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Alnatura Magazin April 2020

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Osterrezepte rund ums Ei // Warenkunde & Rezepte: Rhabarber // Hersteller-Reportage: GEPA

Fragen an Peter

Fragen an Peter Schaumberger, Geschäftsführer der GEPA Redaktion: Der alleinige Unternehmens zweck der GEPA ist seit 1975 fairer Handel. Sind Sie eine Non­ Profit-Organisation? Peter Schaumberger: »Wir sind eine Not-for-Profit-Handelsgesellschaft. Es geht uns nicht um Gewinnmaximierung, aber wir müssen trotzdem wirtschaftlich arbeiten. Unser Ziel ist es, eine Umsatzrendite von drei Prozent zu erwirtschaften. Gerade die GEPA zeigt, dass man fair sein und sinnvoll wirtschaften kann.« Muss ein fair gehandeltes Produkt zwangsläufig teurer für die Kundinnen und Kunden sein? »Gerade das Gegenteil sollte der Fall sein! Alle Produkte, die nicht nachweisen können, dass Menschenrechte nicht geachtet wurden, dass die Arbeitsbedingungen fair sind, dass sie der Umwelt keinen Schaden zufügen, sollten einen Aufschlag, eine Steuer bekommen, sodass diese für die Endverbraucherin oder den Endverbraucher letztendlich teurer sind. Hier bedarf es gesetzlicher Regelungen. Deshalb unterstützen wir die Lieferkettengesetz- Kampagne. Auch die Senkung der Kaffeesteuer für fair gehandelten Bio-Kaffee wäre ein sinn voller Schritt in die richtige Richtung und natürlich eine CO 2 -Steuer für Umwelt sünderinnen und -sünder.« GEPA unterstützt Fridays For Future. Was tun Sie konkret gegen den Klimawandel? »Klar ist: Unfairer Handel ist schlecht für das Klima. Wir sind unseren Partnern in Südamerika, Afrika und Asien nah, daher kriegen wir mit, welche Auswirkungen der Klimawandel für sie hat.« Können Sie bitte ein konkretes Beispiel nennen? »Zum Beispiel verschieben sich durch den Temperaturanstieg die Anbaugrenzen von Arabica-Kaffee immer weiter in die Höhe, weil die Pflanze es kühler mag. Aber viele Bäuerinnen und Bauern können nicht mehr weiter in die Höhe ausweichen. Oder aber die Dürreperiode in Südafrika setzt der Rooibosernte zu. Dann unterstützen wir, wo wir können, und garantieren einen Mindestpreis für die Rohstoffe, der immer höher liegt als der Weltmarktpreis und sogar höher als der Fair-Trade- Preis. Wir haben ein Wiederaufforstungsprojekt auf den Philippinen initiiert und fördern alle noch nicht bio-zertifizierten Partner bei ihrer Umstellung auf Bio. Seit 2018 haben wir unser Engagement in Afrika verstärkt, um dem Robusta- Kaffee neue Marktchancen zu eröffnen, und unterstützen Kakao-Projekte in São Thomé, der Dominikanischen Republik und Togo.« SUS GEPA kurz gefasst Als Fair-Trade-Pionier steht die GEPA seit rund 45 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Sie handelt als größte europäische Fair-Handelsorganisation mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partnerorganisationen mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen Misereor, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und das Kindermissionswerk »Die Sternsinger«. Für ihre Verdienste um den fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als »Deutschlands nachhaltigste Marke«. Aktuell wurde sie beim CSR-Preis der Bundesregierung (csr-in-deutschland.de) in der Sonderpreiskate gorie »Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement« als eines von fünf Unternehmen nominiert. Das Gewinnerunternehmen wird von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil als Schirmherr des CSR-Preises am 9. Juni 2020 in Berlin ausgezeichnet. Außerdem hat sich die GEPA nach dem neuen Garantiesystem der WFTO (World Fair Trade Organization) prüfen lassen. Näheres zu Preisen und Auszeichnungen sowie zur GEPA allgemein unter gepa.de Die Bio-Schokolade Salty Caramel erhielt von der Zeitschrift Schrot & Korn die Auszeichnung »Bestes Bio«.

Faire Mindestpreise der GEPA versus Weltmarktpreise in US-Dollar pro Tonne (Stand: Dezember 2019) 4.189 3.200 3.329 Fair GEPA 2.400 2.659 1.380 Weltmarkt Kakao Arabica- Kaffee Robusta- Kaffee Kakaobauer Nelson Cruz: »Ich kann mein Dorf und meine Kooperative wachsen lassen, damit es in Zukunft viel besser sein wird als jetzt.« Früher mussten die Bäuerinnen und Bauern ihre Kakaobohnen direkt nach der Ernte zu Niedrigstpreisen an kommerzielle Zwischenhändler verkaufen. Durch den fairen Handel fermentieren und trocknen sie sie heute selbst und exportieren sie über die Kooperative. Alnatura Magazin April 2020 25

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