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Alnatura Magazin August 2019

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Eis aus Milchalternativen // NABU-Aktion Insektensommer // Warenkunde: Hanf

Chetna Organic Die

Chetna Organic Die indische Baumwollkooperative Chetna Organic Farmers Association (COFA) wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, ökologisch verantwortungsvolle Anbaumethoden im Baumwollsektor zu erreichen und gleichzeitig die Arbeits- und Lebensbedingungen von kleinen und mittleren Baumwollproduzenten durch Beratung und Unterstützung zu verbessern. Heute umfasst die Organisation neun Kooperativen mit über 10 000 Bäuerinnen und Bauern, die auf einer Gesamtfläche von 13 000 Hektar öko logisch nachhaltigen Baumwollanbau betreiben. Schon gewusst? Nur 0,5 Prozent des weltweiten Baumwollanbaus ist bio – 75 Prozent dieser Bio-Baumwolle werden in Indien angebaut.

HERSTELLER-REPORTAGE Die Baumwoll- Expertinnen People Wear Organic (PWO) bietet Naturtextilien für die ganze Familie – mit dem Schwerpunkt Baby und Kind. Es kommt fast ausschließlich Bio-Baumwolle aus Indien und Ägypten zum Einsatz, die an den sorgfältig ausgewählten Produktionsstandorten in beiden Ländern verarbeitet wird. Die Einhaltung öko-sozialer Standards garantiert das unabhängige GOTS-Siegel (Erklärung siehe Siegelkunde auf Seite 35). Nur 0,5 Prozent der weltweit angebauten Baumwolle stammt aktuell aus ökologischer Landwirtschaft. Wer sich aber für Textilien aus Bio-Baumwolle entscheidet, fördert die Verbes serung der Boden- und Wasserqualität sowie die Gesundheit der Menschen, die sie für uns anbauen. Bio-Baumwolle wird ohne den Einsatz von giftigen und langlebigen Pestiziden und synthetischen Dünge mitteln angebaut, während konventionelle Baumwolle von beiden abhängig ist. Auch Gentechnik ist beim Bio-Anbau tabu. Nach Recherchen des Pesticide Action Network Vereinigtes Königreich bedecken Baumwollkulturen 2,4 Prozent der weltweiten Anbau fläche, verbrauchen aber 6 Prozent der weltweiten Pestizide, mehr als jede andere einzelne Großkultur. Eine Vielzahl von Forschungen verweist auf häufiger vorkommende schwere Krankheiten und Entwicklungs probleme, die auf landwirtschaftliche Chemikalien oder die physische Nähe zu chemiebasierten landwirtschaftlichen Gemeinschaften zurückzuführen sind. Die Agricultural Health Study, die vom US-amerikanischen National Cancer Institute und dem National Institute of Environmental Health Sciences finanziert wird, ist eine der größten laufenden Gesundheitsstudien mit über 89 000 Teilnehmenden aus landwirtschaftlichen Gemeinschaften. Auch sie belegt eine höhere Zahl an Krankheiten wie Krebs, Parkinson, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen und Asthma. Unerträgliche Zustände, die nach internationalen Regulierungen und einem höheren Bio-Anteil ver langen. Alnatura Magazin August 2019 23

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