläutert Gießwein. Dabei ist für den Hersteller weniger mehr: Ob Lavendelöl aus kontrolliert biologischem Anbau in den Flüssigwaschmitteln, natürliches Zitronen- und Kamillenöl fürs Spülmittel oder Minzöl für den Glasreiniger – die Inhaltsstoffe sind auf das Wesentlichste reduziert, sorgen für eine natürliche Frische und sind biologisch abbaubar. Die Spül- und Waschmittel sind zudem dermatologisch getestet und für sensible Haut geeignet. Die Reinigungsleistung der Bio-Mittel ist dabei vergleichbar mit der konventioneller Fabrikate. »Wir achten darauf, dass unsere Produkte äußerst effizient funktionieren, um die Umweltbelastungen zu verringern«, macht Gießwein deutlich. »Ein funktionierendes Waschmittel fördert die Reduktion des Wasserverbrauchs und Verpackungsmülls durch weniger Waschgänge.« Ein ganzheitlicher Nachhaltigkeitsgedanke, der die Ecover-Mitarbeitenden stolz macht. Und zwar nicht nur, wenn sie am Morgen das Licht in der Öko-Fabrik einschalten, sondern auch, weil sie Teil einer grünen Revolution sind. Keine halben Sachen eben – sondern eine rundum saubere Sache. RF »Technologie für die Natur« – Ecover sucht bei allen Produkten* die richtige Balance aus maximaler Reinigungskraft und minimaler ökologischer Auswirkung. * Nicht alle Produkte in allen Märkten erhältlich. Alnatura Magazin August 2020 35

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